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120k YouTube Views für 300€ | Jack Dorsey feuert 40% der Block Belegschaft | Pentagon vs. Anthropic #540

Doppelgänger

February 28, 2026

Sollte man Claude vollen Zugriff auf den eigenen Computer geben? Glöckler teilt seine Erfahrungen mit dem SecondShot-YouTube-Kanal: Für 300€ lassen sich über YouTube Promotion 120.000 Views kaufen. Jack Dorsey entlässt 4.000 der 10.000 Block-Mitarbeiter.

Speakers Philipp Glöckler, Philipp Klöckner

TopicsMarketingBusinessEntrepreneurship

Philipp Glöckler (0:00)

Willkommen zum Doppelgänger Podcast Folge 540 am 28 Februar 2026 Ich bin Philipp Kloeckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Kloeckner. Und ihr hört es vielleicht selbst bei mir, das Telefon klingelt, denn wir beide sind im gleichen Raum.

Philipp Klöckner (0:18)

Genau. Wir telefonieren nicht miteinander, sondern irgendjemand versucht, mich anzurufen. In der Regel ein Crypto-Scammer, wenn es Österreich ist. Wenn ihr aus Österreich kommt, müsst ihr euch einen anderen Weg suchen, mich anzurufen. Hast du schon etwas heute, worüber wir heute sprechen?

Philipp Glöckler (0:31)

Wir haben alles dabei.

Ich freue mich vor allem auf die Nvidia Earnings. Dann ganz, ganz viel bubbly, bubbly News. Ein bisschen Haltung vielleicht nebenbei von der einen oder anderen Firma. Vielleicht auch nicht. Es gab auf jeden Fall ein, zwei News. Die hätte ich vielleicht als Good News bewertet. Du hast sie in die Schmuddelecke gesetzt. Ist alles dabei. Und wir fangen sogar mit einer höheren Frage an. Es hat jemand gefragt, ob er seine ganzen Daten, also sein Computer, dem Claude Coworker freigeben solle. Also schön beschrieben. Viele seiner Steuerdaten und so liegen schon überall. Also bei amerikanischen Firmen sei es Dropbox, iCloud, you name it. Und daran haben wir uns ja alle gewöhnt. Es macht unser Leben viel, viel einfacher, die Sachen in der Cloud zu haben. Und jetzt der Schritt weiter. Würdest du Claude Coworker sagen, fang an, arbeite für mich. Hier ist mein Access Key. Du kannst jetzt alles haben. Hier ist mein Zugang zu One Password. Go crazy.

Philipp Klöckner (1:46)

Ich würde das nicht tun. Ich tue es auch gerade nicht. Ich glaube, es gibt hier zwei verschiedene Probleme. Also der User beschreibt das, was du schon gesagt hast, dass es so noch Resthemmungen gibt, den Claude komplett frei walten zu lassen. Das eine ist das Souveränitätsrisiko. Und da kann man, würde ich sagen, sagen, wenn du sowieso mit iCloud, mit Dropbox, spätestens dann, wenn auch mit Google oder so zusammenarbeitest, dann musst du dir darüber eigentlich keine Sorgen mehr machen. Dann sind deine Daten entweder sowieso schon kompromittiert oder die per Cloud Act haben Sicherheitsbehörden in USA eh schon darauf Zugriff. Ich wüsste dann nicht, warum Claude das schlimmer machen sollte. Das ist dann nur ein weiteres Tool, würde ich sagen. Die andere Frage ist aber die Frage der Sicherheit. Und da würde ich insbesondere Anwendende, die sich noch nicht als irgendwie super technisch affin sehen, definitiv vorerst dazu raten, das in einem Labor zu machen. Also Labor meint einen frisch aufgesetzter Computer, der eben noch keine Verbindung zu meinem Haupt-Gmail-Account hat. Wir haben letztes Mal berichtet über diesen Fall von der Meta-Alignment-Office. Man hat ein Problem gehabt, dass E-Mails auf einmal gelöscht worden sind. Man kann natürlich versuchen, Claude Guardrails zu geben, also so eine Art Read-Only-Mode, dass man sagt, du darfst keine Daten verändern, du darfst nur dich informieren aus gewissen Quellen. So oder so würde ich das immer im Labor-System machen. Also ein abgeschlossener Computer, der nur Zugang zu Dingen hat, wo ihr eigentlich bereit seid, sie zu verlieren, oder davon ausgeht, dass jeder sie lesen darf.

