Impact Offering | Pastor Thore Runkel
Equippers Berlin
October 18, 2026
Speakers Thore Runkel
TopicsChristianityReligion & Spirituality
Thore Runkel (0:01)
Herzlich Willkommen zum Podcast von Equippers Berlin.
By the way, ich wollte kurz erzählen, vielleicht denkst du, ich 10 Euro, um einen Schuhkarton von A nach B zu bringen, ist viel Geld. Ich wollte dich ermutigen, dir sagen, das ist überhaupt ein Schnapper. Ich hab letztens Schuhe bestellt in den USA und hab dafür 40 Euro bezahlt. Dann sind sie gekommen, dann haben sie gesagt, nicht alle haben gepasst, ich musste welche zurückschicken. Und wisst ihr, was die dafür haben wollten bei der Post? 100 Euro, um die zurückzuschicken. Ich hab gedacht, ich behalt die besser, das ist viel zu teuer. Das aus 10 Euro ist ein Schnapper, oder? Ich will das nur mal sagen, das sind wirklich gute Preise, das ist einfach mal so als Information, falls du dich gewundert hast. Warum die 10 Euro haben wollen für einen Schuhkarton, um ihn irgendwo hinzuschicken, das ist denke ich ein guter, guter, guter Preis. Ja, heute würde ich ganz gerne etwas mit euch machen, etwas ganz besonderes, und das heißt mein Herz für sein Haus oder Impact Offering. Und das machen wir normalerweise bei Equippers jedes Jahr. Und ich glaube, letztes Jahr haben wir es nicht gemacht. Das war irgendwie ein besonderes Jahr und das ist ausgefallen und so. Deswegen ist es das erste Mal für mich in Berlin, das mit euch zu machen, mein Herz für sein Haus. Und das ist etwas, was ich bestimmt schon seit zwölf Jahren in Mainz jedes Jahr mache. Anfang des Jahres habe ich es auch gemacht in Koblenz. Und normalerweise, wie der Name schon sagt, es geht darum, unser Herz zu bewegen. Mein Herz für sein Haus. Darum geht es. Und ganz praktisch, die Bibel gibt da einen superpraktischen Hinweis, wie können wir unser Herz an die richtige Stelle bewegen. Und Jesus hat dazu gesagt, denn wo euer Schatz ist, da wird euer Herz sein. Wo euer Schatz ist, da wird euer Herz sein. Also die einfachste Möglichkeit, unser Herz zu bewegen, wir bringen einfach unseren Geldbeutel an den Ort, an dem unser Herz sein soll. Wenn wir das tun, dann sind wir ziemlich sicher mit unserem Herzen auch da. Andersrum, wenn du es mal probierst, du bringst dein Herz irgendwo hin und denkst, dein Geld folgt, das wird nicht funktionieren. Das ist ganz praktisch. Die Reihenfolge ist das, was Jesus gesagt hat. Und ich glaube, dass das ziemlich gut funktioniert.
Und es ist etwas Besonderes. Es ist ein besonderes, ja, es ist, es ist tatsächlich, ich würde den Begriff Opfer nehmen. So wir sagen ja im Gottesdienst hin und wieder, ja jetzt sammeln wir ein Opfer. Bei uns heißt es nicht Opfer, bei uns heißt es Investment. Wir sind realistisch. Wir sagen, das ist nicht ein Opfer. Die meisten Leute, die dir etwas geben, die sollten die Perspektive haben, wir investieren in das Reich Gottes rein, im Sinne von du sehst einen Samen und du weißt, dieser Samen wird Frucht bringen. Das ist das, was die Bibel sagt. Und dann gibt es eine Dimension in der Bibel und die sagt, über den Zehnten, der Zehnte ist auch kein Opfer, der Zehnte ist, wenn du so willst, das gehört Gott einfach. Das ist unser Glaubensausdruck, dass wir zu Gott gehören. Auch das ist gar kein Opfer. Du sagst, meine Güte, der Zehnte ist auch nicht mal der. Der Zehnte ist einfach so, wie soll ich sagen, der gehört zum Leben als einen Jesus-Nachfolger dazu. Wenn du Teil bist von Jesus und von seiner Kirche, dann ist der Zehnte sozusagen automatisiert mit Teil davon. Ich weiß natürlich, dass das nicht so ist und dass es sehr viele Menschen gibt, die struggeln mit