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#376 Amazon, Meta & Cloudflare Earnings | Firmenanteile verhandeln | Manhattan Projekt 🤝 AGI | Intel Snap Pinterest Coinbase artwork

#376 Amazon, Meta & Cloudflare Earnings | Firmenanteile verhandeln | Manhattan Projekt 🤝 AGI | Intel Snap Pinterest Coinbase

Doppelgänger

August 2, 2024

Mach' es auf das Doppelgänger Sheet, Big Tech Earnings gehen nach einer Hörerfrage los. Mach’ es auf das Doppelgänger Sheet, Pip und Philipp sitzen vor den Mikros. Wie verhandelt man am besten um Firmenanteile? Die KI-Antwortmaschine Perplexity teilt Werbeeinnahmen mit Verlagspartnern.

Speakers Philipp Glöckler, Philipp Klöckner

TopicsMarketingBusinessEntrepreneurship

Philipp Glöckler (0:00)

Willkommen zum Doppelgänger Tech Talk Podcast, Folge 376 am 2 August 2024 Ich bin Philipp Glöckner und telefoniere zweimal die Woche mit Philipp Glöckner. Heute die Big Tech Earnings Folge. Wir haben Zahlen von Amazon, Apple, Meta. Dann kommt noch Cloudfair, Snap, Booking, Atlassian, Coinbase, Etsy, ARM und PIP. Du hast bestimmt noch eine Menge mehr ins Sheet getan. Aber bevor wir anfangen, kurze, unvorbereitete Frage. Eben als ich hier so gegen 2 Uhr das alles hier hochgefahren habe, gehe ich auf die Financial Times und lese dort, globale Aktien setzen Ausverkauf fort. Japan erlebt den schlimmsten Tag seit 2016

Ist das jetzt vorbei? Geht jetzt alles den Bach runter, nur weil in Amerika so ein bisschen die Wirtschaft doch nicht so widerstandsfähig ist, wie man dachte?

Philipp Klöckner (0:55)

Ja, also soweit ich das einschätzen kann. Also das können, sagen richtige Ökonomen, bestimmt besser. Aber ist, glaube ich, eine Kombination aus mehreren Sachen. Das eine ist, glaube ich, das, was wir letztes Mal besprochen haben, als es um McDonalds und Bier und so weiter ging, Absatz, dass der amerikanische Konsument nicht mehr so stark ist, wie man glaubte. Also der hat sich erstaunlich gut gehalten. Also mit Konsumenten manchmal die Konsumentenstimmung oder die Ausgabebereitschaft der Haushalte. Und man sieht eigentlich bei vielen Konsumgütern und Dienstleistungen, also zum Beispiel McDonalds, Starbucks hat glaube ich relativ schlechte Ergebnisse geliefert. Und das zeigt sich jetzt, dass die Amerikaner anfangen müssen zu sparen. Das sieht man auch in E-Commerce-Zahlen, werden wir gleich sehen. Das heißt, das würde dafür sprechen, dass die Wirtschaft sich abkühlt.

