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Long-Short Strategie | Anleihen | Vision Pro 2? #449

Doppelgänger

April 15, 2025

Pip erklärt seine Long-Short Strategie und wie der Anleihenmarkt funktioniert. Es kommt eine neue Vision Pro und Katy Perry war (kurz) im Weltall. Vielen Dank!

Speakers Philipp Glöckler, Philipp Klöckner

TopicsMarketingBusinessEntrepreneurship

Philipp Glöckler (0:00)

Willkommen zum Doppelgänger A1 Podcast. Ich telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysen Philipp Klöckner. Und heute ist Folge 449 am 16 April 2025 Als wir am Freitag aufgenommen haben, war es leider zu spät. Danach hat mir Pip ein schönes Video geschickt. A1. Es ist alles A1.

Ich weiß gar nicht, was verrückter ist. Das oder ein kleines Gänseblümchen. Dass es bis ins All geschafft hat. Und vorbereitete Frage. Wie hoch muss man fliegen, um sich Astronaut nennen zu dürfen?

Philipp Klöckner (0:38)

In Fuß oder in Kilometer? In Kilometer. Ich würde schätzen so rund 30 Kilometer, 25 Kilometer würde ich schätzen.

Philipp Glöckler (0:49)

Ich weiß aber nicht. Also es gibt unterschiedliche Definitionen. International 100 Kilometer. Und Amerika ist es so 80, 80,5. Und Blue Origin, wie hoch fliegt das Ding?

Philipp Klöckner (1:04)

Ja, irgendwo so dazwischen. Dass man ist nicht im All, sondern in der Stratosphäre oder so. Ist das nicht so?

Philipp Glöckler (1:09)

Ja, also 104 Also sie dürfen sich tatsächlich alle Astronauten nennen.

Philipp Klöckner (1:14)

Ah, okay. Ich, ja. Da kommen wir mal noch mal. Wenn wir ein versöhnliches Ende suchen.

Philipp Glöckler (1:20)

Genau. Eigentlich heute, ihr könnt euch zurücklehnen, es gibt eigentlich nur Schmuddelecke heute.

Philipp Klöckner (1:26)

Genau. Wir machen drei News-Kurse und dann kommt zweieinhalb Stunden Schmuddelecke.

Philipp Glöckler (1:31)

Ja, vielleicht kannst du mir ein bisschen was erklären. Also so ein bisschen, ein bisschen kleinen Bildungsauftrag am Anfang. Wir haben eine höhere Frage reinbekommen, die meinte, geht um Long-Short-Strategie. Du würdest ja immer sagen, so du bist short, aber also so zwei, drei Firmen, die du nicht so gut findest. Aber dann würdest du irgendwie eine Long-Position haben beim Nasdaq 100, um dich abzusichern. Und ein Hörer hat gefragt, ob das nicht eigentlich Schwachsinn ist, weil die sich gegenseitig wieder ausgleichen. Also macht es Sinn, so zu fahren? Ich bin ja eher long. Also meine Strategie ist ja Sparplan und Applöschen.

Philipp Klöckner (2:09)

