Claude in 10 Min: Dein persönlicher Assistent für Mails & Aufgaben (#152)
KI TALK by Niklas Volland
September 24, 2026
Alle Kerninhalte, Prompts, Tools und Links aus jeder Folge findest du ab sofort in den KI TALK Notes.
Speakers Niklas Volland
TopicsTechnology
Niklas Volland (0:00)
Ich kann es nur immer wieder sagen, die Zeiten, in denen wir gerade leben, sind unfassbar. Die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz werden jeden Tag mehr und eins der spannendsten Dinge, mit denen ich mich auch gerade beschäftige, ist einen persönlichen KI-Assistenten zu bauen, der dir wirklich im Alltag hilft, der Aufgaben für dich erledigt, der Zugriff auf deine Systeme hat, der regelmäßig proaktiv schaut, wo er dich unterstützen kann und das unglaubliche daran ist, dass es so kinderleicht geworden ist, so was zu bauen. Und ich möchte dich heute gerne mal mitnehmen, wie genau ich das gerade mache, dass du das auch für dich umsetzen, übernehmen kannst, weil es ist jetzt schon eine solche Hilfe. Und damit begrüße ich dich ganz herzlich zu einer neuen Folge hier im KI TALK Podcast. Mein Name ist Niklas Volland und ja, ich denke spannende Themen für diese Ausgabe. Also verlieren wir keine Zeit und gehen direkt rein. Kapitel 1 Dein persönlicher KI-Assistent. Niklas sagt, der Aufbau ist kinderleicht geworden. Zeig mal. Okay, also einen persönlichen KI-Assistenten bauen. Und ich muss erst mal vorneweg sagen, dafür gibt es mit Sicherheit viele verschiedene Möglichkeiten, viele verschiedene Tool Setups, mit denen man das bauen kann. Ich habe für mich ein wirklich sehr leicht umzusetzendes gewählt. Und das möchte ich dir gerne jetzt mal ein bisschen näher bringen, wie ich das Ganze mache. Und das Erste, was wichtig ist, und das habe ich auch in den letzten Folgen immer wieder gesagt, ist, und das ist tatsächlich auch mittlerweile die offizielle Empfehlung von den großen Labs, egal ob wir über Anthropic oder OpenAI sprechen, nicht für jede einzelne Aufgabe, die du hast, einen Agenten anzulegen, sondern eher so eine Art, ja, Prozessdokumentationen, wird auch oft als Playbook bezeichnet, für die einzelnen Abläufe im Unternehmen festzulegen. Das bedeutet nämlich, dass du irgendwo eine zentrale Dokumentation hast und dort ist wirklich definiert, wieso die verschiedenen Prozesse in deinem Unternehmen funktionieren. Und dort legst du das Ganze ab, dokumentierst das Ganze und ich nutze dafür Notion.
Man kann nicht verschiedene Systeme nehmen. Also man kann, wenn man in der Atlassian-Welt unterwegs ist, mit Confluence sowas dokumentieren. Man kann natürlich Obsidian nehmen.