Dann ist eine weitere Sache sicherlich, dass die Inflationsdaten jetzt teilweise doch wieder höher rauskommen, als man dachte. Also zwischenzeitlich sah es ja so mal aus, hätte man das zunehmend im Griff. Jetzt sieht es dann wieder doch nicht so aus. Beziehungsweise Inflationssprints sind wieder ein bisschen höher. Damit verschwindet erst mal vor Freude auf eine baldige Zinssenkung. Weil wenn die Preise steigen, kann man die Zinsen schlecht senken, sonst überhitzt man die Wirtschaft sofort wieder. Wobei im Moment, glaube ich, es gar nicht so einfach wäre, die wieder zu überhitzen. Und dann hast du, glaube ich, ein bisschen die Vorahnung, dass man Technologie ein bisschen überbewertet hat in Antizipation dieses neuen AI-Supercycles. Alles ein bisschen hochgejagt hat. Teilweise auch Aktien, die damit nur vermeintlich was zu tun haben. Wir haben jetzt zum Beispiel die Situation, dass sich Nvidia eigentlich ganz gut schlägt, der Chip-Sektor insgesamt. Aber auch Nvidia hat gerade eine schwere Zeit. Aber also rein kurstechnisch. Im Absatz sieht man es noch nicht so. Man kann sogar annehmen, dass es gut bleibt. Kommen wir auch gleich noch drauf. Aber das AMD, Intel, Qualcomm und so andere Chip-Foundries eigentlich nicht so gut laufen gerade. Ja, und es trennt sich so ein bisschen die Spreu vom Weizen, wie ich so gerne sage. Aber insgesamt sind die Earnings, es wird ja manchmal am Ende der Earnings-Saison ein bisschen verglichen. Aber ich glaube, insgesamt gibt es schon ein paar Enttäuschungen, mit denen man nicht gerechnet hat. Die letzten Earnings-Prints waren ja immer so, dass irgendwie 80 Prozent der Firmen positiv überrascht haben. Das ist auch nicht so selten, weil die ja immer strategisch unterschätzen quasi oder vorsichtig schätzen. Aber ich kann mir vorstellen, dass es diese Earnings-Saison ein bisschen schlechter aussieht. Also viele verpassen ihre Ergebnisse oder eben die Guidance ist nach vorn heraus sehr vorsichtig. Und wie gesagt, das ist angebracht mit der Blick auf den US-Consumer oder vielleicht auch weltweite Konsum, Konsumstimmung. Und man muss eben sehen, wie es mit Software weitergeht.

Philipp Glöckler (3:39)

Von den Aktien, die wir gleich alle besprechen, war das Einzige, was wirklich positiv war, war Meta und Cloudflare, oder?

Philipp Klöckner (3:47)

Meta hat plus 7 Prozent gemacht oder so, hat guter Salüde abgeliefert. Cloudflare hat gute Zahlen geliefert, ist aber, muss man fairerweise auch sagen, macht seit einem Jahr keinen Gewinn, wenn du dir ein Jahres- oder Year-to-date-Performance anschaust, ist die immer noch schlecht. Cloudflare, könnte man sagen, liefert zwar gute Zahlen ab, wächst aber damit nur in seine Bewertung rein, die vorher sehr hoch war. Ansonsten gab es keine großen, MercadoLibre hat sehr gute, aber ist natürlich auch ein sehr spezieller Wirtschaftsraum, aber die haben sehr gute Zahlen geliefert. Aber die großen Werbenetzwerke zum Beispiel, sozusagen Außer-Meter, also Snap und Pinterest, zum Beispiel auch eher komplizierte Zahlen.

Philipp Glöckler (4:26)

Das kannst du mir gleich alles noch mal im Detail erklären. Vorher eine Hörerfrage. Eine Person hat uns geschrieben, nach zehn Jahren in einem prestigeträgigen Unternehmen habe ich die Möglichkeit, in ein Start-up einzusteigen, welches gerade Geld von Business Engines bekommen hat.

Diese Person wäre neben den Gründern und ein paar Praktikantinnen die erste richtige Person angestellt in diesem Unternehmen und möchte jetzt verhandeln. Das Start-up würde sowohl von der Person, also was sie kann, als auch von der Außendarstellung profitieren. Man könnte dann sagen, so hier, wir haben jetzt einen Experten von diesem tollen Unternehmen eingestellt und nun ist die Frage, wie man am besten verhandeln kann. Es geht natürlich nicht nur um Gehalt, sondern um Firmenanteile. Und was da so realistisch wäre, also Anteile kaufen, irgendwelche Ziele vereinbaren, dass man dann Anteile bekommt, was mögliche Fallstricke sind und ob man Verwässerungen, also bei den nächsten Runden irgendwie noch reinverhandeln kann oder das als Verhandlungsargument nimmt, um noch mehr Anteile zu bekommen. Wie verhandelt man als eine Person, die zehn Jahre im goldenen Käfig saß und jetzt ein bisschen Start-up-Luft schnuppern möchte am besten?

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