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#367 Was wenn Trump gewinnt | EU Roundhouse Antitrust Kick | AI Copyright

Doppelgänger

July 2, 2024

Was wenn Trump gewinnt. Zitat der Woche: “Der kognitive Decline ist sehr schwer zu erkennen weil er einfach von einem sehr tiefen Punkt beginnt” Werbung: Mach in Zukunft deine Lohnabrechnung mit Personio Payroll.

Speakers Philipp Glöckler, Philipp Klöckner

TopicsMarketingBusinessEntrepreneurship

Philipp Glöckler (0:00)

Willkommen zum Doppelgänger Tech Talk Podcast Folge 367 am 3 Juli 2024 Ich bin Philipp Glöckner und telefoniere zweimal die Woche mit Philipp Glöckner. Pipp, ist heute deine Audioqualität ein bisschen besser als letztes Mal?

Philipp Klöckner (0:16)

Sie sollte heute besser sein. Viermal Entschuldigung. Letztes Mal saß ich unter einer Klimaanlage in der Hotellobby und zwar ein bisschen Hintergrund auch von der Hotellobby, glaube ich. Ich, man hört das im Alter ja selber nicht mehr so sehr, aber wir hätten es natürlich dazu sagen können, dass es nicht ganz perfekt wird. Aber manchmal schafft man es halt kurzfristig bessere Möglichkeiten. Apropos alt, weißt du, wann man merkt, dass man alt ist eigentlich?

Philipp Glöckler (0:39)

Wenn man merkt, dass die beiden Spieler, die Tore machen, fast zusammen, fast so alt sind wie man selbst? Ja, das auch.

Philipp Klöckner (0:47)

Kriegst du manchmal so E-Mails, wo drin steht, ältere Frauen aus deiner Umgebung wollen dich treffen?

Philipp Glöckler (0:52)

Nee, noch nicht.

Philipp Klöckner (0:53)

Echt? Ich kriege so Porn-Spermen, da steht so irgendwie, ältere Frauen wollen dich treffen oder so, oder ältere Frauen aus deiner Umgebung. Und dann mache ich das auf und die sehen zehn Jahre jünger aus als ich.

Philipp Glöckler (1:05)

Ja gut, jetzt hast du den guten Boomer Humor direkt am Anfang gelassen.

Lass lieber zur jüngeren Zielgruppe gehen. Jan aus dem ORF hat einen knaller Newsletter geschrieben.

Philipp Klöckner (1:16)

Hat mir mein Urlaub in Paris und Strasbourg noch etwas versüßt, dass ich den Newsletter nicht sehr machen muss.

Jan weiß jetzt, wie viel Arbeit das ist, aber dafür ist auch ein sehr guter Newsletter rausgekommen. Vielleicht sollte ich noch mehr Gastautoren nutzen, dann habe ich wieder ein bisschen Zeit am Sonntag. Aber ich glaube, Jan ist schon verbrannt.

Philipp Glöckler (1:37)

Es erinnert mich so ein bisschen an November 2020, als ich gemerkt habe, so Podcasts machen ist geil, aber Podcasts schneiden und dabei irgendwie danach ist schon anstrengend.

Lass uns mit einer Hörerfrage starten. Danach gibt es die ganzen AI und Big Tech News. Da ist wieder einiges passiert, aber vorher eine Hörerfrage und ein bisschen Politik. Hallo Philipp und Philipp, ich höre seit langem eure Podcasts mit großer Begeisterung und habe dadurch schon eine Menge gelernt.

Ich bin 35, 45, 55, irgendwas und habe mein Unternehmen bereits erfolgreich verkauft. Ich habe wie viele andere Menschen Geld in amerikanischen ETFs angelegt, S&P 500, Nasdaq und so weiter. Mich treibt die Frage um, wie sich diese wohl in einem Szenario einer Trump-Wahl beziehungsweise im weiteren Verlauf einer Trump-Diktatur entwickeln können. Gerade, wenn man das aktuelle Urteil des Supreme Courts beachtet. Pepp, hast du Sorgen um deinen kleinen ETF, den du eigentlich immer likvidierst, um irgendwelche Hebeldinger zu kaufen?

Philipp Klöckner (2:58)

Das ist nicht wahr. Ich glaube, die kurze Antwort ist, dass man sich, ich würde vermuten zumindest, nicht viel Sorgen kurz und mittelfristig darum machen müsste. Ich würde sogar vermuten, dass bei einer Wahl von Trump die Börsen positiv reagieren.

SPEAKER_3 (3:15)

Es handelt sich hierbei nicht um Anlageberatung. Man sollte aufgrund des Gehörten keine Kauf- und Verkaufsentscheidungen zu Aktien und anderen Wertpapieren treffen. Ihr müsst selbst hinterfragen, ob wir Milliarden meinen, wenn wir Millionen sagen. Es besteht immer das Risiko eines Totalverlustes. Solltet ihr dennoch aufgrund der Informationen im Podcast handeln, handelt ihr stets auf eigenes Risiko. Und wir können unmöglich für etwaige Verluste haften. Alles könnt ihr auch noch mal unter doppelgänger.io.io/disclaimernachlesen.

Philipp Klöckner (3:44)

Einfach weil er als business friendly und corporate freundlich gilt. Er hat in seiner letzten Amtszeit die Steuern gesenkt für Unternehmen, die darauf ein bisschen Geld zurück noch in die USA gebracht haben von den Steuerparadiesen. Weil die Steuer von 35 auf 21 Prozent flat tax gesenkt wurde. Man könnte davon ausgehen, dass die ganze Regulierung Antitrust Sache, also Cantor, Lina Khan, Tim Wu, dass die komplett ausgetauscht werden, also die FTC Chairwomen und die Berater für Antitrust im Weißen Haus. Unwahrscheinlich, dass die bleiben. Damit könnte man ein besseres Klima für Merchand Acquisitions vermuten. Das führt zu besseren Exits im Zweifel, für VCs auch. Und zu höheren Margen, wenn Unternehmen größer und mächtiger werden. Das heißt, ich wäre überrascht, wenn der Markt kurzfristig negativ reagieren würde. Es gibt gewisse Sachen, die man auch hinterfragt. Gerade um Einwanderungspolitik machen sich Unternehmer und Technologieunternehmer Sorgen. Einfach gesagt, ich habe jetzt am Kopf nicht die richtigen Zahlen, aber ein Großteil der Technologieunternehmen in den USA sind von First- oder Second-Generation Immigrants gegründet. Die Google-Gründer, viele der CEOs der großen Companies sind Einwanderer, erste oder zweite Generation jetzt und so weiter und so fort. Das heißt, wo man sich Sorgen macht, dass man nicht mehr Zugang zu den besten Menschen der Welt hat oder den am besten ausgebildeten oder fähesten Menschen, wenn man die Einwanderungsgesetze zu sehr verschärfen würde. Das wurde ja auch im All-In-Podcast gefragt von Shahmat Padihapatiya. Man könnte davon ausgehen. Oder er hat dann gesagt, dass er das als für qualifizierte Leute nicht weiter verschärfen würde. Da muss man dann sehen, wie das so bleibt. Man vermutet ja auch so ein bisschen, dass die offene Grenze im Süden dazu führt, dass einfach auch cheap labor in die US kommt. Also auch die vermeintlich unausgebildeten Menschen, die aus dem Süden, Mexiko, Guatemala und das, dass sie quasi in die USA kommen, auch die haben wirtschaftlichen Effekte.

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