OpenClaw-Gründer geht zu OpenAI | Pentagon vs. Anthropic | DeepMinds Aletheia | Chip-Knappheit trifft PlayStation #537
Doppelgänger
February 18, 2026
Der Instagram-Moment der AI-Ära: OpenClaw-Entwickler Peter Steinberger geht zu OpenAI – mutmaßlich für einen Milliardenbetrag. Chip-Knappheit eskaliert: Sony verschiebt die PlayStation, Consumer-Elektronik wird teurer. TSMC baut vier weitere Fabriken in den USA.
Speakers Philipp Glöckler, Philipp Klöckner
TopicsMarketingBusinessEntrepreneurship
Philipp Glöckler (0:00)
Willkommen zum Doppelgänger Podcast Folge 537 am 18 Februar 2026 Ich bin Philipp Glöckler und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analisten Philipp Glöckner.
Philipp Klöckner (0:13)
Happy Chinese New Year für unsere AfD-Abgeordneten. Oder wen es noch betrifft.
Philipp Glöckler (0:18)
Ich merke, wir hören die gleichen Podcasts morgens. Es ist das Jahr des Pferdes.
Philipp Klöckner (0:22)
Ist das so?
Philipp Glöckler (0:23)
Oder wo hast du es herausgefunden? Ich habe es von Apofica.
Philipp Klöckner (0:27)
Ach so, ich habe es aus unserer Meme. Also, dass das Chinese New Year ist, das bleibt einem hier nicht verborgen. Und den AfD-Joke habe ich aus unserer Meme-Sektion auf dem Discord-Surfer natürlich.
Philipp Glöckler (0:37)
Aha, nee, da, da, da, das, das...
Philipp Klöckner (0:40)
Da ist ein bisschen vulgäreres Meme drin. Aber das ist so ein bisschen pejorativ, sagt man, glaube ich, in der Apofica. Wie kommen wir jetzt von China auf? Na doch, eigentlich... Na nee, nee, China. China hat nichts zu tun. Also, was haben wir heute im Angebot? Wir reden über Chips, wir reden über SpaceX-IPOs, über AI-IPOs, über Pentagon im Clinch mit Anthropic. Natürlich reden wir über die News der Woche, nämlich das OpenClaw-Teil von OpenAI, beziehungsweise OpenClaw wird eine Foundation, aber der Entwickler Peter Steinberger geht zu OpenAI. Dann gehen wir zwangsläufig auch kurz in die Schmodel-Ecke, das hält sich in Grenzen und dann erzählst du mir am Ende noch was Gutes, hoffe ich. Aber wir fangen an mit der Chip-Ecke, wenn man so möchte. Und zwar das größere Thema ist ja jetzt inzwischen nicht mehr GPUs zu bekommen, sondern sogenanntes Memory-Shortage, also das Speicherkapazität mit hoher Bandbreite, die man so für die Chips und Rechenzentren typischerweise bräuchte, knapp wird. Und da EI-Chips eine so hohe Wertschöpfung haben, dass sie priorisiert sind, werden von den Herstellern, also Samsung, SK, Hynix, Kioxia und Micron und so weiter, wer da verliert, sind quasi die Consumer Electronic Chips, was absurde Konsequenzen hat. Wir haben schon darüber berichtet, dass einfach PCs unheimlich teuer geworden sind dadurch, wenn man sie mit irgendwie 2 GB RAM ausstattet oder so. Und Sony soll den Launch seiner PlayStation um ein Jahr verschieben, angeblich. Also die neue Spieleplattform von Sony wird einfach ein Jahr später gelauncht. Was ich für mutig halte, weil darauf zu wetten, dass sich die Situation verbessert. Weiß nicht, ob das so schlau ist, aber offensichtlich kommen sie überhaupt, haben sie vielleicht auch gar keine Chance, an die Chips anders zu kommen. Die Chipbranche ist dadurch ausgezeichnet, dass sie extrem zyklisch ist. Also das ist so, in schlechten Jahren verdient man kaum Geld oder macht sogar Verluste und wenn der Markt heiß ist, so wie jetzt gerade, macht man Kasse über Gewinne. Was aber selten passiert ist, dass Samsung jetzt sagt, wir stellen 20 neue Werke hin, weil jetzt gerade mehr Beicher gebraucht wird. Und das würde gar nicht so schnell auch gehen. Und das Problem ist, dass man immer Angst hat, dass wenn die Produktionsstätten fertig wären, dass dann die Nachfrage auch wieder weg ist. Deswegen passt sich das Angebot der Nachfrage nur sehr langsam an und es gibt so fast Schweinezyklen, würde man in der VWL sagen. Genau, also es führt dazu, dass die Sony-PlayStation verschoben wird, höchstwahrscheinlich.
Aber PC Gamer berichtet auch darüber, dass wahrscheinlich viele Hersteller von Consumer Hardware pleite gehen werden einfach, die keinen Zugang zu Ships mehr finden. Also es sind natürlich hauptsächlich die, die auch vorher schon ein bisschen angeschlagen waren. Aber für die wird das jetzt durchaus ernst. Und wir hatten ja schon gesagt, die iPhones, ich rechne damit, dass alle, also iPhone ist halt nur das beste Beispiel, aber letztlich wird alles, was Consumer Electronic ist und Speicher beinhaltet, also wo ein Prozessor mit Onboardspeicher drauf ist, wird quasi deutlich teurer werden in der nahen Zukunft. Ich glaube, es wird dieses und nächstes Jahr definitiv so weitergehen noch.
Philipp Glöckler (3:55)
Brauchen die Telefone denn noch so viel mehr Speicher? Also ich frage mich gerade, ob es so eine Art, wie heißt es, Shrinkflation gibt. Also dass die neuen Produkte rauskommen. Man sagt, es hat mehr, aber eigentlich hat es gar nicht so viel mehr, um die Preise nicht so anzuheben.
Philipp Klöckner (4:13)
Ja, du könntest dann den Komponenten sparen. Und Speicher wäre im Endeffekt das, was der Hauptpreistreiber ist. Also Kameras und so kosten, Chips kosten auch Geld. Aber Chips hat man ganz gut unter Kontrolle, würde ich behaupten. Wobei natürlich die Foundries, die Chips herstellen, irgendwie TSMC, Broadcom, was weiß ich, deren Kapazitäten konkurrieren natürlich auch mit anderen KI-Chips. Also Broadcom, ich weiß jetzt nicht, ob die die Chips für Apple bauen, aber sagen, ob die TPUs für Google bauen oder Smartphonechips für Apple. Es kann schon sein, dass das eine, das andere, das ist ja eigentlich ein Crowding-out-Effekt, dass so viel Kaina-Frage ist, dass andere Sachen aus dem Markt gedrängt werden. Kann ich mir gut vorstellen, dass du einfach für den gleichen Preis, statt 256 Gigabyte Speichern nur noch die Hälfte bekommst, 128 oder so. Das wäre der einzige Weg, den Preis zu halten, es sei denn, man möchte auf Marge verzichten.
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