#358 Apple x OpenAI | Private Equity für Kleinanleger | Google Leak & Halluzinationen | Pinduoduo, Salesforce, UIPath
Doppelgänger
May 31, 2024
Was lernt Pip aus dem Google Leak, wie waren die Earnings der Temu Mutter, was bedeutet eine Kooperation von Apple und OpenAI für Microsoft? Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über: 00:00:00 PE für Kleinanleger ohne adverse Selektion?
Speakers Philipp Klöckner, Philipp Glöckler
TopicsMarketingBusinessEntrepreneurship
Philipp Klöckner (0:00)
Willkommen zum Doppelgänger Tech Talk Podcast, Folge 358 am 1 Juni 2024 Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit Philipp Klöckner. Heute haben wir wieder eine schöne News- und Earnings-Folge und eine ganz frische Hörerfrage zu unserem Werbepartner Liquid. Aber bevor es losgeht, alles Gute zu deinem 26 Geburtstag, Benedict.
Vielen Dank, dass du uns zweimal die Woche hörst. Genieße deine Doppelgänger-Geburtstags-Folge. Auf zur Liquid-Frage. Christoph hat uns vor drei, vier Stunden eine E-Mail geschrieben, die wir sofort reingenommen haben. Wenn ihr auch eine Frage stellen wollt, einfach an podcast.doppelgänger.io. Ich lese vor. Christoph. Hallo, ihr beiden. Ich bin seit längerem treuer Hörer eures Podcastes. Durch die wiederholte Werbung für Liquid habe ich mir nun das Angebot angeschaut und ein paar Fragen an euch. Frage Nummer eins. Pip hat beim Thema Crowdfunding häufig das Problem der adversen Selektion erklärt. Nur wenige aussichtsreiche Startups stehen für Cloudfunding zur Verfügung, weil sie über VCs kein Geld bekommen haben. Nun handelt es sich bei Liquid sicher nicht um Crowdfunding, dennoch sind die angestrebten Mindestinvestments von 10 Euro sehr klein, sodass sich eine aufwändige und wahrscheinlich unattraktive Verwaltung der kleinsteiligen Investments ergibt. Könnte man hier nicht Ähnliches wie bei Crowdfunding unterstellen? Nämlich, dass man offenbar kein Geld von den großen institutionellen Anlegern und Family Office bekommt und daher auf die Kleinanleger zurückgreifen muss. Wenn das so wäre, würde man wahrscheinlich nicht die besten PE und VC-Fonds investieren, sondern in die zweite und drittklassigen. Eure Meinung hierzu würde mich interessieren.
SPEAKER_2 (2:07)
Es handelt sich hierbei nicht um Anlageberatung. Man sollte aufgrund des Gehörten keine Kauf- und Verkaufsentscheidungen zu Aktien und anderen Wertpapieren treffen. Es besteht immer das Risiko eines Totalverlustes.
Solltet ihr dennoch aufgrund der Informationen im Podcast handeln, handelt ihr stets auf eigenes Risiko. Und wir können unmöglich für etwaige Verluste haften. Alles könnt ihr auch noch mal unter doppelgänger.io/disclaimernachlesen.
Philipp Glöckler (2:32)
Die Werbung ist ja sozusagen kein persönliches Endorsement. Es ist schon so, dass wir unsere Werbepartner sehr sorgfältig aussuchen, würde ich sagen. Und auch viele ablehnen, insbesondere aus der Kapitalanlage.
Es wäre bestimmt schon sechsstellige Summen insgesamt abgelehnt haben an Werbung, weil wir von den Produkten nicht überzeugt sind. Die Werbung muss man trennen sozusagen. Und es gibt zusätzlich noch den Umstand, dass ich, das wurde auch am 14 Mai bekannt, so eine Art Experten-Counsel oder Beirat von Liquid beigetreten bin, unter anderem von Heidemann und zwei anderen Menschen, wo ich quasi so eine Art Produktbeirat mitbilde. Das ist vergütet, das ist aber unabhängig von der Werbung. Die Liquid-Werbung hört man auch in vielen anderen Podcasts. Die hätte es auch so gegeben. Und diese Beiratstätigkeit ist unabhängig davon vergütet. Da wird man eventuell mal mein Gesicht im Internet sehen oder gewisse edukative Inhalte, die ich poste. Aber das ist prinzipiell unabhängig voneinander. Dann ist es richtig, dass wir in der Vergangenheit, oder vor allen Dingen ich, immer gesagt habe, dass von Demokratisierung von Anlageklassen die Rede ist, dass man prinzipiell skeptisch sein sollte. Das würde ich auch weiterhin so bekräftigen. Ganz oft ist das einfach der Fall. Dieses neue Produkt von Liquid halte ich aber dennoch für eins, wo ich weder ein Problem damit habe, das zu bewerben und wo der Maßstab vielleicht noch höher ist, auch in so einem Beirat mitzuwirken.
Ich erkläre gleich, warum das so ist. Aber einerseits freut mich natürlich, dass unsere Community, das ist auf Discord, wo es ja auch schon diskutiert, da so skeptisch und vorsichtig ist. Das zeigt irgendwie, dass finanzielle Bildung funktioniert. Das finde ich gut. Und gleichzeitig darf man uns natürlich unterstellen oder mir in dem Fall, dass ich mir natürlich die Gedanken gemacht habe und das wäre jetzt irgendwie ein kompletter Schrotprodukt oder so, mich nicht dafür zur Verfügung gestellt würde. Und dann würden wir auch keine Werbung dafür machen, obwohl das tatsächlich unabhängig ist. Das nur quasi als Hintergrund.
Was ist der Unterschied? Erstmal muss man verstehen, was ist das für ein Produkt? Es soll Zugang zur Classic Private Equity herstellen. Und da gibt es quasi eine neue Richtlinie, die sogenannte ATIF-2-Richtlinie, die es einfach quasi klärt, unter welchen Voraussetzungen solche Plattform- oder Vermögensverwalter jetzt auch kleinere Vermögen verwalten können und in solche equity-basierten Fonds oder Anlageklassen investieren dürfen. Das ist quasi eine neue gesetzliche Regelung. Vorher hat Private Equity quasi nur größeren zur Verfügung gestanden. Man konnte das über Tokenization und so ein bisschen umgehen. Da habe ich meiner Meinung nach keine vernünftige Plattform gefunden, die das sinnvoll macht. Und jetzt wird man wahrscheinlich auch verschiedene Produkte von anderen Plattformen oder von neuen Anbietern sehen, die ähnliche Sachen anbieten.
Warum fand ich das jetzt sozusagen weniger schlimm als Produkte, die wir vorher abgelehnt haben? Eine Frage war ja auch, ob wir das selber, oder die Anschlussfrage an die, die du schon vorgelesen hast, ob wir das selber machen würden. Ich werde ein Teil meines Vermögens, also auch diversifizieren.
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