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🇫🇷 Frankreich goes AI mit LeChat und 109 Milliarden Euro #431

Doppelgänger

February 11, 2025

Elon ärgert Sam, Sam bloggt und die Franzosen sind mit Le Chat von Mistral schneller als ChatGPT. Es ist eine gute Woche für AI in Europa und für Monday. Vielen Dank!

Speakers Philipp Klöckner, Philipp Glöckler, Ursula von der Leyen

TopicsMarketingBusinessEntrepreneurship

Philipp Klöckner (0:00)

Willkommen zum Doppelgänger Tech Talk Podcast Folge 431 am 12 Februar 2025 Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner. Und heute haben wir so eine schöne Gossip-Folge. Also Sam bloggt, Elon ärgert Sam. Die Franzosen sind auf einmal schneller als JetGPT. Die Franzosen machen auch so Mini Stargate. Also es wird irgendwie ein bisschen ein paar Milliarden nach Frankreich gewired. Und monday.com hat irgendwie krasse Earnings. Ich hab gerade gesehen, After Hours plus 26 Prozent. Das kannst du uns gleich neu erklären.

Philipp Glöckler (0:44)

Das kennt man sonst nur von Cloudflare.

Philipp Klöckner (0:48)

Ja, mir hat eine Hörer geschrieben, es ist jetzt nicht mehr PIP Recruiter, sondern es ist jetzt PIP Flare. Könnte aber auch bedeuten, dass es jetzt Peak erreicht hat.

Philipp Glöckler (0:58)

So funktioniert Social Media nicht. Social Media funktioniert so, dass du auf Ewigkeiten PIP Recruiter nennst, weil das einer der schlechtesten Tipps zugegebenermaßen war, wenn man das PIP nennen möchte oder es ist einer der schlechtesten Ideen. Cloudflare hat 60 Prozent seit Jahresanfang gemacht, glaube ich, ungefähr. Wo sind die Dankeschreiben? Wo sind die Blumen?

Ja, egal.

Philipp Klöckner (1:25)

Ein anderer Hörer hat mich am Wochenende angerufen und meinte, Philipp, was macht ihr bei Folge 500? Er würde gerne Folge 500 mit uns feiern. Also vielleicht gibt's, überlegen wir uns was, vielleicht feiern wir im Oktober.

Philipp Glöckler (1:41)

Wir fahren Kartrennen über 500 Runden mit E-Karts. Wir fahren Kartrennen über 500 Runden, die DG 500

Philipp Klöckner (1:48)

Das schaff ich nicht. Ich hab die letzten zwei Mal, die ich versucht hab Kart zu fahren, musste ich frühzeitig ausscheiden.

Philipp Glöckler (1:57)

War die schlecht, oder? Oder war das auf die Letzte? Du musstest. Oh, ich hab was falsches gegessen.

Philipp Klöckner (2:07)

Ich bin mal mit einem Kart gefahren, da hab ich gedacht, der verliert seinen Kopf, aber der hat einfach den Helm nicht zugemacht. Der hat den Helm nicht zugemacht, dann ist er irgendwo gegen gefahren, ist der Helm so weggeflogen.

Philipp Glöckler (2:17)

Ja, ist auch ein vollkommen unnötiges Risiko. Was machen wir denn mit der 500?

Philipp Klöckner (2:22)

Definitiv nicht Monopoly spielen, aber ja, mal schauen. Im Oktober könnte das Wetter ja noch ganz gut sein.

Philipp Glöckler (2:29)

Was ist ein Spiel, wo man bis 500 scoren kann? Darts, aber das geht zu schnell vorbei.

Philipp Klöckner (2:34)

Wir müssen irgendwie ein Event mit 500 Leuten machen. In Ludwigs Lust. Festival. Sowas wie Feierfestival.

Philipp Glöckler (2:42)

Genau, Feierfestival. Im Schloss Park Ludwigs Lust.

Philipp Klöckner (2:45)

Fänd ich gut. Mal schauen. Mit was sollen wir anfangen? Mit Elon und seinem Anwalt oder mit Sam und seinem Blogpost?

Philipp Glöckler (2:53)

Ich finde das alles gar nicht so Gossipy. Das ist hier spannende Wirtschaftskrimi.

Philipp Klöckner (2:58)

Erklär mal. Also hat Elon eine Chance jetzt OpenAI wirklich zu übernehmen?

