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Warum "Unterordnung" nicht aus dem Kontext gerissen ist. artwork

Warum "Unterordnung" nicht aus dem Kontext gerissen ist.

JANA&JASMIN – In Zeiten wie diesen...

November 15, 2025

Und warum wir glauben, dass Unterordnung biblisch begründet ist.

Speakers Jana

Jana (0:13)

In Zeiten wie diesen gibt es auf alle mögliche gesellschaftlich relevante Fragen tausende Antworten. Wir glauben, nur eine davon ist wahr.

Hallihallo und welcome back nach einer viel zu langen Zeit. Jasmin, ich freue mich, dich wiederzusehen. Wir haben uns selbst Ewigkeiten nicht mehr gesprochen, geschweige denn gesehen, um so schöner jetzt hier mit dir zu sitzen. Schön, dass du da bist. Ja, schön, dass ich hier sein darf. Danke Jana. Ey, es ist viel zu lange her, dass wir eine Podcastfolge gemacht haben. Ich finde das echt tragisch. Tragisch. Tragisch. Ja. Wusstest du, dass nicht tragisch ist, dass wir so lange keine Podcastfolge mehr gemacht haben? Doch, es ist absolut tragisch. Zumal es ja wirklich Schlag auf Schlag geht. Ich habe heute aus Versehen die Nachrichten gehört im Auto. Da habe ich mir gedacht, das ist tragisch. Dann habe ich erst mal gegoogelt, wohin man auswandern kann. Was hast du denn heute gehört, was dich so umgehauen hat? Dass Deutschland nächstes Jahr noch mehr Geld an die Ukraine schickt. Dieses Jahr waren es acht Milliarden und nächstes Jahr sind es elf Milliarden. Woher kommt dieses Geld, Jasmin?

Also ich bin ja erst mal dafür, dass wir die GZ-Gebühren abschaffen. Aber was ist nochmal ein anderes Thema? Aber da bist du doch bestimmt auch für, oder? Hundertprozentig. Das ist auch tragisch. Alles tragisch. Ich hatte heute ARD im Haus und ich habe das so gesagt, ich will dafür kein Geld mehr bezahlen.

Das ist auch wirklich einfach ein Zwang, ein staatlicher Zwang. Wie dem auch sei, Jasmin, entweder oder Frage. Ich hab eine, hast du eine? Ich hab eine, ich hab mir eine ausgedacht, passend zum Thema heute. Okay. Jana, entweder ein Mann, der schlauer ist oder dominant, haltest du? Easy, easy guess, schlauer.

Junge, ich schwöre, nein, ich darf nicht schwören, aber ich hätte mir diese Antwort nicht gerechnet. Wieso? Nein, weil wir wollen uns ja einem Mann... Halt das Wort noch für dich, einfach. Ein Ordner, der unser Unterordnung würdig ist. Nein, nee, ich frag mich. Ich hätte echt gedacht, du sagst jetzt, nee, dominanter, weil... Guck mal, wenn jemand dominanter ist als du und dümmer, ist es extrem schwierig, sich der Leid um dieses Menschen anzuvertrauen, weißt du? Derjenige, der die Richtung angibt, der muss einen Plan haben, der muss vorausschauen, denken, der muss Entscheidungen absehen können. Aber Jana, wenn das so ein Nerd nachher ist, der richtig schlau ist, aber keine Ansage macht, dann hast du auch nichts davon. Ja, trotzdem Klugheit gewinnt. Weisheit, wirklich. Weisheit ist eine extrem edle Eigenschaft. Und wenn du als Partner merkst oder als Partnerin sozusagen, okay, diese Person ist weise, das, was sie sagt, ist weise und klug, dann kannst du dich auch einem leise gesprochenen oder einem sanft gesprochenen Wort unterordnen. Das muss nicht stark und laut und dominant sein. Also dominant, dominanter oder klüger? Klüger. I love you. Ich weiß nicht, wie lustig. Ich habe aber auch eine Frage für dich, Jasmin. Okay, voraus. Okay, ich hoffe, du verstehst es. Lieber unterordnen. Kleiner Penner, Alter. Okay. Lieber unterordnen oder unterordnen?

