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#192 - Warum KI-Nutzer scheitern: 3 Tools für 10x mehr Effizienz

Die ProzessWerkstatt - Der Podcast für Automatisierung, Prozesse & KI in Fertigung, Handwerk und B2B-Mittelstand.

July 19, 2025

Speakers Felix Schmidt

TopicsTechnologyBusiness

Felix Schmidt (0:02)

Warum es für dich sinnvoll sein kann, mehr als ein KI-Tool zu nutzen und welche ich konkret in welcher Reihenfolge und für welche Aufgabe nutze, das erkläre ich dir heute in der Folge. Bleibt dran, wird spannend, du wirst einiges darüber erfahren, welches Modell du für welche Variante nutzten kann, mit konkreten Beispielen und dann starten wir direkt mal rein. Die meisten haben wirklich mit JetGBT gestartet. So war es bei mir auch vor knapp anderthalb, zwei Jahren, wo es rausgeholt oder wo das Blick geworden ist, dass ich mir eine meiner ersten G-Versuche mit JetGBT genutzt habe. Und dann kamen immer mehr Modelle raus. Und ja, gut, man ist aber trotzdem irgendwo bei dem Schuhs Verbleib bei deinen Leisten. Man ist halt bei dem einen Modell geblieben. Was ich dann irgendwann festgestellt habe, gerade bei JetGBT war am Anfang, was die Textgenerierung betrifft. Die Texte, die JetGBT generiert hat, haben irgendwie alle nicht so hundertprozentig zu dem gepasst, was ich eigentlich erreichen wollte. Die waren zu generisch, die passten irgendwie nicht, der Informationsfluss war nicht hundertprozentig, also ich war im Endeffekt nicht so ganz zufrieden. Über die Tour bin ich dann irgendwann auf Anthropic Clawed gestoßen. Jetzt werden viele sagen, die sich vielleicht ein bisschen intensiver mit KI beschäftigen, ja aber die Benchmarks sind ja alle relativ ähnlich. Eigentlich ist JetGBT von den Benchmarks, also von den Tests quasi besser.

Alles schön und gut, die Benchmarks mögen in einer Art und Weise für was gut sein. Ich teste allerdings alle Tools gegeneinander und nutze das, was für meine Aufgabe wirklich die besten Resultate liefert. Und das will ich dir jetzt hiermit mitgeben, also es wird jetzt kein, ich gehe mit dir verschiedene Benchmarks durch, die du überall einlesen kannst, sondern wirklich praxiserprobte Tests, die genauso bei mir stattfinden. Das heißt, wann nutze ich ChatGBT? ChatGBT nutze ich, weil gerade das Modell 4OMini, was du mit Sicherheit auch kennst, relativ schnell ist. Also wenn ich mal schnell irgendwas zusammenfassen muss, wenn ich schnell mal auf irgendwelche Daten zugreifen muss, wenn ich irgendwelche Listen umformatieren muss, also gerade dafür, du hast eine Liste, die irgendwie unstrukturiert ist. Für solche Aufgaben nutze ich in der Regel ChatGBT, in dem Falle auch das 4OMini Modell. Und da komme ich super mit klar, das geht relativ schnell. Sobald es aber darum geht, dass ich irgendwelche Texte generieren muss, die ich irgendwo nachher hochlade, mache ich es eigentlich gar nicht mehr mit ChatGBT, sondern nutze dafür dann Anthropic Cloud, weil ich schon seit dem Modell 3.5 festgestellt habe, dass die Textgenerierung da drin viel intuitiver und viel Menschen ähnlicher ist vom Schreibstil her.