Philipp Glöckler (3:04)

Ich glaube nicht, ehrlich gesagt. Der Kontext ist, Elon beschwert sich seit, also Elon ist einer der ursprünglichen OpenAI Gründer, muss man verstehen, und beschwert sich seit Jahren, seit klar ist, dass Sam Altman die Firma in eine for-profit-Company umwandeln muss. Der Sachgrund dafür wäre, dass OpenAI, wenn sie ihr Ziel, AGI zu entwickeln, verfolgen wollen, so viel Kapital, sprich Rechenpower dafür brauchen, dass das nur am privaten Markt zu holen wäre. Das schafft man einfach als Stiftung. Nicht, so würde Sam Altman das zumindest verteidigen. Finde schwer Argument dagegen zu finden. Ist aber natürlich klar, dass viele Leute damit auch sehr reich werden könnten, unter anderem die Investoren, Sam Altman selber und so weiter. Elon tut jetzt so sozusagen, als wenn er sich als ehemaliger Stifter verarscht fühlt. Tatsächlich muss man auch immer dazu sagen, hat er selber versucht, die Firma unter seine Kontrolle zu bringen in der Vergangenheit. Das ist ihm nicht gelungen und scheinbar scheint auch deswegen Crushes oder Gräuhe zu hegen seit Ewigkeiten. Open Air als letzte Runde war 157 Milliarden Bewertung. Die nächste wird höchstwahrscheinlich angeführt von Softbank bei rund 300 Milliarden Post-Money. Also nach der Kapitalinjektion liegen, man versucht bis zu 40 Milliarden US-Dollar aufzutreiben. Das sind 4 mit 10 Nullen. Und nun hat das Wall Street Journal, ich glaube nicht mal exklusiv rausgefunden, sondern der Anwalt von Elon Musk hat es ihm, glaube ich, gesagt, wenn ich es richtig gelesen habe, dass eine Investorengruppe rund um Elon Musk ein Angebot abgegeben hat, ein sogenanntes unsolicited offer, also niemand hat gefragt nach dem Geld, könnte man einfach sagen. Und zwar möchte diese Investorengruppe rund um Elon Musk 97,4 Milliarden US-Dollar dafür ausgeben, um die Assets, ja das wird teilweise, also die Überschriften sind alle so, Elon Musk will OpenAI für rund 100 Milliarden US-Dollar kaufen. Das ist nicht wirklich was passiert. Soweit ich es verstanden habe, es ist tatsächlich nicht ganz einfach, aber will er die Assets der Non-Profit damit kaufen bzw. gibt ein Gebot dafür ab, der sein Anwalt hat zuvor schon Anfang Januar, versucht einen Bidding-Prozess zu erzwingen für diese Assets. Also OpenAI hat ja dieses besondere Konstrukt, dass ein Non-Profit-Unternehmen im Moment ein For-Profit-Unternehmen dirigiert von oben und Elon Musk bietet jetzt für die Assets des Non-Profit-Unternehmen wirken. Das ist nicht fänglich, warum das wichtig ist. In dieser Investorengruppe sind der Ex-Gründer von Palantir, Valor Equity Partners, Baron Capital, 8VC, das ist Joe Lonsdale, der Palantir Founder, Ari Emanuel, ein Hollywood Producer, dem die Firma Endeavor gehört, will mit Investieren und so weiter und so fort. So und warum macht Elon Musk das jetzt? Du kannst natürlich nicht OpenAI, die ja schon weit über 100 Milliarden wert sind, für 97,4 Milliarden kaufen. Was er versucht zu machen, meine Meinung nach, ist den Wert des Anteils der Non-Profit-Company hochzutreiben. Also OpenAI versucht sich gerade von dieser Non-Profit-Company loszulösen und sich in eine komplette Non-Profit-Company sozusagen umzuwandeln. Und man kann jetzt aber nicht sagen, wir stoßen die Non-Profit-Company, die da drüber liegt, einfach ab, sondern einem ist relativ klar, dass man die irgendwie kompensieren muss. Und das muss man irgendwie fair nach Marktrichtlinien machen, so at arms length. Weil es verhandelt ja auf beiden Seiten quasi, also auf einer Seite das Board of Directors des Non-Profit, die stehen nach dem letzten Putsch aber Sam Altman alle relativ nah. Und die verhandeln quasi mit Sam Altman beziehungsweise mit der For-Profit-Organisation. Das heißt, damit man jetzt nicht einfach hier in Charity komplett aushöhlen kann, wenn nicht könntest du ja immer Geld per Charity raisen und am Ende, dass die Firma umwandelt, das muss man als Staat und Steuerbehörde natürlich verändern. Deswegen ist OpenAI wahrscheinlich klar, dass sie rechtlich gezwungen sind, die Non-Profit-Organisationen, die Charity zu kompensieren. Und bisher ist man davon ausgegangen, dass man das zum Beispiel macht, indem man denen bis zu 25 Prozent an der zukünftigen Firma gibt. Also sagen wir mal, OpenAI wird eine normale Firma, die auch an die Börse gehen kann, dann würden die Charity-Organisationen oder der Non-Profit-Organisation immer noch 25 Milliarden gehören und 25 Prozent der Firma gehören, was ja nach der neuesten Bewertung 75 Milliarden sind. Elon Musk will glaube ich zweierlei erreichen. Also er möchte diesen Prozess prinzipiell sabotieren und weiter verlangsamen. Das hat er ja schon durch verschiedene Klagen vorher versucht. Und es können zwei Sachen sein. Also entweder gelingt ihm das tatsächlich, dass irgendein Richter sagt, das Board wird gezwungen, dieses Angebot anzunehmen, weil das Angebot besser ist als die Kompensation, die OpenAI der Charity geben würde.

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