Also wenn du unter der Maßgabe, wenn das alles morgen gelöscht wird, ist es nicht schlimm. Und b, wenn das alles morgen im Internet steht, ist es auch nicht schlimm. Dann würde ich sagen, kannst du an deinem Computer arbeiten lassen. Wenn nicht, wäre ich mal vorsichtig mit und würde ein bisschen beobachten, noch was Leute für Erfahrungen damit machen. Das ist meine persönliche Meinung. Man kann irgendwie IT-Security-Experten dazu konsultieren. Aber so viel ungewollte Fehler, die ich gerade noch anekdotisch sehe, glaube ich, ist es noch nicht angebracht, zu sagen, das ist jetzt ein Tool, was jeder und seine Oma mal schon ausprobieren könnte.

Philipp Glöckler (3:51)

Ich glaube, ich mache das. Mir ist gerade eingefallen, ich habe noch so ein Macbook zu Hause rumfliegen, das ich natürlich noch nicht verkauft habe. Das mache ich jetzt mal platt und lasse mal alles laufen.

Eine neue Computeridentität muss ich sozusagen schaffen.

Philipp Klöckner (4:06)

Du solltest das nicht mit deiner iCloud zum Beispiel verbinden.

Philipp Glöckler (4:10)

Mein Gedanke ist, ich mache aus SecondShot eine AI First Company und den Account kann ich darüber nutzen.

Ich baue mir eine Gmail-Umgebung für SecondShot, da kommen meine E-Mails rein und alles, was ich mit SecondShot mache, mache ich dann über Claude Coworker. Und alle Doppelgänger und privaten Sachen laufen auf meinem anderen MacBook.

Philipp Klöckner (4:33)

Ja, wie gesagt, wenn du bereit bist, also öffentlich ist das ja eh, und wenn du bereit bist, das zu verlieren, warum nicht? Ich glaube, der Schaden ist da begrenzt, ehrlich gesagt. Also wenn der YouTube-Kanal gelöscht wird, niemand wird ihn vermissen. Noch.

Philipp Glöckler (4:47)

Davon gehe ich aus.

Philipp Klöckner (4:49)

Nee, das ist vielleicht ein gutes Beispiel. So was könnte man theoretisch machen. Aber ich würde wirklich und ich würde wie gesagt alles, was Claude sieht, ich glaube im Moment ist es noch schlau, davon auszugehen, dass das im schlimmsten Fall, ich will nicht sagen, dass natürlich macht, machen sich bei Anthropic viele Leute Gedanken darüber, genau so was zu verhindern. Ich will nicht sagen, dass die jetzt da besonders sloppy werden oder so. Aber es gibt ein Risiko, das nicht null ist, dass so was irgendwann mal im Internet landet, weil dein Agent nicht weil Anthropic Scheiße baut, sondern weil dein Agent sozusagen halluciniert, was falsch macht, dich falsch versteht. Und es dann ins Internet pastet oder irgendwo es öffentlich wird. Deswegen wäre ich damit vorsichtig. Also ich möchte nicht, dass irgendwie eine Regierung oder ein Unternehmen, das meine Daten verwaltet, damit heutzutage arbeitet, zum Beispiel. Bin ich mir sehr sicher. Obwohl ich glaube, dass es im Umgang mit Regierungen, da kommen wir später vielleicht noch drauf, also ein Mittel, ich hatte mal eine Investmenthypothese, die hieß, es ist schlau in Firmen zu investieren und z.B. Taxfix oder so. Da habe ich nicht investiert, aber in eine andere Wundertext. In Firmen zu investieren, die mit Mitteln der Informationstechnologie, wie sagt man das, Bürokratie umgehen oder passierbar, navigierbar machen.

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