**Leonie Bartsch** (0:31)
Hallo und herzlich Willkommen bei einer neuen Folge von Mord Auf Ex.
**Linn Schütze** (0:36)
Mein Name ist Linn Schütze.
**Leonie Bartsch** (0:37)
Mein Name ist Leo Bartsch. Und Leute, die Pause ist vorbei.
**Linn Schütze** (0:41)
Wir sind wieder zurück, beziehungsweise so richtig weg waren wir ja auch nicht.
**Leonie Bartsch** (0:45)
Nicht so wirklich.
**Linn Schütze** (0:47)
Es gibt einen neuen narrativen Podcast mit fünf Folgen in Zusammenarbeit mit der SZ, der in der Pause ja rausgekommen ist. Vielleicht hat der ein oder andere ihn schon gehört, beziehungsweise die erste Folge, weil es kommen ja jetzt immer wieder jeden Donnerstag eine neue Folge, die frei verfügbar ist auf dem Kanal der Zug.
**Leonie Bartsch** (1:04)
Genau. Also jetzt am Donnerstag ist die erste Folge erschienen, wo wir in einen Fall einsteigen, der finde ich ziemlich ungewöhnlich für Mord Auf Ex oder für unsere narrativen Podcasts auch eigentlich ist.
**Linn Schütze** (1:15)
Der ist nämlich sehr nischig. Ich fand den aber direkt so spannend, weil ich habe irgendwann mal diesen Film Hooligan geguckt. Da war ich noch sehr jung. Und seitdem war das für mich immer so eine Welt. Diese organisierten Fanszenen, diese Gewalt im Sport, wo ich so gedacht habe, das ist so eine Welt, in die habe ich gar keinen Einblick. Und ich finde das so spannend, was da passiert.
**Leonie Bartsch** (1:37)
Und falls ihr rein hört, ihr werdet sehen, auch der Fall an sich ist eine ganz andere Art von Fall, die wir untersuchen. Also die Grundfrage, die wir uns in dem Podcast stellen, ist eine ganz andere als jetzt beispielsweise bei Die Jägerin oder Die Nachbarn. Also mal wieder ein neuer Narrativ Podcast, damit ihr noch ein bisschen Nachschub habt von uns. Aber auch alle, die einfach Mord Auf Ex hören wollen, können jetzt beruhigt sein. Wir sind zurück. Und Linn, ich muss sagen, da bin ich ein bisschen stolz und ein bisschen selbstbewusst, ich finde, wir haben so spannende und gute Folgen in der Planung.
Also ich bin richtig, richtig gespannt auf die nächsten Wochen und Monate, weil wir haben die Pause ja auch ein bisschen genutzt für Themenfindungen, es wurde auch schon das ein oder andere recordet. Das hier wird jetzt eine sehr aktuelle Folge, weil noch viel passiert ist, die ich euch heute erzähle. Also es ist Ende Juli, wir nehmen ziemlich zeitnah auf.
Aber was schon so geplant ist, ich bin ganz gespannt, was ihr sagt. Also diese zweite Jahreshälfte von Mord Auf Ex wird auf jeden Fall krass, finde ich.
**Linn Schütze** (2:38)
Ja, wir haben super spannende Fälle, auch sehr aktuelle Fälle für euch dabei.
Und ich würde sagen, wir starten direkt damit, weil den Fall, den du heute mitgebracht hast, das ist eine Geschichte. Die habe ich auch das letzte halbe Jahr immer wieder verfolgt, weil ich das gar nicht greifen konnte. Also das ist so schrecklich. Das ist auch so grauenhaft, dass man wirklich denkt, man ist in einem Horrorfilm gelandet. Und ich wollte das immer so ein bisschen verstehen, aber ich fand das total schwierig, da einen Einblick zu erhalten. Und deswegen bin ich gespannt darauf, dass du uns heute mal die Hintergründe dieses Falles näher bringst.
**Leonie Bartsch** (3:16)
Ja, also es wird eine intensive Folge, Leute. Und für die Menschen, die mit diesem Folgennamen und dem Thema, was du ja schon ein bisschen angedeutet hast, noch gar nichts anfangen können, starten wir auch erst mal ganz allgemein in die Folge.
Und zwar ist der Tatort vom heutigen Fall ein Ort, den wir alle kennen, den wir alle nutzen. Also die meisten Menschen auf der Welt sind dort unterwegs. Und das auch schon seit ganz schön langer Zeit. Und zwar ist es das Internet. Das Internet, das wissen wir ja mittlerweile, ist ja nicht ein unbedingt sicherer Ort für Teenager.
**Linn Schütze** (3:51)
Auch für Erwachsene manchmal oder oft nicht.
**Leonie Bartsch** (3:54)
Ja, vor allem für Mental Health, wenn man da mal so ein bisschen zu lange auf diversen Social Media Plattformen abhängt. Es wird ja immer wieder über diverse Social Media Verbote für Minderjährige diskutiert. Und ein Gesetz in die Richtung rückt ja auch näher. Also EU-Experten haben das jetzt vor kurzem auch vorgeschlagen. Bis Herbst will die EU-Kommission jetzt auch einen entsprechenden Gesetzesvorschlag machen und hat sich auch hier für ein Verbot für Kinder unter 13 Jahren ausgesprochen. Also, dass die Social Media eingeschränkt oder eben gar nicht benutzen dürfen.
**Linn Schütze** (4:25)
Ja, ich finde das auch echt schwierig, weil wir waren, glaube ich, die letzte Generation, die noch ohne Social Media groß geworden ist. Und selbst ich als erwachsene Frau merke oft, dass wenn ich bei Instagram oder bei TikTok unterwegs bin, dass es viele Inhalte gibt, die mir nicht guttun. Oder dass ich auch, und das finde ich echt schockierend, sehr schnell extreme Inhalte angezeigt bekomme. Ob sie pornografisch sind oder ob sie gewalttätig sind. Also manchmal sind es auch nur Filmausschnitte zum Beispiel, dass ich irgendwie von Game of Thrones so kleine Serienausschnitte bekomme. Aber wo Leute wirklich extreme Gewalt angetan bekommen, wo ich denke, wenn ich jetzt ein junger Mensch wäre, finde ich das nicht gut, wenn das einfach in die Algorithmen gespielt wird.
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