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ChatGPT Images 2 | SpaceX kauft sich Cursor Umsatz | Talon.One Exit | Cybertruck als Air Force Schießziel #556

Doppelgänger

April 25, 2026

OpenAI liefert eine Rekordwoche: ChatGPT Images 2 kombiniert Reasoning mit Bildgenerierung – Infografiken, Speisekarten und Comicstrips entstehen per Prompt. GPT 5.5 überholt Claude Opus 4.7 in vielen Benchmarks. SpaceX will Cursor für $60 Mrd. übernehmen, inklusive $10 Mrd.

Speakers Philipp Glöckler, Philipp Klöckner

TopicsMarketingBusinessEntrepreneurship

Philipp Glöckler (0:00)

Willkommen zum Doppelgänger Podcast Folge 556 am 25 April 2026 Ich bin Philipp Kloeckler und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Kloeckner. Und ich erzähle ein bisschen aus unserem Chat, glaube ich, in der heutigen Folge. Also die letzte Folge war noch nicht live.

Da wurde schon gesagt, eigentlich muss hier noch ein bisschen was erklärt werden oder hinzugefügt werden. Gefühlt hast du einen ganzen Regenwald abgeholzt mit OpenAI's neuen Image-Produkt.

Philipp Klöckner (0:34)

Also ist das zwischen den zwei Folgen passiert? Ey, wie die Zeit vergeht, ist das so Wahnsinn. Ja.

Philipp Glöckler (0:39)

Und über Krasser haben wir doch auch in der letzten Folge gesprochen. Also ich glaube, wir werden bald nicht drumherum kommen, täglich drei Stunden Livestream hier zu machen.

Philipp Klöckner (0:51)

So wie Tibi Pern. Aber mit mehr Zuschauern hoffe ich. Ja, die Ereignisse haben sich mal wieder überschlagen. Also wir hatten letzte Sendung schon den Scoop, dass das Image 2 Modell von ChatGPT geleakt ist und unter anderem unter dem Tarnenamen Duck Tape so ein bisschen zur Verfügung stand. Und während wir darüber gesprochen haben, ist es dann tatsächlich gelauncht worden. Und nach der Sendung durfte ich dann ein bisschen damit rumspielen. Und wer das auf LinkedIn vielleicht gelesen hat, ich bin ja nicht dafür bekannt, dass ich einfach zu begeistern bin. Aber da würde ich wirklich von einem Durchbruch sprechen. Also es hat nicht nur die Image-Generierung deutlich zuverlässiger besser gemacht, sondern die typischen Probleme bei Images, dass man zum Beispiel Schriften nicht gut darstellen kann, weil die immer diese Artefakte und Halluzinationen drin haben. Das ist, ich will nicht sagen gelöst, das Modell macht immer noch Fehler natürlich, aber es ist einfach ein Quantensprung von 60 Prozent auf gefühlt 92 Prozent, oder so würde ich es jetzt aus meinem Bauch sagen. Also es ist schon eine neue Liga. Wie gesagt, nicht perfekt, das ist nicht die 99,8 Prozent, aber es ist in den 90ern.

Ich habe als Beispiele so genommen, eine Speisekarte drucken damit. Man kann Infografiken einfach viel besser erstellen als vorher. So historische Poster, so Vogelposter oder anatomische Poster sind auch nicht fehlerfrei, aber deutlich besser als früher.

Karten sind eben dummes Beispiel, weil niemand eine KI nutzen würde, um eine Karte zu erstellen. Aber wenn man eine richtige Karte hat, kann man sie super weiter bearbeiten mit dem Modell. Das Besondere ist, dass es die Image-Generierung mit Reasoning verbindet. Der Inhalt des Bildes wird nicht so aus der Bauchregion geone-schottet, sondern das Modell recherchiert. Was wären Gerichte bei einem typischen Berliner Kaffee? Oder wenn ich sage, mach mir mal eine Kachel, um mich bei der OMR anzukündigen für Social Media, dann schaut es halt, was ist die Location, was ist das Datum usw.

