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#390 Scott Galloway 📰 Platform Group 🤬 LinkedIn Scams 🤖 Offener KI Brief an die EU

Doppelgänger

September 20, 2024

Wie hat es Philipp Glöckler geschafft, dass Scott Galloway seine Community Frage im Prof G Podcast beantwortet? Was ist Badwill? Was macht LinkedIn gegen Fake-Profile? KI-Regulierung in Europa: Philipp Klöckners Einschätzung zum offenen Brief.

Speakers Philipp Glöckler, Philipp Klöckner

TopicsMarketingBusinessEntrepreneurship

Philipp Glöckler (0:00)

Willkommen zum Doppelgänger Tech Talk Podcast, Folge 390 am 21 September 2024 Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten und Keynote-Speaker Philipp Klöckner. Pip, wie läuft die Speaker-Tour? Du siehst gar nicht so müde aus. Hast du alle drei, vier, fünf Speaking-Gigs schon hinter dir?

Philipp Klöckner (0:24)

Ich sehe nicht müde aus. Dann fühle ich mich ganz straff aus. Ja, ich glaube drei. Was ist heute?

Philipp Glöckler (0:34)

Heute ist Freitagmorgen.

Philipp Klöckner (0:35)

Freitag. Dann habe ich drei von vier oder fünf durch jetzt. Lief ganz gut bisher. Also ein bisschen wenig Schlaf, ein bisschen viel Reisen. Aber ich bin zufrieden bisher, beschwer mich nicht.

Philipp Glöckler (0:47)

Hast du danach mehr Power als davor, wenn du so auf die Bühne gehst? Fühlst du dich wie so ein Speaker, der alle Leute motiviert, mehr zu machen?

Philipp Klöckner (1:01)

Ich bin kein Motivationsspeaker. Aber in aller Regel ist das Feedback einigermaßen positiv. Ja, ich würde sagen, das Sprechen selber kostet mich gar nicht so viel Energie. Also mein Rücken ist hinterher aber ein bisschen verspannt. Also eigentlich bräuchte ich jeden Tag noch eine Massage, falls du vorbeikommen möchtest. Aber sonst, das ist, also ich will mich nicht beschweren.

Mich freut es vor allem, dass alle Leute mal relativ ruhig und aufmerksam da sitzen und wenig Unruhe im Raum ist das immer ein gutes Zeichen. Ich war in, also am Dienstag bin ich ja um drei Uhr in Palermo aufgewacht und dann losgeflogen, um abends noch in Köln zu sprechen. Und das war ein sehr schönes Event mit einer sehr schönen Location so außen am See, an so einem Strand mit schönen Day Bats und Supercatering und so weiter. Und da war es aber, weil das Wetter so gut war und eine sehr schöne Vollmondnacht übrigens, war es aber sehr, sehr, sehr kalt oder wurde zunehmend kalter und zügig und plus ich habe, das darf man auch niemandem erzählen, also das ist nicht nur, also das ich so ein bisschen überziehe, das passiert schon ab und an mal, aber da habe ich glaube ich so 45 Minuten überzogen oder so. Vielleicht, weil ich einfach nicht so wach war und langsam mal geredet habe, weil ich wirklich brutal überzogen, aber ich habe auch nicht gemerkt, dass sich so Unruhe bildet oder so. Aber alle haben brav da gesessen und weiter zugehört und waren sogar noch einigermaßen dankbar hinterher, aber vielleicht haben die sich auch auf den Becken so zusammengekuschelt, dass es gar nicht mehr so kalt war. Ja, aber ich finde das immer ein gutes Zeichen, wenn niemand wegläuft oder Leute sich dann schon Bier holen gehen abends oder so, dann nehme ich an, dass es nicht so schlimm war.

Philipp Glöckler (2:34)

Du bist ja sehr selbstkritisch. Bist du happy mit dem Auftritt oder denkst du, hm hier und da hätte ich noch ein bisschen besser sein sollen?