Ja, das ist auch die beste. Also bevor wir anfangen, ob das Sinn macht oder nicht. Also es macht Sinn, weil genau das das Ziel ist. Aber ich erkläre gleich genau, warum. Wichtig ist so, dass 95 Prozent, 98 wahrscheinlich, wenn du alle sagen, auch illiquide Assets nimmst und so. Meine Assets sind Longsachen, die ich nicht verkaufe, manchmal gar nicht verkaufen kann, wo ich Dinge anspare oder 10 Jahre in irgendwelche Fonds oder Start-ups investiere. Das heißt, dass ich dieses Long-Short rumgespiele mit Hebelprodukten, sehe ich, würde ich sagen, als Konsum oder Glücksspiel immer noch. Ich habe jetzt länger kein Geld mehr verloren dort. Ich würde aber nicht sagen, dass die Performance meines ja auch nicht großartig funktioniert. Ich würde das mit meinem perfommenden Long-Portfolio damit schlagen. Also man sollte das nicht verstehen als Möglichkeit, jetzt noch schneller noch mehr Geld zu machen. Das funktioniert nachweislich für irgendwie sieben von acht Teilnehmern an diesen Marktplätzen nicht. Die meisten verlieren ihr gesamtes Geld dabei und stecken immer wieder Neues rein. Deswegen würde ich dafür ganz sicher keine Werbung machen. Ich mache das mit Geld, was quasi in dem Moment, wo ich es dahin schicke, abgeschrieben ist. Um zu lernen, um, keine Ahnung, um mich zu unterhalten, um Spaß und Unterhaltung in diesen schlimmen Zeiten zu finden, in dem ich mich wenigstens, sozusagen, wenn es runtergeht, freuen kann. Genau, warum macht man diese Long-Short-Strategie? Das ist einfach erklärt. Man möchte nicht, also man kann natürlich auch einfach auf den Markt wetten. Das ist dann aber noch mehr Glücksspiel, würde ich behaupten. Man möchte aber verhindern, dass zum Beispiel, ich möchte ja meine Meinung gegenüber gewissen Aktien ausdrücken. Also in dem Fall ist das jetzt Palantir, Applovin, PinduDo, Reddit und Tesla. Ich glaube, dass diese andere performen aus verschiedensten Gründen. Tesla, weil das Geschäftsmodell sich verschlechtert und die Absatzzahlen durch innermass Credit, weil ich glaube, dass sie nicht noch stärker wachsen kann, weil die Möglichkeiten ihnen noch mehr Traffic zu geben begrenzt sind und sie die Daten anscheinend nur an Google verkaufen kann, nicht an andere. PinduDo, Tarife, Produktstrategie, Churn Rate, der Customer, Palantir einfach überbewertet, meiner Meinung nach, obwohl sie jetzt wieder einen großen Deal gescored haben kürzlich. Und AppLovin, verschiedene Short-Seller-Reports, auffällig hohes Wachstum, was in einem perfekten Markt eigentlich nicht passieren dürfte. Das sind so die Gründe. Deswegen glaube ich, diese Firmen haben ein gewisses Abwärtspotenzial. So, jetzt kann es mich aber trotzdem kalt erwischen. Sagen wir mal, Trump sagt, er macht jetzt alle Zölle weg über Nacht, so wie das ja teilweise manchmal passiert, in Ansätzen zumindest. Oder er senkt die Unternehmenssteuern, halbiert die Unternehmenssteuern von heute auf morgen. Oder irgendwie sowas. Dann würde die Nasdaq wahrscheinlich an einem Tag 5-6% hochgehen. Und das würde dann nach den Mechaniken dieser Märkte schon reichen, damit du 100% deines Geldes verlierst. Eventuell. Und um mich quasi vor so einen externen Markteffekten zu schützen, sichere ich das ab, indem ich gegen diese Firmen möglichst gleichgewichtig den Gesamtmarkt oder den dazu am besten passenden Index, das wäre in dem Fall der Nasdaq, wette. Das heißt, ich versuche das nach marktneutral zu gestalten. Das heißt, wenn die Nasdaq einfach insgesamt hochgeht, ohne dass eine von diesen Firmen sich verändert, dann müsste das genau bei null bleiben, theoretisch. Weil die Firmen gehen mit dem Markt runter, der Nasdaq oder meine Short-Position verliert einen Anwert, meine Nasdaq-Position, die gehäbelt long ist, gewinnt aber einen Wert und das ist erfolgsneutral. Worauf ich hoffe, ist natürlich, dass diese Firmen ihren Index anderbeformen. Das heißt, dass sowohl an schlechten als auch an guten Tagen sie weniger an der Erholung teilnehmen und mehr an der Abstrafung betroffen sind. Und das ist die Wette. Und deswegen balanciert man das eben mit einer Long-Short-Kombination aus. Dabei muss man eben darauf achten, dass das ungefähr gleichgewichtig ist. Also ich kann nicht für 3000 Euro Pindu-Duo-Shorten und dann für 100 Euro Nestec-Long gehen zum Beispiel. Sondern es muss nicht beim Einsatz, aber bei der sozusagen wiedergespiegelten Summe, also inklusive des Hebels, ungefähr die gleiche Position sein, um das Risiko neutral zu machen, ganz einfach stark vereinfacht formuliert. Genau. Würde ich falsch liegen und die Firmen bewegen sich einfach mit dem Markt hoch und runter, dann wäre, würde ich, könnte man sagen, das ist ein neutrales Portfolio, verliert weder Geld noch Gewinngeld. Stimmt aber auch nicht, weil es natürlich Geld verliert, weil ich ja die Bank ständig zahlen muss. Also das Casino in dem Fall. Hier fallen natürlich immer Gebühren an für das Geld, was ich mir borge für die Margen, also für die Hebelprodukte oder eben für die Marktplatzteilnahme an sich. Das heißt, ich verliere natürlich, im Fall, dass nichts passiert, würde ich auch Geld verlieren. Das ist die Erklärung. Das ist aber definitiv was, wie gesagt, die allermeisten Anleger sind nicht gut beraten daran teilzunehmen. Sie verlieren regelmäßig Geld darauf. Sie müssen diese Plattform inzwischen auch hinweisen, weil es ähnlich gute Quoten wie Glücksspiel hat, beim damit Geld zu verdienen.

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