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Claude & Chinesische Hacker | Christian Lindner als Autohändler | Amazon Leo #510

Doppelgänger

November 14, 2025

Anthropic meldet chinesische Hacker-Angriffe via Claude auf 30+ Targets, zeigt Dual-Use-Problem von KI-Coding-Tools. Amazon Projekt Kuiper wird zu Amazon Leo, greift Starlink mit Satelliten-Internet an, Bullencase für Medienimperium vs. schrumpfender Markt.

Speakers Philipp Glöckler, Philipp Klöckner

TopicsMarketingBusinessEntrepreneurship

Philipp Glöckler (0:00)

Willkommen zum Doppelgänger Tech Talk Podcast Folge 510 am 15 November 2025 Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner. Und Pip, ich habe diese Woche Mittwoch wieder ein bisschen was verkauft und habe dann nachgedacht. Du hast ja auf unser Party gesagt, du glaubst möglicherweise irgendwie Januar, Februar so ein bisschen abverkauft. Und dann gab es ja jetzt heute, sprechen wir später auch noch, es gibt ja einen neuen Job hier, Politiker goes Auto Händler. Und da habe ich so dran gedacht, also generell in der Wirtschaft wird ja schon sehr viel mit so Bonussen rumhantiert. Also ich erinnere mich noch und wir haben ja auch, ich weiß gar nicht mehr, über wen wir gesprochen haben, aber ich würde sagen 70, 80, vielleicht 90 Prozent der Top-Management-Entscheidungen werden getroffen, weil man sich danach selbst die Hosen mit einem Bonus voll machen kann. So und mein Gedanke war so ein bisschen, könnte es vielleicht sein, dass der Abverkauf jetzt stattfindet, weil der ein oder andere, was sind das für Jobs, Asset Manager und so weiter, so das große, große Paycheck-Bonus dieses Jahr haben möchte und die Strukturen irgendwie so sind. Oder es ist egal, ob jetzt irgendwie ein großer Fonds heute oder in drei Monaten Sachen verkauft.

Philipp Klöckner (1:20)

Also du könntest sagen, weil du also gerade bei sogenannten Watermark-Regelungen, also wo an irgendeinem Stichtag festgemacht wird, was dein Gewinn ist, dann zählt es quasi wieder ab dort. Dann könntest du sagen, selbst wenn du nächstes Jahr noch ein gutes Quartal hast, wirst du es insgesamt vielleicht nicht mehr bloß schaffen. Das könnte so eine Erwägung sein. Aber was typischer ist und was den Markt mehr bewegt oder der stärkere Stärkere Pattern ist, dass du Ende des Jahres eigentlich das sogenannte Window Dressing hast. Das hattest ja sogar du irgendwann mal verstanden, glaube ich. Man versucht eher, die Gewinner sich ins Depot zu legen und die Verlierer abzuverkaufen, um im Nachhinein beim Dezember-Reporting so auszusehen, als hätte man Superstockpicking gemacht. Das würde eher dazu führen, dass die Sachen, die jetzt gut gelaufen sind, dieses Jahr noch mal einen Schub bekommen. Also warum ich es für rellert? Also nichts ist sicher, aber eher unwahrscheinlich halte, dass das im Dezember oder Januar schon passiert ist, dass im Dezember eben du Window Dressing hast und Leute noch ein bisschen Zeit haben und zocken vielleicht und im Januar hast du halt noch mal viel neues Geld, was in den Markt kommt gerade von Retail. Und Retail treibt den Markt ja auch immer mehr, gerade so in KI-Titeln.

Deswegen würde ich Dezember, Januar tendenziell eher noch abwarten. Aber wie gesagt, es ist unmöglich, das zu teilen. Es kann sehr gut sein, dass diese Bubble einfach viel, viel später platzt und noch zwei Jahre weitergeht. Oder eben doch schon morgen oder noch bevor dieser Podcast ausgestrahlt wird, implodiert. Ich glaube.

Philipp Glöckler (2:56)

Jan ist schnell in der Postproduktion. Also so schnell jetzt nicht.

Philipp Klöckner (3:02)

Es handelt sich hierbei nicht um Anlageberatung. Man sollte aufgrund des Gehörten keine Kauf- und Verkaufsentscheidungen zu Aktien und anderen Wertpapieren treffen. Ihr müsst selbst hinterfragen, ob wir Milliarden meinen, wenn wir Millionen sagen. Es besteht immer das Risiko eines Totalverlustes. Solltet ihr dennoch aufgrund der Informationen im Podcast handeln, handelt ihr stets auf eigenes Risiko. Und wir können unmöglich für etwaige Verluste haften. Alles könnt ihr auch noch mal unter doppelgänger.io/disclaimernachlesen.

Ich habe gerade irgendwo gehört, dass Oracle schon wieder 30 Prozent verloren hat. Die hatten ja, was war das, 43 Prozent gewonnen, glaube ich, an dem Tag? Oder wie viel war das?

Philipp Glöckler (3:40)

Ganz schön viel.

Philipp Klöckner (3:41)

Year to date sind sie noch 30 Prozent im Plus. Aber von dem Höchstkurs, der mal so 330 war, sind sie auf 220 wieder runter.

Philipp Glöckler (3:50)

Also, um Window Dressing abzuschließen, wenn man jetzt sagt Private Window Dressing und so ein bisschen Steuer optimiert, dann könnte das ja auch bedeuten, dass man die wirklich großen Titel auch verkauft. Also jetzt mal angenommen, keine Ahnung, welche Aktie hat irgendwie... Ich verkaufe irgendwas, was minus 30 Prozent gemacht hat, und dann verkaufe ich noch irgendwas, also verkaufe ich noch meine Nvidia Aktien, weil mit denen muss ich weniger Steuern zahlen. Das könnte ja auch noch für dieses Jahr sprechen.

Philipp Klöckner (4:23)

Korrekt, korrekt. Das ist tatsächlich eine der wenigen Optimierungen, die vermutlich sinnvoll sind. Also wenn du was mit Verlust verkaufst, dann kannst du was mit Gewinn mit verkaufen und quasi so steuerfrei die Gewinne, also ist natürlich nicht steuerfrei, sondern verrechnet einfach, aber so ein bisschen steueroptimierte Gewinne mitnehmen und könnte es theoretisch danach sofort wieder einsteigen in die Aktie oder auch nicht. Das könnte sein. Natürlich haben aber im Schnitt die Leute ja, die ist ja kein Geld verloren. Also hast du in einzelnen Titeln vielleicht. Was hast du denn abgekauft? Hast du schon wieder ein neues Golf-Bag gekauft oder einen neuen Merch? Ich habe keinen Umsatz mit YouTube gemacht, aber ich sehe jeden Tag einen neuen Merch an Glöckler.

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