Philipp Klöckner (2:42)

Ach, ich denke immer, dass man irgendwas hätte besser machen können. Also so sehr zu überziehen war mir ein bisschen unangenehm. Natürlich, das darf eigentlich nicht passieren. Es war aber, also ehrlich gesagt, da waren schon 20 Slides weniger als beim OMR-Vortrag. Deswegen, also und da habe ich ja irgendwie, was war das, 150 Slides in 30, 35 Minuten gemacht. Und da hatte ich 45 Zeit und dann, also ich kann dir wirklich nicht sagen, wie das passiert ist. Ich bin so ein bisschen ins Reden gekommen, glaube ich. Vielleicht, weil es im Rheinland war. Weißt du, da kommt man ja so ins Reden. Und ja, ich habe einfach so ein bisschen zu sehr, man kann ja, das ist ja so, jedes Slide ist ja eigentlich eine Story. Du kannst ja die Story zu Ende erzählen oder du kannst die Antease. Normalerweise versuche ich nur irgendwie schnell Fakten zu präsentieren und sozusagen Interesse zu wecken für das Thema. Dann musst du das eigentlich selber dir erforschen. Und da habe ich glaube ich so ein bisschen zu sehr die Narrative durch erzählt selber und dadurch ist es dann passiert. Aber ich habe den sagen sehr ähnlichen Vortrag, leicht abgewandert, dann einen Tag später von einem Wagnis Kapital Publikum erzählt. Und da war ich nur irgendwie fünf bis zehn Minuten drüber. Also im erträglichen Rahmen. Ja, vielleicht muss man auch erstmal wieder so ein bisschen reinkommen.

Philipp Glöckler (3:50)

Und heute war Parkon. Machst du noch mal Keynote? Oder was ist dort das Programm?

Philipp Klöckner (3:56)

Auf der Parkon darf ich einen Panel zu Trustworthy AI machen. Gestern hatte ich auf dem Jonas Summit dieses Zwiegespräch mit Jürgen Goethe oder auch als Tante bekannt. So ein bisschen Pro-Contra-AI. Das war auch ganz nett. Und heute Parkon ist ein Panel. Das heißt, da muss ich zum Glück nichts, obwohl ehrlich gesagt, wenn du mich fragst, also Panels haben die Vorteile, dass man irgendwie eine diversere Speakerschaft vorstellen kann und so weiter. Aber ich finde, also als Zuschauer würde ich sagen, es gab bisher wenig Panels, die mich abgeholt haben. Die schlimmste Art von Panel ist, Moderator, Moderatorin stellt einfach rei um Fragen, die aber immer genau so verschieden sind, dass auf keinen Fall noch die Zeit entsteht, irgendwie aufeinander sozusagen einzugehen und Rückfragen zu stellen oder so. Das heißt, eigentlich hast du so eine Quickfire-Runde mit lauter Fragen, die immer so durchgeht durchs Panel. Und da glaube ich, nimmt kann das Publikum nicht so viel mitnehmen. Also A ist dann ja jedes einzelne Themengebiet wird dann nur zwei, drei Minuten behandelt. Und wie gesagt, ganz oft gibt es gar keine Rückfragen, kein Diskurs darüber. Und selbst wenn man es besser macht, also du kannst ja nicht, also ich finde es schwer irgendwie jetzt von vier Leuten oder drei Leuten da ausreichend, also Themen wirklich durch zu diskutieren auf Panel. Hab ich selten gut gesehen. Gibt es bestimmt Leute, die das besser machen, aber ich finde kurze Kinos im Zweifel dann das besser. Oder Fireside-Chat. So ein Interview, wo man wirklich tief in drei, vier Themen reingeht, finde ich auch gut. Aber ich weiß nicht vorher, wie dieses Panel-Konzept kommt und warum. Man müsste doch mal Leute abstimmen lassen, wie gut sie das fanden. Und das Problem ist natürlich, dass sie so ein bisschen nach Gesichtern gehen. Wenn da jemand saß, den sie mag und mögen, dann sagen sie, das war ein gutes Panel. Aber mein Gefühl ist, dass ein anderer Grund, warum man Panels macht, vielleicht ist das die hässliche Wahrheit, dass man natürlich immer zwei Sponsoren noch darauf setzen kann oder Partner oder Medienpartner usw. Vielleicht macht man deswegen auch mal ein Panel, damit man keinen verkauften Vortrag haben muss, sondern dann macht man halt ein Panel zu AI-Integration in Industrie und dann dürfen da zwei Systemintegratoren mit aufs Panel, weil die zufällig die Konferenzsponsoren sind. Aber als Zuschauer würde ich in Zukunft Panels eher meiden und wünsche mir eigentlich eher knackige Keynotes oder gute Fireside-Chats, also so Interviews. Oder wie sie es...

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