Lieber unterordnen. Paula sagt tatsächlich unterordnen. Ich so, ich unterordne mich hier niemanden. Ich so, ich unterordne mich unter, aber ich unterordne mich nicht. Ja, das ist immer ganz lustig, wenn wir das so, Paula sagt das ganz anders. Aber da ist ja gerade diese Debatte entflammt, ob man zufällig unterordnen sagt, um nicht das unter zu betonen, sondern die Ordnung. Ja, okay. Ach so, wusste ich gar nicht, dass man das so macht. Ich dachte, das kommt einfach darauf an, wo du wohnst. Ich dachte, in Hamburg betont man es einfach anders als im Süden. Aber okay, vielleicht bin ich auch einfach. Okay, also wie sagst du es? Unterordnen. Unterordnen. Ich auch. Aber man sagt, also es wird gemunkelt, ob man in bestimmten, ob man quasi in kirchlichen Kreisen ganz bewusst unterordnen sagt, um die Betonung auf die Ordnung zu legen und zu sagen, hey, es hat nichts mit Hierarchie zu tun, sondern mit Ordnung, mit Einordnung, mit Positionierung. Weißt du? Ja, spannender Gedanke. Also zu sagen, die Frau wird oder ja, in dem Falle, die Frau wird positioniert, eingeordnet in ein göttliches Gefüge, deswegen unterordnen und nicht unterordnen. Spannend. Hast du eigentlich nur neue Brille? Sorry, ich muss jetzt mal fragen, weil die ist neu. Nee, die ist nicht neu. Bist du ne? Wirklich? Ja, wirklich. Steht dir ganz gut. Danke. Bisschen die... Die Leute sehen grad nix, aber... Die macht mich auch ein bisschen schlauer, ne? Kompetenzverstärker. Ich glaub, dafür brauchst du keine Brille. Ach ja, aber willkommen bei unserem dies... diesjährigen, wollte ich schon sagen. Einmal im Jahr, das ist wieder so weit. Willkommen bei unserem... in unserem Thema. Willkommen bei, in, an, unter, auf, in, in unserem Thema. Heute ist halt schon spät, deswegen bitte verzeih, es ist halt schon spät. Genau, wir reden heute über Unterordnen. Übers Unterordnen. Übers Unterordnen, übers Unterordnen. Und wie kann man diese Folge besser beginnen als mit such dir einen Mann aus, der deiner Unterordnung würdig ist? Korrekt. Wann ist diese? Also das ist ja schon ein ewig altes Zitat, ne? Das wird ja immer... Dieses Zitat passt aber überall rein. Ich glaube, vor drei Tagen am ZDF waren wir damit. Ja. Super. Ja, also genau. Super Satz. Danke. Ja, wir haben vor etlichen Podcast-Folgen auch schon mal über Unterordnung gesprochen. Und da haben... Oder, ne, eigentlich haben wir über Frauen, Männer, Beziehungsgefüge gesprochen, über Ehe. Und da haben wir auch kurz das Thema Unterordnung angeschränkt. Und da habe ich diesen famosen Satz gesagt, such dir einen Mann aus, der deiner Unterordnung würdig ist. Und seitdem wurden wir ja schon in zahlreichen öffentlichen Medien durch den Kakao gezogen oder geframt oder diffamiert oder wie auch immer man das bezeichnen möchte, dass wir ja so hintlerwäterisch sind und Unterordnung programmieren. Und jetzt ist das Ganze nämlich in aller Munde aufgrund eines Reals, aufgrund eines Podcasts mit einer Person des öffentlichen Lebens, mit einer großen Reichweite, die gerade geheiratet hat und eben auch gesagt hat, die Frau habe sich dem Mann unterzuordnen. Und seitdem ist der Aufschrei groß. Groß, ja. Ich glaube, es gab noch nie, ich glaube, in der ganzen Deutschlandsgeschichte wurde das Wort noch nie so oft erwähnt, wie jetzt gerade. Also, ich mach mein Instagram oder TikTok auf und das ist wirklich die ganze Zeit, nur die Leute gehen darauf ein. Wie kann man das als Frau sagen? Ja, das ist gerade echter, da wurde ein Thema breit getreten, ne? Ja, als Frau mit einer großen Reichweite, der man ja irgendwie automatisch gesellschaftliche Verantwortung zuschreibt, ne? Und auch sagt, dass das irgendwie nicht in dieses Bild passt, dass sie, dass sie abbildet als eben eine erfolgreiche Frau, ne? Als eine Frau mit großer Plattform, die schon Karriere gemacht hat, die viel Geld verdient und ja auch quasi damit was Versorgendes hat sozusagen. Und man wirft ihr jetzt vor, dass sie damit eben so ein schlechtes Role Model sei, ne? Was denkst du zu den ganzen Reaktionen? Ich bin dir ehrlich, ich hab das auch gestern zu ihr gesagt. Ich freue mich gerade sehr stark über diesen Shitstorm, weil Jesus eine heftige Aufmerksamkeit bekommt. Ich finde gerade seine Worte stehen gerade im Fokus der ganzen, der ganzen Geschichte. Wie kann eine Frau sowas sagen? Sie, sie zitiert die Bibel eigentlich. Also sie sagt das, was die Bibel sagt. Und das finde ich cool. Und das finde ich richtig gut, dass da gerade so eine, so ja, einfach so eine Aufmerksamkeit auf Jesus ist und dass Menschen merken, okay, es ist relevant. Und Gottes Worte haben Relevanz für zum Beispiel diese Personen jetzt in ihrem Leben. Und das freut mich schon, muss ich sagen. Also. Aber ich würde jetzt nicht sagen, dass das sehr positiv. Also ich würde jetzt nicht sagen, dass die Leute von dort auf Jesus kommen und sagen, wow, das ist aber. Natürlich nicht. Aber das ist ja normal. Also ist bei uns auch nicht so. Also ich, das ist ja, wenn Leute über uns berichten auch nie positiv. Oder wenn welche Influencer, YouTuber sich lustig machen über uns und so weiter. Das ist ja nie positiv. Und trotzdem dennoch, auch habe ich heute eine Nachricht bekommen, hey Jasmin, ich bin durch Rezo, der mich ja auseinandergenommen hat auf YouTube, auf dich aufmerksam geworden und habe jetzt tatsächlich beschlossen, mir alle meine Kinder, deine Kinder für meine Kids anzuschaffen. Was ich richtig cool fand, wo ich dachte so, hey, geil, nice. Und dann hat eine andere darauf reagiert und meinte so, hey, wie lustig. Ich bin auch durch dich auf, durch ihn auf das Video geschaut, bin jetzt in der Freikirche und ich war so, hey, also Gott nutzt es halt und ich glaube auch, dass jetzt vielleicht, davon gehe ich auch mal aus, ganz viele Mädels, ganz viele junge Mädels, die ihr folgen und so weiter, sich damit vielleicht auseinandersetzen und so denken, hey, krass, wenn die sich unterordnen, dann würde ich mich vielleicht auch unterordnen. Also das ist ja das Thema Einfluss und Influencer sein. Und von daher finde ich das eigentlich ganz schön, dass Jesus gerade diese Aufmerksamkeit bekommt.

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