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Sophie Passmann über Mut, Vlogs und den Neuanfang auf YouTube artwork

Sophie Passmann über Mut, Vlogs und den Neuanfang auf YouTube

Meine YouTube Story - Der Creator Podcast

September 10, 2026

Sie ist Bestsellerautorin, Moderatorin und scharfsinnige Beobachterin des Internets – und jetzt erobert sie YouTube: In der neuesten Folge von „Meine Creator Story“ trifft YouTube Trends Managerin Sina Stieding auf Sophie Passmann, die diesjährige Moderatorin des YouTube Fesivals.

Speakers Sina Stieding, Sophie Passmann

TopicsBusinessNewsEntertainment News

Sina Stieding (0:00)

Willkommen zurück zu einer neuen Ausgabe von Meine YouTube Story, Der Creator Podcast. Heute zum ersten Mal aus dem Google AI Center in Berlin in so einem brandneuen Studio.

Mein Name ist Sina Stieding, ich bin Trendsmanagerin bei YouTube und das ist meine erste Podcast-Folge nach meiner Babypause. Also freue ich mich ganz besonders dann heute mit so einem Traumgast hier. Heute ist bei uns Podcasterin, YouTube Creatorin, Autorin und auch jetzt demnächst Moderatorin des YouTube-Festivals Sophie Passmann.

Sophie Passmann (0:47)

Ich habe eine Frage, was an dem Studio hier ist AI?

Sina Stieding (0:49)

Ja, das ist eine...

Sophie Passmann (0:50)

Weil wir sitzen in einem echten Raum.

Sina Stieding (0:51)

Richtig.

Sophie Passmann (0:51)

Will ich einmal den Leuten draußen sagen, wir sitzen in einem echten physischen Raum?

Sina Stieding (0:54)

In einem physischen Raum, der früher auch ein richtiges Studio war. Da vorne ist auch so ein Setup mit, da kann man richtig geil Musik machen und so. Aber das ist eine berechtigte Frage. Das AI-Center generell hier in der Tucholsky-Straße, das wir haben hier.

Du kannst generieren, wie du in einem Raum bist mit Leuten, die nicht in deinem Raum sind.

Sophie Passmann (1:16)

Okay, also man kann hier in diesem Gebäude gibt's AI. Aber dieses Studio ist ohne Künstler.

Sina Stieding (1:21)

Dieses Studio, wir arbeiten daran.

Sophie Passmann (1:25)

Im Moment, was mir hier alles okay wird.

Sina Stieding (1:27)

Tatsächlich haben wir auch, ich hatte eigentlich überlegt, hier noch irgendwas mit AI generieren zu lassen, um meine Deko hier ein bisschen zu machen. Letztendlich habe ich es aber nicht mit so Büroklammern hier alles angefertigt.

Sophie Passmann (1:38)

Und war der Prozess nicht schön.

Sina Stieding (1:39)

Genau. Und ich habe mich sehr menschlich gefühlt. Eben. Darum geht es so. Aber du bist ja eigentlich unsere Podcast-Queen hier und deshalb möchte ich gerne auch von dir wissen, was hältst du so von meinem Deko hier?

Ist es süß?

Sophie Passmann (1:51)

Sehr süß.

Sina Stieding (1:52)

Du musst ja auch überlegen, ich habe das als Mensch eingerichtet. Ich habe besonders versucht, das menschlich zu beschreiben.

Sophie Passmann (1:59)

Wenn wir Sachen an irgendwas messen, müssen wir sie jetzt immer an einer KI messen. Und daran, dass eine KI wie eine KI es gemacht hat, ist es sehr menschlich. Es ist sehr menschlich, es ist sehr warm.

Sina Stieding (2:07)

Findest du, man sieht, dass die KI das nicht gemacht hat?

Sophie Passmann (2:10)

Ja, aber im besten Sinne.

Sina Stieding (2:11)

Im besten Sinne. Ja, mein.

Sophie Passmann (2:13)

Das ist doch irgendwie auch das, also eine KI kann halt nicht random Fotos zusammendrucken.

Sina Stieding (2:17)

Nee, und es kann auch nicht entscheiden, was für Fotos dann also da passend wären. Es könnte dann sagen, oh guck mal, weil wir haben ja hier auch ein paar Fotos von unseren Lieblingsgästen bisher. Und dann hier so die Elevator Boys, das ist ein schönes Hintergrundbild hatten wir da, da hatten wir ein schönes Studio aufgebaut. Und das kann das KI ja bisher noch nicht sagen, aber hey, nimm doch mal das Bild von den Elevator Boys.

Das hab ich mich entschieden. Sophie, aber zurück zu dir. Wie gesagt, du bist ja hier jetzt beim YouTube-Podcast und ich möchte natürlich wissen, warum man als Autorin, Tochter, Geliebte, Geliebte? Wer weiß. Wie kommt man darauf? Spread the word.

Wie kommt man darauf? Wann sagt man, okay, ich bin jetzt Podcasterin und ich muss aber auf jeden Fall auch auf YouTube sein?

Sophie Passmann (3:10)

Das war eine der wenigen so richtig reine Lustentscheidungen in meiner Karriere in den letzten Jahren, weil man ja irgendwann an den Punkt kommt, ich habe zwar das Glück, viele Sachen, die ich mache, einfach machen zu können, weil ich die liebe. Ich liebe meinen Podcast. Ich liebe meine Arbeit eh zu großen Teilen.

Aber ich mache selten Sachen, von denen ich bereit bin, da Arbeit reinzustecken, ohne darüber nachzudenken, was könnte der Outcome sein, was könnte mir das bringen, wie viele Leute erreiche ich damit. Ich habe einfach Bock bekommen, zum einen Longform zu machen. Ich habe beim Podcast gemerkt, wie gut mir das tut. Und ich habe auch beim Podcast gemerkt, wiederum, wie schlecht es sich teilweise anfühlt, aus diesem Longform Content Shortform schneiden zu müssen. Weil ich auf einmal, ich hatte Podcastfolgen, die habe ich geliebt, mit denen war ich zufrieden, die fand ich schlau. Und dann musste man, um auf Instagram oder TikTok die bewerben zu können, daraus was Shortform Content-mäßiges machen. Und dieser Shortform Content, ich habe immer mehr mit dem gehadert, weil ich mich dann nicht anständig repräsentiert fühle. Ich weiß, er ist wichtig und manchmal funktioniert es auch, manchmal funktioniert es nicht. Aber ich habe gemerkt, eigentlich will meine Seele irgendwie über längere Zeitstrecken was erzählen können. Und dann habe ich ein paar Monate über YouTube nachgedacht und das Gruselige an YouTube ist natürlich, muss ich dir nicht erzählen, aber für mich war es das Gruselige, dass man den vermeintlichen Erfolg oder Misserfolg an Zahlen direkt sehen kann. Und das ist ja auf anderen Plattformen nicht so. Das ist bei Podcasts nicht so. Das ist zwar auf TikTok und Instagram so, aber alle, die auf der Plattform sind, wissen, dass der Algorithmus so all over the place ist, dass man nicht ein Reel sich anschaut und sagt, oh, der Content ist erfolgreich oder nicht erfolgreich. Und bei YouTube war das für mich echt eine Hürde, die ich nehmen musste in meinem Kopf, dass ich es okay fand, im schlimmsten Falle öffentlich zu scheitern.

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