Dafür nutze ich das. Wenn es jetzt darum geht, besonders große Dokumente zu verarbeiten, Riesendateien, dann wirst du mit Sicherheit auch schon festgestellt haben, je nachdem welches Modell du nutzt und wie deine Modellpreispläne quasi sind, dass du häufiger mal die Meldung bekommst. Sie haben das Kontext-Limit erreicht, kommen sie morgen nochmal wieder. Aktuell ist ein hohes Aufgebot XYZ, es kommen die unterschiedlichsten Meldungen. Und dann kann ich dir empfehlen, von Google das Gemini Pro zu nutzen. Das hat aktuell ein sehr, sehr hohes Kontextfenster auch da. Je nachdem wann du die Folge hörst, das kann morgen schon wieder anders sein. Aber Stand heute nutze ich dieses Modell wirklich, wenn es darum geht, groß Daten zusammenzufassen, große Textblöcke, sag ich mal, zu verarbeiten. Also wirklich große. Da geht es in sich um drei Seiten in DIN A4, sondern es geht wirklich um große Dateien, weil ich da nicht so schnell an meine Grenzen komme. Was ich dann allerdings macht und hier kommen wir zu der ersten Kombination. Ich lasse mir dann zum Beispiel eine große Datei, einen großen Textblock von Gemini zusammenfassen und dann nutze ich Claude, um daraus wieder andere Punkte zu schreiben. Also ich kombiniere auch die KI Tools und nutze quasi immer nur die Stärken von dem jeweiligen Tool, um die Aufgabe zu erfüllen. Das wiederum hat bei mir, Nachteil will ich nicht sagen, aber ich habe relativ hohe KI-Kosten im Monat im Sinne von Abo-Kosten, die sich mittlerweile auf roundabout 450 oder 500 Euro belaufen. Jetzt wird dem einen oder anderen, der jetzt hier zuhört, wahrscheinlich das Herz in die Hose rutschen. Ich würde es nicht machen, wenn es sich nicht in irgendeiner Art und Weise für mich wieder auszahlt. Bei mir geht es darum, möglichst effizient zu sein, möglichst viele wiederkehrende Aufgaben in klare Prozesse zu gießen. Also so läuft mein kompletter Geschäftsprozess eigentlich ab, dass ich mir überlege, wie komme ich jetzt von A nach B und welche Punkte kann ich da jetzt automatisieren, dass ich einfach weniger wertvolle Lebenszeit da rein verbote. Es gibt jetzt Leute, die sagen, ah wunderbar 70-80 Stunden die Woche arbeiten, das ist genau mein Traum. Meiner ist es nicht. Und da so ehrlich zu sein, also wenn ich irgendwelche Aufgaben schneller und effizienter erledigen kann und dafür lieber Geld ausgebe, um das wieder reinzuholen, zeittechnisch, dann bin ich auf jeden Fall dafür Geld dafür auszugeben. Um aber wieder zurückzukommen, weil zu diesem Thema wie kannst du Prozesse optimieren, findest du mit Sicherheit auch die eine oder andere Folge bei mir im Podcast. Um wieder auf das Thema zurückzukommen, was nutze ich jetzt noch? Wenn es darum geht, belastbare Inhalte im Internet zu finden, die ich dann mit Quellbasierten oder mit Quellen quasi angeben kann, dann nutze ich die KI-Suchmaschine Perplexity. Super stark, hat eine hohe Relevanz, was die Inhalte betrifft. Aber Vorsicht, ich habe einen Kunden, da haben wir mit Perplexity quasi die ersten Analysen angestellt. Dieser Kunde ist im Rechtsbereich unterwegs, also juristisch unterwegs. Und da haben wir jetzt schon häufiger erlebt, dass selbst Perplexity da falsche Daten ausgespuckt hat. In diesem Fall haben wir auch wieder vier oder fünf verschiedene Sprachmodelle gegeneinander getestet, um die Informationsbeschaffung durchzuführen. Wir haben genau in diesem speziellen Fall festgestellt, dass Gemini deutlich bessere und deutlich tiefere Informationen geliefert hat. Also auch hier ist wieder ein Punkt, wo ich durch eigene Tests festgestellt habe, welches Sprachmodell für mich in dem Falle die besten Ergebnisse liefert, um das dann nachher gezielter weiter zu verarbeiten.

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