Will.i.am wird KI-Professor | Musk verliert vs. OpenAI | Polymarket-Insider #563
Doppelgänger
May 19, 2026
Der Prozess Musk vs. OpenAI ist nach zwei Stunden Jury-Beratung beendet, die Klage wird wegen Verjährung abgewiesen, Musk beschimpft die Richterin und kündigt Berufung an.
Speakers Philipp Glöckler, Philipp Klöckner
TopicsMarketingBusinessEntrepreneurship
Philipp Glöckler (0:00)
Willkommen zum Doppelgänger Podcast Folge 563 am 20 Mai 2026 Ich bin Philipp Kloeckler und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analisten Philipp Kloeckler. Und wir haben uns gerade über Privacy kurz unterhalten. Da habe ich tatsächlich gestern was gesehen. Das konnte ich nicht ganz glauben. Also folgendes Setup. Wir haben ja hier dieses schöne Büro mit dieser großen Leinwand. Und Daniel hatte die Idee, den Beamer ein bisschen anders auszurichten. Um das zu testen, haben wir einen YouTube-Account angeschlossen ohne Premium. Wenn man einmal Premium geht und das dann nicht mehr sieht, dann wird man überrascht von Werbung. Da habe ich ein AI-Device gesehen. Du kennst ja Jan aus dem OFF. Der hat ja ein iPhone. Und auf dem iPhone ist hinten so ein Portemonnaie dran gemagnetisiert.
Und es gibt jetzt ein Device, das kannst du da dran hängen. Also wie dieses Portemonnaie, wo diese drei Genie-Karten drin sind.
Und das hört beim Telefonieren mit. Also der ultimative Spy, der dir das dann alles als AI transkribiert. Ich war überrascht, dass man das in Deutschland überhaupt verkaufen darf. Telefon aufnehmen ist glaube ich in Deutschland nicht erlaubt.
Aber ja, das war ja der neueste AI-Device. Also stell dir vor, wir telefonieren. Ich recorde mit, ohne dir das zu sagen. Und dann habe ich einen Transkript davon.
Philipp Klöckner (1:17)
Aber wie bekommt das Device denn die andere Seite mit?
Philipp Glöckler (1:20)
Also stell dir vor, du hältst dein Mikrofon so an das Telefon. Du telefonierst.
Philipp Klöckner (1:25)
Ja, aber wie merkt du das, was ich sage? Also was die Gegenseite sagt.
Philipp Glöckler (1:29)
Also das hört irgendwie durch das Telefon.
Philipp Klöckner (1:31)
Das Konzept von Airpods hat der Entwickler noch nicht durchdrungen, oder?
Philipp Glöckler (1:37)
Ja, in der Beschreibung ist, sonst würde man immer aufnehmen, wenn man auf Speakerphone telefoniert. Aber man möchte ja nicht einer sein, der auf Speakerphone telefoniert.
Philipp Klöckner (1:45)
Okay. Ja, genau. Nach Deutschland gilt das vertrauengesprochene Wort, als darfst du dich einfach so aufnehmen, ist als Beweis dann auch nicht zulässig und so weiter. Deswegen sieht man in TV-Sendungen auch immer sogenannte Gedächtnisprotokolle. Also, dass man das dann Wort für Wort aus dem eigenen Gedächtnis wiedergibt, weil man natürlich unmöglich das hätte aufnehmen dürfen.
Wo wir schon bei Gerichten...
Philipp Glöckler (2:11)
Genau. Hast du doch gewettet?
Philipp Klöckner (2:13)
Nee, ich hätte mal wettensollen. Darauf kommen wir, auf wetten kommen wir vom Begleich. Aber die News des Tages, des Montagabends, wir nehmen am Dienstagmorgen auf, ist, dass der Prozess zwischen OpenAI und Elon Musk ein jähes Ende gefunden hat. Nach nur zwei Stunden Beratung hat die Jury beschlossen, dass Elon Musk keine Ansprüche hat. Das liegt hauptsächlich daran, dass die Verjüngungsfrist abgelaufen ist. Elon Musk hatte versucht, das so ein bisschen zu umgeben, indem er gesagt hat, dass erst mit dem Investment von Microsoft seine Rechte verletzt worden sind. Weil er hat 24 die Klage eingereicht.
Ich glaube, vier oder fünf Jahre ist die Verjüngungsfrist. Deswegen hat er gesagt, erst mit dem 2021er Investment von Microsoft ist der Schaden bei ihm eingetreten. Oder erst dann wurde er betrogen. Obwohl er natürlich viel früher seine Anteile schon komplett verkauft oder übergeben hatte. Und ja, das ist ihm jetzt zum Fängnis geworden. Die Jury und Richterinnen haben das nicht so gesehen, sondern das Statute of Limitations, heißt das glaube ich im Englischen, aber am Ende geht es um Verjährung. Das ist einfach nicht den Schuld, ich würde das mal so ein Freiliehen juristisch formulieren, dass der Rechtsschutz nicht gegeben ist, wenn du jahrelang darauf verzichtest, deine Rechte zu verfolgen. Also wenn du 10 Jahre wartest, mal guckst, was wird mit dem OpenAI eigentlich.
Und dann für den Fall, dass es richtig gut läuft und eine Trillion Dollar Company wird dann sagen, eigentlich gehören mir aber hier noch 34 Milliarden, so soll das Recht eben nicht ausgenutzt werden. Unter anderem deswegen hat man auch, nicht nur aber unter anderem deswegen hat man auch Verjährungsfristen bzw. erfordern viele, zum Beispiel Markenrecht hast du ja, dass du immer unverzüglich handeln musst, sobald dir ein Verstoß bekannt geworden ist. Sonst könntest du dir einfach sagen, du lässt jetzt mal jeden, der mit deiner Marke Schabernack treibst, erst mal ein paar Jahre operieren und falls daraus was Spannendes entsteht, verklagst du sie einfach später und bekommst dann noch viel mehr Geld.
Es hat einen Grund, warum man solche Sachen unverzüglich anzeigen muss. Das hat er nicht getan, sondern er hat sich Jahre später, als er gemerkt hat, das wird jetzt echt ein großes Ding. Und als er irgendwie einen Konkurrent gebaut hat, der relativ wenig erfolgreich ist, hat er seine Entscheidung bereut damals, dass ihm die Übernahme nicht geglückt ist und wollte dann Schadenersatz suchen bzw. auch einfach die Entwicklung von OpenAI sabotieren.
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