Man könnte theoretisch auch SharePoint dafür nehmen. Also einfach irgendeine Art von Dokumentationssystem, Dokumenten, Plattformen, wo du grundsätzlich einfach diese grundlegenden Prozesse deines Unternehmens einfach genau dokumentierst und dort genau aufzeigst, wie es funktioniert. Und das hat schon mal den Vorteil, wenn du ein System nimmst, das ist aus meiner Sicht sehr wichtig, dass es einen guten Connector gibt zu diesem System. Zum Beispiel, ich verwende dafür Notion, ist auch meine absolute Empfehlung. Dann kannst du einem KI-System, egal ob ChatGPT, Claude oder irgendein anderes, das eben einen Notion-Connector hat, direkt Zugriff drauf geben, was du alles dokumentiert hast, wie dein Unternehmen funktioniert. Und das ist aus meiner Sicht erstmal das Wichtigste als einfach Informationsgrundlage für den Assistenten. Und ich habe für das Ganze jetzt Claude verwendet. Das heißt, ich bin in Claude gegangen, habe dort ein Projekt angelegt und habe dann in diesem Projekt erstmal in den Projektanweisungen genau definiert, ja, was die Rolle des Assistenten ist. Also habe ich einfach geschrieben, du bist Apollo, so heißt mein Assistent. Deine Aufgabe ist es, mich bestmöglich bei meinen alltäglichen Business-Tasks zu unterstützen und dann einfach, was allgemein an der Stelle wichtig ist, was der Assistent berücksichtigen soll, aber tatsächlich an der Stelle noch keine konkreten Aufgabenbeschreibungen. Da kommen wir dann gleich noch dazu. Was zusätzlich noch wichtig ist, dass der Assistent dir bestmöglich weiterhelfen kann, ist das Thema Konnektoren, ja, das heißt, Konnektoren in Form von, ja, das sind ja Verbindungsstücke, im Endeffekt zu den Software-Systemen, mit denen du jeden Tag arbeitest. Also bei mir ist es zum Beispiel Gmail oder Google Drive oder auch Google Kalender und diverse andere Systeme, in denen Daten liegen, mit denen ich eben arbeite.
Für mich aktuell zum Beispiel Absoluter Gamechanger. Ich habe eine neue Teleprompter-App auf meinem Smartphone. Das heißt, ich kann dort für Kurzvideos, wenn ich Skripte baue dafür, das direkt in Claude bauen und über den Connector zu dieser Teleprompter-App kann ich das direkt dorthin schicken, vom Smartphone aus abrufen und dann mein Reel aufnehmen. Funktioniert extrem gut. Und diese ganzen Konnektoren, die kann natürlich Claude in dem Projekt dann auch zugreifen. Das heißt, du musst einfach gucken, mit welchen Systemen arbeitest du und welche Konnektoren braucht dein Assistent. Ich sage es immer wieder an der Stelle, das Ganze ist hochgradig datenschutzrelevant, weil über Konnektoren grundsätzlich natürlich auch der Zugriff auf personenbezogene und sensible Daten möglich ist. Deswegen hier musst du auf jeden Fall ein Setup für dich finden, was entsprechend datenschutzkonform ist, was sehr häufig, das ist auch immer meine grundlegende Empfehlung, ja, einfach nochmal ein Gespräch mit einem Datenschutzbeauftragten oder einem Anwalt erforderlich macht. Ich kann hier keine Rechtsberatung geben, deswegen kann ich es dir rechtlich nicht valide sagen, was für dich die beste Lösung ist, aber die können es. Deswegen, ja, das zu den Connectoren. Genau, das heißt, du hast ein Projekt, du hast die grundlegenden Anweisungen, du hast die Connectoren, die du angebunden hast in deinem Claude-Account und dann, was dann noch aus meiner Sicht ein absoluter Gamechanger ist, sind die sogenannten geplanten Aufgaben. Du kannst nämlich im Rahmen eines Projekts geplante Aufgaben anlegen. Das bedeutet, dass Claude in diesem Projekt entweder punktuell zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft einmalig oder manuell oder, und das ist an der Stelle der beste Anwendungsfall, in einem bestimmten Rhythmus Aufgaben für dich ausführt. Das kann zum Beispiel sein, was ich da habe. Ich hier mal gucke, Mail-Check. Das heißt, dass es jeden Morgen, jeden Mittag und jeden Abend einmal mein Mail-Postfach durchschaut und guckt, was gibt es da so an Mails und was genau, ja, welche Mails müssen beantwortet werden, woraus ergeben sich Aufgaben. Und diese Aufgaben dann im nächsten Schritt auch in ein Taskboard reinpackt. Das heißt, der Assistent hat ein Taskboard. Und da werden Aufgaben, die in den Mails sich ergeben, reingepackt. Und das kann entweder eine Aufgabe sein für mich oder auch eine Aufgabe für den Assistenten, für Apollo selbst, die er selbst erledigen soll.
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