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OpenAI kauft Tech-Podcast | SpaceX $2 Billion IPO | Claude Code Leak #550

Doppelgänger

April 3, 2026

In dieser Oster-Urlaubs-Episode aus dem Mietwagen hatten wir leider leichte Tontechnik-Schwierigkeiten. Ein versehentlich veröffentlichter Link legt 500.000 Zeilen Claude-Code-Quellcode offen. Parallel wird die KI-Plattform Mercor gehackt, Kundendaten von Amazon und Meta sind betroffen.

Speakers Philipp Glöckler, Philipp Klöckner

TopicsMarketingBusinessEntrepreneurship

Philipp Glöckler (0:00)

Willkommen zum Doppelgänger Podcast Folge 550 am 4 April 2026 Ich bin Philipp Kloeckler und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analisten Philipp Kloeckner. Wir haben ein paar News dabei in der Oster-Edition. Es fühlt sich, also manche News fühlen sich an wie April-Scherze. Gab auch ein April-Scherz, in den ich reingefallen bin, und zwar, dass die NBA nach Hamburg kommt. Aber sonst bin ich mehr oder minder verschont worden. Ich bau unser Büro weiter aus. War ja geplant, dass hier in einem Raum auch gearbeitet wird. Da ist jetzt die Tischtennisplatte drin. Und zwar die Tischtennisplatte, an der du schon gespielt hast.

Philipp Klöckner (0:38)

Ah, guter Plan, um Frank Thelen zu locken.

Philipp Glöckler (0:40)

Ja, oh, stimmt. Das große Match Frank Thelen zu OMR. Hier exklusiv wird live gestreamt.

Philipp Klöckner (0:46)

Gesponsert von T-Mobile.

Philipp Glöckler (0:49)

Genau, je nachdem wer gewinnt. Also entweder berichten wir dann ein Jahr nicht mehr über Thelen.

Ich weiß nicht, ich glaube, Thelen würde, also ich bin eigentlich unbesiegbar am Tischtennis, bis jetzt, aber Thelen wird mich, glaube ich, lang machen. Also er hat auf jeden Fall schon mehr Zeit investiert in den kleinen, leichten Ball als ich. Ich habe die Platte auf einem Online-Portal gebraucht, gekauft. Die wiegt 120 Kilo. Die Person, die mir das verkauft hat, meinte, ja, so mit vier Mannen kannst du das machen. Also habe ich drei Freunde angerufen und meinte, hey, ich habe eine gute Idee. Ihr helft mir beim Tragen. Und danach teile ich das Abendessen. Dann haben wir die Platte umgedreht, haben gesehen, wir können die doch auseinanderschrauben. Also nur noch zweimal 60 Kilo. Trotzdem irgendwie ein schweres Paket. Und während wir da dieses Ding von A nach B schieben, also dann noch so eine Karretouren und dann hier hinschieben, meint ein Freund von mir, ja seine Frau hatte eine witzige Co-Pilot-Begegnung die letzten Tage. Ich meine so, ja okay Co-Pilot, ja was ist denn passiert? Ja, also sie hat an ihrem Rechner Co-Pilot so ein bisschen gefragt nach so Investment-Advice. Das habe ich jetzt schon öfters gehört, dass man so nach Aktientipps die KI fragt und irgendwelche Strategien da macht und wie auch immer. Auf jeden Fall hat sie so relativ lose gesagt, kannst du mir mal hier so die und die Positionen habe ich, kannst du mir das mal so ein bisschen analysieren und helfen. Und auf einmal denkt sie so, hey das Ding weiß ja ganz schön gut Bescheid. Also ich habe jetzt da noch nichts hochgeladen und dann stellt sich raus, ich habe dir so einen Screenshot geschickt. Der gute Co-Pilot von Microsoft hat einfach eine Datei auf dem Computer gefunden, die irgendwie so benannt war nach ihrem Namen und irgendwie Portfolio oder so, also so ein Export aus dem Portfolio und hat sich das einfach mal angeguckt. Und sie meinte so, du sag mal, wie bist du da drauf gekommen? Also ich habe dir nicht gesagt, dass du das angucken sollst und ich habe es ja auch nicht hochgeladen. So leichte Concerns. Ich bin jetzt nicht tiefer reingegangen. Ich könnte mir vorstellen, dass man vorher vielleicht irgendwas angeklickt hat. Und so hier Access zu allem. Aber es ist jetzt so die erste Geschichte aus dem Bekanntenkreis, wo man so ein bisschen denkt, okay jetzt weiß das gute Stück vielleicht doch ein bisschen mehr, als ich gedacht habe.