diesem Prinzip und die Fragen haben und die sagen, wie kann das sein und hin und her. Ich weiß, ich kenne alle Diskussionen, du kannst mit mir darüber gerne im Anschluss sprechen, aber glaube mir, am Ende des Tages ist es etwas, was unseren Glauben betrifft. Glauben wir Gott, dass er unser Versorger ist in allen Dingen. Und das ist der Ausdruck des Zehnten. Und dann gibt es eben noch diese Dimension von Opfer. Das bedeutet, ich gebe etwas, was ich eigentlich geplant hatte, für etwas anderes auszugeben. Zum Beispiel ein paar Schuhe. Würdest du gerne ein paar Schuhe kaufen, für den Herbst oder für den Winter oder irgendwie sowas? Oder bei Gabi und mir war das ganz lange, ich habe das auch schon mal erzählt, glaube ich, war das ganz lange so Stühle für unseren Esszimmertisch. Wir wollten uns jahrelang neue Stühle kaufen für unseren Esszimmer oder generell einen neuen Esszimmertisch kaufen, weil der war verbrannt. Da hat irgendjemand sein Fondue aufgebaut oder wie nennt sich das? Es ist Raclette, genau, es ist Raclette. Jetzt haben sie es falsch rum aufgebaut. Kannst du dir vorstellen, dass jemand das Raclette falsch rum aufbaut und die haben es dann erst nach einer halben Stunde gemerkt. Als es dann angefangen hat, so leicht gekokelt hat und hinterher der Tisch, der war total schwarz in der Mitte. Und wir haben das jahrelang dann den Tisch dann trotzdem da stehen gehabt, weil wir uns immer wieder entschieden haben, wenn es soweit war, wir müssten mal einen neuen Tisch kaufen, haben wir gesagt, ja wir könnten uns einen Tisch kaufen oder wir geben in mein Herz für sein Haus. Und das haben wir jahrelang gemacht und haben immer wieder entschieden, nein, nein, nein, der Tisch, der geht noch, riecht auch gut, sieht auch, wenn man Humor hat. Und dann haben wir eine Decke draufgelegt, meine Frau, das sieht man dann fast gar nicht. Dann hat man das eigentlich so gehabt. Und so haben wir das getan. Und wie gesagt, das ist ein Opfer. Das bedeutet, du tust etwas, du gibst etwas, es tut ein bisschen weh, weil du hattest damit irgendwie andere Dinge vor. Und darüber würde ich gerne mit euch heute sprechen und ich muss ehrlich zugeben, dass ich ein bisschen gezögert habe, weil das ist keine Sache, die man so mit Leuten bespricht, die, wie soll ich sagen, die ganz kurz gerade eben mit Jesus unterwegs sind oder die durch große Schwierigkeiten gehen, weil Opfer ist etwas Freiwilliges, etwas Schwieriges. Und wenn man schon durch Schwierigkeiten geht und dann kommt noch ein Opfer dazu, dann denkt man so, oh, das auch noch dazu. Und so, ich ehrlich gesagt bin ich ein bisschen traurig über mich selbst, dass ich letztes Jahr es nicht geschafft hab, mit euch das zu machen, die Gelegenheit zu geben, weil ich glaube von ganzem Herzen, dass es eine gute Sache ist. Von ganzem Herzen, dass es eine gute Sache ist. Es ist nicht etwas, was ich von euch, wie soll ich fordere oder was der Herr von uns einfordert, sondern ich glaube, es ist eine Gelegenheit, die Gott uns gibt. Es ist nicht wie das Gebot, halte den Sabbat oder es ist nicht wie das Gebot, du sollst nicht dies oder jenes tun, sondern es ist etwas komplett Freiwilliges für den Herrn zu tun, weil du es willst. Und nur aus dem einen Grund, weil du Gott liebst und sagst, du willst, dass das, was auf dem Herzen Gottes ist, geschieht hier in dieser Stadt. Dafür ist dieses Ding da. Und ich finde, das ist eine großartige Gelegenheit, unsere Herzen zu spüren, zu merken, wo wir sind und ob wir, wie soll ich sagen, ob wir da Beschwerlichkeit führen, spüren oder ob wir merken, nein, nein, nein.
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