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👵 Boomer vs. Gen Z | Gründen mit Vollzeitjob | 10 Jahre studieren für VC | Spotify Podcast Ad Analytics

Doppelgänger

June 27, 2023

Wir beantworten Fragen einer Erst-Gründerin mit Vollzeitjob, die auf der Suche nach Investoren ist. Meghan und Harry haben Beef mit Spotify und Boomer haben Beef mit der Gen Z. Außerdem kam ans Licht, wie viel Geld Sequoia Capital während der Pleite bei der SVB hatte.

Speakers Philipp Glöckler, Philipp Klöckner

TopicsMarketingBusinessEntrepreneurship

Philipp Glöckler (0:00)

Willkommen zum Doppelgänger Tech Talk Podcast Folge 261 Ende Juni. Wir machen das Sommerloch durch, haben ein paar Start-up-Fragen, sprechen ein bisschen über Podcasts und Generation Z. Pip war aktiv am Wochenende. Auf LinkedIn habe ich mitbekommen. Und anfangen tun wir mit Hörerfragen. Falls ihr Fragen habt, könnt ihr uns gerne eine E-Mail schreiben an podcastdoppelgänger.io. Erste Frage. Bei meiner Arbeit habe ich ein Market-Intelligence-Produkt entwickelt und getestet. Jetzt möchte ich mich mit dieser Idee selbstständig machen. Dazu ein paar Fragen. Erstens. Ich habe nicht wirklich viel Geld und stecke noch in dem Job fest. Wie fange ich überhaupt mit der Gründung an?

Philipp Klöckner (0:48)

Also wenn man relativ überzeugt ist, dann sollte man anfangen, Geld von Investoren einzusammeln, um sich es leisten zu können, den Job zu kündigen und Vollzeit daran zu arbeiten. Der etwas sichere Weg, risikoaverse Weg, wäre natürlich das nebenbei noch vorzuführen, sozusagen nebenberuflich. Und dann kann man den Punkt, wo man Gas gibt, nochmal bis nach hinten verschieben und etwas risikofreier rumspielen in der Zeit, würde ich sagen.

Philipp Glöckler (1:22)

Zum Beispiel einen Deal mit dem Arbeitgeber machen, dass man nur noch zwei, drei Tage die Woche arbeitet und sie als erster Kunde das Produkt nehmen und abnehmen und dann noch einen zweiten, einen dritten Kunden vielleicht finden. Das wäre die Bootstrap-Variante.

Philipp Klöckner (1:36)

Hängt auch immer vom Arbeitgeber ab. Also wenn man weiß, der wird da eher sagen, jetzt verbinde ich dir komplett jegliche Nebentätigkeit oder ich weise dich auf deinen Arbeitsvertrag hin, dann wäre es wahrscheinlich kompliziert. Wenn man glaubt, der ist prinzipiell offen für sowas, dann kann man da gut darüber reden.

Philipp Glöckler (1:52)

Frage Nummer zwei, welche Wege gibt es, um potenzielle Investoren zu finden und anzusprechen? Wie berechnet man den Wert der Idee und wie viel benötigt man?

Philipp Klöckner (2:05)

Also aus allen drei, Spoiler, es gibt noch eine dritte Frage gleich, aus allen drei Fragen, man spricht so ein bisschen, dann lässt man noch nicht unendlich viel Erfahrung mit dem Venture-Ökosystem gibt.

Ich glaube, dann ist es eventuell eine gute Idee, sich vielleicht jemand zu suchen, der das schon mal durchgemacht hat. Als Mentor, Freund, einfach mal einmal die Woche abends ein Bier trinken gehen und sich erklären lassen, was die Schritte sind, was die Herausforderungen angeschritten sind. Ich glaube, dass alles sozusagen mit Try and Error rausfinden, kann dazu führen, dass man ganz viele unnötige Fehler macht. Man kann natürlich sich auch einfach belesen, viele Podcasts hören und so weiter. Das dauert aber einfach länger. Ich glaube, gut ist es, eine Art Mentor oder Ratgeber zu haben. Die Gefahr ist natürlich auch, dass man da an die falsche Person redet. Also wenn die direkt 20 Prozent der Firma oder auch nur 5 oder 3 Prozent der Firma dafür haben will, dann ist es wahrscheinlich nicht die richtige Person. Wenn es jemand ist, der Geld investiert und bereit ist, dafür ab und an zur Verfügung stehen, ist das vielleicht ein besseres Konstrukt. Oder wenn man einfach wirklich jemanden hat in einer Branche, die man vertraut. Ich glaube, das ist unersetzlich, wenn man wirklich von Null anfängt.

Ansonsten, die Wege, potenzielle Investoren zu finden, es gibt inzwischen, wenn man im Netz sucht, Datenbank. Man fängt typischerweise mit sogenannten Angel Investoren an. Beziehungsweise die Stufe vor den Angel Investoren und Investoren sind die sogenannten Friends, Fools and Families. Dass man aus eigenem Geld, den Geldfreund oder Familie das macht, das zu verhindern oder den Schritt zu skippen, kann natürlich schlau sein, wenn die eventuell sich nicht ganz über die Risiken klar sind. Also man sollte jetzt nicht Menschen aus dem eigenen Umkreis die Idee verkaufen, die nicht klar sind, dass sie höchstwahrscheinlich ihr Geld dabei verlieren werden. Von daher ist es vielleicht besser direkt, zumal Angel Investoren und Investoren natürlich auch ein gutes Korrektiv sein können, oder ein guter Feedback-Mechanismus, um zu überlegen, sehen die auch Product Market Fit in dem Bereich, dass das Produkt am Markt ankommt?

Glauben die, dass es ein gutes Pricing-Modell ist? Finden die die Go-to-Market-Strategie, wie ich die ersten 100 Kunden finde, richtig? Da ist Feedback glaube ich viel wert. Das heißt, damit Leuten zu sprechen, schadet erstmal nicht. Man kann nicht mit jedem gleich unterzeichnen. Also viel Feedback einsammeln und eventuell so eine Art, einfach mit erfahrenen Gründern und Gründerinnen sprechen, sind glaube ich wichtig fürs Fundraising. Die erste Schritt wäre normalerweise, wie gesagt, angel Investoren oder es gibt auch viele super early stage Funds inzwischen, die wirklich das erste institutionelle oder sogar das erste Geld in der Company sein wollen. Mit denen kann man natürlich auch sprechen. Wie gesagt, es gibt Datenbanken, irgendwie bei Start-up Insider, dann gibt's At Value macht glaube ich so was und tausend andere Listen von angel Investoren. Und die wiederum sollten da natürlich einigermaßen zum Modell passen. Also vielleicht Leute, die in ähnliche Sachen investieren, typischerweise, oder aus der Industrie kommen, die vielleicht selber früher ein Anwender des Produkts sind. Market Intelligence ist vielleicht Leute, die aus Unternehmensberater, also ich verstehe unter Market Intelligence, dass es was ist, um entweder menschliche Profile oder Marktgrößen oder sowas zu identifizieren. Ist vielleicht jemand aus der Unternehmensberatung spannend als Mentor oder angel Investor oder Investorin? Das wären so die Gedanken zu der zweiten Frage.

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