Wer bin ich überhaupt?

Ich finde es krass. Es gibt tausend andere Use-Cases, die wir erst sehen werden. Die werden wahrscheinlich rumgehen noch. Wimmelbilder kann man z.B. erstellen. So irgendwie, entweder so diese Silicon Valley Style Wimmelbilder oder so historische, auch super geil, Kinderbücher. Was mich wundert ist, dass es wenig viral gegangen ist, ehrlich gesagt. Also es ist nicht dieser Studio Ghibli oder Nano Banana-Effekt eingetreten, obwohl es viel, viel beeindruckender fand, als die vorherigen.

Philipp Glöckler (3:31)

Ja und ich fand interessant, dass das Media Coverage überhaupt nicht so groß war.

Philipp Klöckner (3:35)

Ja, es ist so ein bisschen glaube ich die Übersättigung mit AI-News. Also die News-Lage war einfach ungünstig. Du hast diese darüber liegende geopolitische Lage. Du hattest einfach viel KI-News in der letzten Zeit und die Medien wollen auch nicht jeden Tag jede KI-News wiedergeben, glaube ich. Gerade Anthropic hatte die Woche davor quasi abgepachtet. Diese Woche, muss man sagen, liefert OpenAI wirklich jeden Tag ab. Ach so, was auch neu ist, dass man zum Beispiel mehrere Bilder erstellen kann. Du kannst ganze Comic-Strips, also Comics aus 6, 7 Bildern, zum Beispiel generieren lassen, irgendwas. Du hast nur eine Idee, ach das ist auch besonders.

Für die Beispiele, die ich auf LinkedIn gezeigt habe, für keinen dieser Promps habe ich mehr als 12 Worte genutzt. Also du kannst wirklich sagen, mach mal eine typische Doppelgänger-Szene als Simpson-Comic und er baut sozusagen mit dem ersten Shot was zusammen, was so richtig witzig sind, diese Modelle nicht. Aber es sieht definitiv aus wie Simpsons, es sieht definitiv aus wie wir beide. Das ist schon beeindruckend. Und ich finde es überraschend, dass im Vergleich zu Studio Ghibli oder Nano Banana ist das Medienecho und das die Viralität beschränkt. Von den Fähigkeiten her ist es aber der viel größere Durchbruch, würde ich sagen.

Philipp Glöckler (4:46)

Und ist das jetzt ein Durchbruch auf Ressourcen oder auf irgendwie Entwicklung? Also gehst du davon aus, dass jetzt die anderen wieder in zwei, drei Wochen nachziehen?

Philipp Klöckner (4:57)

Ich glaube, dass das zum Beispiel Consulting mehr beeinflussen wird, als zum Beispiel Claude Cowork das macht, wenn ich also Slides baue, damit es zum Beispiel auch komplett... Ich wollte zum Beispiel, ich wollte eine Matrix als Hintergrund haben. Also ich habe gesagt, ich erkläre mal die Grundhypothese, die hat man hier im Podcast schon mal gehört. Es gibt nicht einen KI-Markt, sondern es gibt meiner Meinung nach drei Segmente, die heißen Consumer, Professional und B2B. Also Consumer ist klar, jeder Anwender, wenn man so möchte, oder Endverbraucher. Professional ist jemand, der das Freelancer oder Freelancerin, jemand, der das auf eigene Rechnungen irgendwie bezahlt und B2B ist halt skalierbare Enterprise-Verträge. Und dann glaube ich, gibt es drei Nutzungskonzepte, nämlich free for all, subscription-based und consumption-based. Also entweder erwarte ich, dass es kostenlos gestellt wird, oder ich zahle ein Abo dafür oder bin bereit, ein Abo zu zahlen, oder ich bezahle eben pro Nutzung. So und dann hast du eigentlich neun Marktsegmente, wenn man so möchte. Und ich wollte nur einmal, wenn ich das im Powerpoint baue, sieht das immer mega hässlich aus. Deswegen habe ich quasi gesagt, bau mir mal diese Matrix, weil ich das schnell brauchte.

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