Urlaub in Portugal mit Matthew Prince | Mary Meeker Report #463
Doppelgänger
June 3, 2025
Matthew Prince sorgt mit scharfer Kritik an der Lage in Portugal für hitzige Diskussionen. Waymos expandiert rasant und es wird bekannt welchen Podcast-Vertrag Kara Swisher und Scott Galloway mit Vox geschlossen haben.
Speakers Philipp Glöckler, Philipp Klöckner
TopicsMarketingBusinessEntrepreneurship
Philipp Glöckler (0:00)
Willkommen zum Doppelgänger Tech Talk Podcast Folge 463 am 4 Juni 2025 Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner. Und Pip, wie du siehst, ich bin zurück, braun gebrannt aus dem Urlaub. Ich kann sagen, wenn du nach Portugal fliegst, 30er Sonnencreme reicht nicht. Ja, ich habe abgegradet auf die 50er.
Philipp Klöckner (0:24)
Du siehst wirklich erholt aus. Ist Portugal so ein bisschen das neue Südafrika? Mein Gefühl ist, dass die ganzen Leute die letzten Corona-Jahre in Südafrika verbracht haben, sind jetzt in Portugal.
Philipp Glöckler (0:34)
Aus Rezessionsgründen, weil einfach die Startups nicht mehr so viel wert sind und man jetzt das Gefühl hat, man kann nicht mehr Business Class nach South Afrika fliegen.
Philipp Klöckner (0:45)
Das weiß ich nicht, ich glaube, die Mode hat sich einfach geändert.
Philipp Glöckler (0:48)
Also ich bin großer Portugal-Fan. Ich war schon, ich war, lass mich mal überlegen. Ich glaube, ich war vor 30 Jahren das erste Mal da, weil meine Nachbarn früher halb Portugiesen waren. Ja, jetzt auch wieder. Nach Corona war ich auch kurz da, da war es super.
Philipp Klöckner (1:04)
Glöckler warst du in Portugal, bevor es cool war.
Philipp Glöckler (1:07)
Ja, jetzt muss ich ehrlich sagen, das erste Mal, also Lissabon hatte ich das erste Mal jetzt nicht so die super Vibes. Keine Ahnung, war ein bisschen sehr voll.
Philipp Klöckner (1:16)
Kann ich mir vorstellen, man hört so ein bisschen gemischtes Feedback. Aber jetzt gehen wir weiter.
Philipp Glöckler (1:21)
Ja, sonst, aber der Urlaub war sehr erholsam. Wir waren dann noch mal so ein bisschen weg von Lissabon, in so einem schönen Öko-Ressort. Weißt du, was die zwei Sachen sind, die mich an jedem Urlaub stören?
Philipp Klöckner (1:34)
An jedem Urlaub? Das eine, dass ich nicht da bin.
Philipp Glöckler (1:38)
Ja, okay, dann sind es drei Sachen. Aber das stimmt ja nicht. Also wir nehmen jeden Urlaub auf.
Philipp Klöckner (1:43)
Und das andere, dass du die gleichen Leute siehst, wie zu Hause da, wo du hinfährst.
Philipp Glöckler (1:47)
Nee, ich habe niemanden getroffen. Ach so, das verstehe ich. Man merkt immer, dass die Urlaubsausfall sehr gut ist, wenn man kaum Leute, also wenn man eigentlich nur Einheimische trifft, sieht, finde ich.
Philipp Klöckner (2:02)
Ja, aber das ist in Portugal, glaube ich, nicht so einfach, oder?
Philipp Glöckler (2:05)
Da gibt es noch ein paar Ängste.
Philipp Klöckner (2:06)
Warst du in so einem verlassenen Hütchen im Duero Valley irgendwie?
Philipp Glöckler (2:11)
Na vielleicht. Aber zwei Sachen, die mich an jedem Urlaub stören.
Philipp Klöckner (2:15)
Alright, keep your secrets.
Philipp Glöckler (2:17)
Das erste ist, wenn man am Flughafen so ankommt, was denkst du, was ist dann das schlechteste Erlebnis an jedem Flughafen?
Philipp Klöckner (2:25)
Das Gepäckband und die Leute, die sich 5 cm vors Gepäckband stellen. Alles andere akzeptiere ich nicht. Das ist das Schlimmste am ganzen Flugreisen. Und die Leute, die aufstehen, wenn die Maschine gelandet ist.
Philipp Glöckler (2:36)
Nee, für mich ist es Car Rentals. Ich verstehe nicht, warum es nicht immer, also warum gibt es nicht einfach wie miles oder so an Flughäfen? Kannst du irgendwie für ein Fuffi ein Auto vorreservieren, gehst dann irgendwie hin, machst das Auto mit der App auf, fährst los?
Philipp Klöckner (2:54)
Das kann ich ebenfalls nachvollziehen. Ich finde, sagen, dass einfach ein Auto von der Straße greifen, habe ich jetzt gerade am Wochenende auch gemacht. Die deutlich besser Experience, als mit einem Menschen zu verhandeln, ob man nicht doch noch ein TomTom Navigationssystem zusätzlich haben möchte. Ich glaube, es liegt so ein bisschen daran, dass, ich könnte mir vorstellen, dass Mietwagenstationen oft Franchise-Unternehmen sind, wenn ich mich nicht irre, zumindest bei manchen, dass man die nicht so einfach da rausbooten kann. Und ich glaube, mich zu erinnern, dass zum Beispiel bei großen deutschen Autovermietern auch allein, ich glaube, mehr als 50 Prozent des Geschäfts wirklich Flughafengeschäft ist. Und es ist gar nicht so einfach, das mit Car-Sharing-Flotten komplett zu ersetzen. Man könnte das stellen, wenn man das will, schafft man das schon, glaube ich. Also man muss ja nur wissen, in welchem Parkhaus die Dinger stehen und dort wieder hinstellen. Also ich bin eigentlich auch dafür einfach das Auto irgendwie, man kann ja vorreservieren, man kann auch einfach das nehmen, was gerade da ist. Ich finde das auch die deutlich bessere Experience und ich glaube auch günstiger.
Philipp Glöckler (3:49)
Ja, aber wahrscheinlich liegt die Marge ja daran, dass sie irgendjemanden noch die Versicherung verkaufen. Das geht halt mobile nicht so gut.
Philipp Klöckner (3:57)
Ja, das ist mobile natürlich einfacher wegzudrücken, als wenn so ein penetranter Verkaufstyp einmal erklärt, dass man vielleicht 70 Euro für dieses Auto bezahlen muss, für das Six 50 bezahlt hat. Entschuldigung, irgendein Mietwagenanbieter. Kann natürlich jeder sein. Nee, gut, kann ich nachvollziehen. Aber Carsharing gibt es halt noch nicht in allen Städten.
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