Enemy in Paris (mit Nikki Hassan-Nia)
Apokalypse & Filterkaffee
October 19, 2026
Die Themen: Helene Fischer überrascht mit neuer Frisur; Macron verurteilt »unerhörte« Gewalt – erneut Ausschreitungen in Paris; Berliner Regierungsbildung belastet Koalition im Bund; Hubertus Heil deutet Kandidatur für SPD-Vorsitz an; Trump spricht Wahlempfehlung für Netanjahu aus; Rauchwolken in...
Speakers Micky Beisenherz, Nikki Hassan-Nia
TopicsDaily NewsNewsPolitics
Micky Beisenherz (0:00)
Es ist Montag, der 19 Oktober.
SPEAKER_2 (0:07)
Apokalypse & Filterkaffee.
Die frisch gebrühten Schlagzeilen des Tages. Mit Micky Beisenherz.
Micky Beisenherz (0:19)
Einen wunderschönen Montagmorgen und herzlich willkommen zu Apokalypse & Filterkaffee, das News Omlette. Und auch heute blicken wir ein wenig auf die Schlagzeilen, eine Meldung des Tages, was ist wichtig, was ist von Gesprächswert. Worüber lohnt es sich zu reden? Über den Deutschlandtag der Jungen Union, den Auftritt von März und Söder, über die rot-rot-grüne Regierung in Berlin, Trump und natürlich auch die Proteste in Frankreich und vieles mehr. Und all das werde ich besprechen mit der Frau, die schon seit Jahren mein Herz vergesellschaftet hat. Der weltgrößte Newsjunkie, Nikki Hassan-Nia.
Nikki Hassan-Nia (0:50)
Guten Morgen, Micky.
Micky Beisenherz (0:51)
Guten Morgen, Nikki.
Niki, Klaus Kinski, der Große Klaus Kinski, wäre gestern 100 Jahre alt geworden. Du Arschloch! Kann ich da nur an dieser Stelle sagen. Und was hat dieser großartige Schauspieler dir bedeutet?
Nikki Hassan-Nia (1:06)
Also in erster Linie Wojtek großartig gespielt.
Micky Beisenherz (1:10)
Richtig.
Nikki Hassan-Nia (1:10)
Ich habe das Buch geliebt. Und als ich ihn dann spielen gesehen habe in der Schule, also da haben wir den Film gesehen.
Micky Beisenherz (1:16)
Bei dir in der Schule ist Klaus Kinski aufgetreten.
Nikki Hassan-Nia (1:18)
Ich habe den Film gesehen, fand ich den super, aber ich wusste gar nicht, wer der Mann ist. Und erst später mit dieser Werner Herzog.
Micky Beisenherz (1:25)
Ja genau, mein liebster Feind, die Doku. Ja.
Nikki Hassan-Nia (1:27)
Genau. War so irre. Also da wurde mir bewusst, was das für ein Mensch war und dass Werner Herzog das überlebt hat mit ihm zu drehen. Das ist wirklich unglaublich.
Micky Beisenherz (1:37)
Ja genau, mein liebster Feind, der Film ist von 1999 Da war Kinski schon acht Jahre tot. Und da konnte man noch mal sehen, wie, also nennen wir es mal wohl, anspruchsvoll die Dreharbeiten mit Kinski waren, der natürlich einfach komplett bekloppt war.
Natürlich ein Schauspieler, wenn man das jetzt mal positiv lesen will, der also all seine Emotionen in die Rolle gelegt hat. Also man sprach früher immer von einem Bärserker als Schauspieler. Man kann es auch anders sein, der Typ hatte natürlich komplett einen an der Waffel. Hat sich nach allem, was wir wissen, an mindestens einer Tochter mehrfach vergangen. Also ausreichend Grund, um diesen Mann also rundweg abzulehnen. Und er ist natürlich für die letzte Generation, eigentlich im Grunde genommen nur so eine Art YouTube-Star.
Nikki Hassan-Nia (2:18)
Carla Henry.
Micky Beisenherz (2:20)
Ach so, ja.
SPEAKER_2 (2:21)
Sorry.
Micky Beisenherz (2:21)
Gottes Willen.
SPEAKER_2 (2:23)
Du hast die letzte Generation.
Micky Beisenherz (2:24)
Einer muss den machen.
Er ist natürlich einfach so eine Art YouTube-Star. Also wann immer irgendwie so einer aus der deutschen Öffentlichkeit durchtickt, man will mal einen sehen, wie ist einer problematisch in einer Talkshow, wenn der Alida Gundlacher in der Ende der Talkshow sagt, was trinkst du da drunter, du? Dann möchtest du nur wissen, was trinkst du da drunter, du? Oder Tommy Gottschalk, nerv mich nicht mit deinen Fragen und so. Wo bin ich denn, wo sind die Leute?
Nikki Hassan-Nia (2:46)
Aber er sollte einfach weiterleben in Bernd Baumann. Weil der war Bernd Baumann von der AfD im Bundestag.
Richtig. Da ist Kinski, der hat sein Gesicht.
Micky Beisenherz (2:57)
Das ist absolut richtig, ja.
Genau, also falls Sie, meine Damen und Herren, Klaus Kinski vermissen, gucken Sie einfach die nächste Elefantenrunde nach der Landtagswahl an. Und dann haben Sie ihn visuell vorgelegt. Ich bin nicht der... Ach, es dauert alles zu lang.
Nikki Hassan-Nia (3:13)
War das method acting vor method acting, bevor es das gab?
Micky Beisenherz (3:16)
Das finde ich übrigens auch interessant, weil Klaus Kinski war ja in dem Sinne auch gar kein Schauspieler. Aber Klaus Kinski musste ja auch immer nur die Bekloppten spielen. Also es war ja nicht so, dass jetzt Klaus Kinski...
Nikki Hassan-Nia (3:25)
Weißt du, der hat einfach nur gesagt, you do you.
Micky Beisenherz (3:27)
Ja, du bist jetzt einfach ganz du selbst. Das ist ja sowieso bei den meisten Schauspielern und Schauspielerinnen. Es ist ja so, man guckt sie ja nicht, weil sie sich so toll in andere verwandeln, sondern weil man einfach die Leute gerne sieht.
Nikki Hassan-Nia (3:39)
Christoph Weiss, immer er selbst.
Micky Beisenherz (3:40)
Ja, natürlich. Götzky Jörg war auch immer so. Man hat natürlich ihn einfach mal gerne gesehen, weil du du du du du, du du du du, du arschst du. Man hat ihn halt einfach gern gesehen, du du du du du. Aber so ist es halt. Und bei Kinski war er nicht besonders wandelbar. Also man hat ja jetzt selten mal so einen introvertierten Klempner gespielt oder so. Er war halt einfach immer irgendeiner, der Leute unterjochen wollte.
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