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Glanz und Gloria (mit Micky Beisenherz ins Wochenende)

Apokalypse & Filterkaffee

September 5, 2026

Themen des Tages: Restaurantkrise an der Côte d'Azur; Die Tochter von Brigitte Macron; Konflikte bei den Bushidos; Das Ende von Salt Bae; Journalismus vs. Shirin David; Nie wieder Chicken Shop Date; ein Nachruf auf Gloria Steinem und Marina Abramovic im Ruhrgebiet Du möchtest mehr über unsere...

Speakers Jasmine M'Barek, Micky Beisenherz

TopicsDaily NewsNewsPolitics

Jasmine M'Barek (0:00)

Es ist Samstag, der fünfte September.

Micky Beisenherz (0:04)

Apokalypse & Filterkaffee.

Die frisch gebrühten Schlagzeilen des Tages. Mit Jasmin M. Barek.

Jasmine M'Barek (0:15)

Einen wunderschönen guten Morgen und herzlich willkommen zur Wochenendbeilage von Apokalypse & Filterkaffee.

Ja, diese Woche gibt es wirklich viele kulturelle und phötonistische Highlights, die nur darauf warten, von uns hier ziziert zu werden. Und ich weiß, dass der geschätzte Kollege Cornelius Pollmer angekündigt hat, dass wir heute einen sehr besonderen Gast hier haben. Manchmal spielt das Leben eben anders und dann passieren andere Dinge. Und ich würde sagen, der heutige Gast toppt das Ganze trotzdem nochmal. Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass er trotzdem für mich Zeit hat und mit mir noch sprechen möchte, obwohl er mich so viel hören muss in seinem Leben. Ich sage guten Morgen, Micky Beisenherz.

Micky Beisenherz (0:52)

Ja, ich hör dich wahnsinnig gern. Ich hatte ja, so viel kann ich ja sagen, im internen Apofika-Chat ein gewisses Bedauern geäußert, dass ich bei dieser schönen popkulturellen Themenlage überhaupt nicht dabei sein konnte. Und Yannick, unser Producer, hatte gesagt, du hast es gagingst, denn ursprünglich stand ja jemand anders hier in der Gästeplanung. Und Cornelius hat es ja schon angekündigt. Also ich frage dich erstmal, Jasmin, was ist schiefgelaufen, dass ich hier sitze?

Jasmine M'Barek (1:18)

Ja, ich glaube, manchmal, man kennt das sehr. Wir sind ja auch viel beschäftigte Menschen und dann gibt es auch andere viel beschäftigte Menschen und dann gibt es manchmal Missverständnisse und dann ist es dann doch auch schön, zur Ursprungsfamilie zurückzukehren, würde ich jetzt einfach mal sagen. Und dementsprechend sind wir jetzt hier heute. Und ich muss ehrlich sagen, diese Themen, ich freue mich sehr, das mit dir zu besprechen, weil du hast auch besonders bei zwei Themen, ich nehme schon mal vorweg, worüber heute wir unter anderem reden werden. Es geht um die Fähde zwischen dem Journalismus und Shirin David. Wir haben einen Nachruf auf Gloria Steinem.

Wir schauen auf Marina Abramovic. Und vor allen Dingen auf den neuen Bushido Beef. Und ich weiß, das ist was auch investigativ. Da bist du tiefer drin als wir alle.

Micky Beisenherz (1:58)

Ja, natürlich. Ehrlicherweise habe ich viele dieser Themen nur sehr, sehr oberflächlich verfolgt und habe sie nur als Headlines verfolgt, weil ich ja dachte, jetzt höre ich mir den ganzen Scheiß in der Wochenendbeilage an. Und jetzt bin ich plötzlich selber mit drin, weil Gloria Sophie, also ich will da nicht zu tief in die Materie eindringen, aber nach allem, was ich so gehört habe, hat sie sich so lustvoll in unsere Wochenendbeilage reingestürzt, wie Friedrich Merz ins Kanzleramt. Also mit völliger Begeisterung, um dann festzustellen, womit sie es da eigentlich zu tun hat und zu merken, ach so, ach nee, oh, ja, gut. Also am Ende sitze ich dann doch wieder hier. Übrigens, da müssen wir ja nochmal ein Auge drauf halten, du bist ja natürlich immer noch die größte Söderista, die wir in Deutschland haben. Hast du mitgerieden, dass Markus Söder jetzt selber Podcaster ist? Schauen Sie, ich begrüße heute hier auf eine weißblaue Tasse, begrüße ich Veronika Ferres. Das heißt jetzt, also geht Veronika Ferres nicht mehr nur zu Söder, wenn es irgendwie darum geht, sich irgendwie einen blauen Panther abzuholen oder so, sondern er ist jetzt Podcaster, vor allem auch mit einer, sag mal, auf eine weißblaue Tasse, Tasse, Podcast. Sag mal, er ist ja ein ganz reudiger Kopist, der Söder.

Jasmine M'Barek (3:12)

Ja, also klar, dass er auch die großen Leute aus NRW nachmachen muss, das ist uns ja natürlich, also wir sind natürlich das größte Podcast-Vorbild, das man sich überhaupt vorstellen kann. Auch ich in meinen jungen Jahren. Aber den Podcast gibt es schon sehr lange, Micky, und es gibt eine Folge, eine legendäre, die lege ich dir nahe, zu hören mit Ralf Möller.

Die ist großartig.

Micky Beisenherz (3:30)

Das ist der erste Gäste.

Jasmine M'Barek (3:32)

Und diese Folge ist wirklich, das ist perverser Bayern-Testosteron-Absklatsch.

Also dieses Gespräch, man weiß gar nicht, ob man hinhören soll und wo man hinhören soll. Aber Markus Söder, ein Mann, der weiß, dass man nicht auf seinem Terrain weiterverkehren sollte, wenn man noch aktuell bleiben möchte, der eben jedes Format nimmt, was so geht. Ja, das ist richtig.

Micky Beisenherz (3:53)

Der nimmt sowieso alles, was geht. Ist diese Folge mit Ralf Möller, ist es lustiger, als der Auftritt von Ralf Möller damals bei Maybrit Illner zum Thema Afghanistan?

Jasmine M'Barek (4:01)

Nein.

Micky Beisenherz (4:02)

Weil Ralf Möller hatte damals mal einen Tropenbesuch in Afghanistan gemacht. Und dann saß der damals, geistig auch schon nicht mehr ganz so fitte Jürgen Todenhöfer da in der Sendung und erzählte von seinem Blick auf Afghanistan. Und dann hielt Ralf Möller so wie in so einem John Grisham, in so einer Verfilmung, so ein Monologe und dachte, sie haben hier leicht reden, sie sind Journalist, hier können sie rumreden. Die Jungs da draußen sind jeden Tag für uns im Einsatz. Die kriegen hier Kugeln im Kopf. Und das war der Goldstandard. Wobei, also nach der letzten Folge bei Britta Illner, muss man das alles vielleicht noch mal einer neuerlichen Prüfung unterziehen, was die Besetzung angeht. Also toll, naja.

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