Philipp Klöckner (3:15)

Also ich kenne jemanden, der das absichtlich gemacht hat. In dem Fall mit dem Konkurrenzprodukt. Also Gmail mit Gemini verknüpft.

Derjenige hat das sehr bewusst gemacht. Und das hilft natürlich, wenn dein Chatagent deinen persönlichen Kontext oder Jahrzehnte von E-Mails hat, kannst du natürlich sehr viel genauer und spezieller personalisierte Antworten. Aber du sprichst ja das richtige an. Also man sollte natürlich mindestens Awareness dafür haben. Wenn du davon überrascht bist, wäre es natürlich ungünstig. Andererseits, dadurch, dass Co-Pilot ja im Office-Paket relativ tief integriert ist, würde ich fast damit rechnen, dass er zumindest Zugriff auf die Systemordner, also sowas wie Downloads und sowas hat. Eventuell auch auf Outlook. Ich würde mal nach E-Mails fragen, ob Outlook auch schon Zugang hat. Oder Teams eventuell.

Philipp Glöckler (4:07)

Ja, der Trend scheint zum Zweitcomputer und Zweit-E-Mail-Postfach für KI zu gehen.

Philipp Klöckner (4:13)

Social Media und Google wussten ja schon unheimlich viel von uns, aber KI ist halt... Man kann jetzt überlegen, wie gut ist die Suche dadurch geworden von Google oder Gmail, dass sie ein paar Daten... oder dass sie viel, richtig viele Daten über uns gesammelt haben. Das gleiche gilt für Meta. Da könnte man argumentieren, so groß ist der positive Impact der Daten jetzt nicht, dass es rechtfertigt ist, so viel Daten mitzunehmen. Bei KI ist es aber am ehesten, solltest du sagen, dass die Personalisierung natürlich massive Auswirkungen auf das Ergebnis hat. Also wenn du wirklich insbesondere benutzt, der hauptpersönliche Use-Case, der nicht im Business liegt, ist er tatsächlich zur Coaching-Beratung. Und da hilft der persönliche Kontext natürlich unheimlich. So gerade bei Finanzsachen ist natürlich wichtig, ob du Finanzbildung schon hast oder nicht, ob du ein Engstlecher-Typ bist oder nicht, Sicherheitsbedürfnis hast. Ich würde am ehesten argumentieren, dass KI viele Daten bekommen sollte, weil sie dadurch deutlich besser wird durch Personalisierung. Gleichzeitig ist das, insbesondere im Umgang mit KI natürlich auch unheimlich gefährlich, ihr Daten zu geben, wie ich in meinem Tech-Talk ja versucht habe zu beschreiben, weil sie dadurch auch deine Schwachstellen versteht und sie kapiert, wie du funktionierst als Mensch. Gleichzeitig sitzt du quasi dem besten Psychologen der Welt gegenüber, der dann noch alles über dich weiß, dass es kein Gleiches oder kein Verhältnis auf Augenhöhe mehr zwischen dem Anwender oder Anwenderin und der KI, sondern du verstehst nicht, wie die KI funktioniert. Du kennst die Trainingsdaten der KI nicht. Die KI hat aber quasi deine lebenslangen Trainingsdaten und ist der beste Psychologe der Welt, als versteht, wie dein Gehirn funktioniert, besser als du selbst.

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