What a Messi! (mit Markus Preiß) artwork

What a Messi! (mit Markus Preiß)

Apokalypse & Filterkaffee

July 16, 2026

Die Themen: Argentinien steht im Halbfinale der Fußball-WM der Männer; Jens Spahn und sein Ehemann sind Papas geworden; Merz bei der Sommer-Pressekonferenz; Döpfner gegen Merz; Wenn der AfD-Vorsitzende die DDR-Hymne singt; Hape Kerkeling soll bei Anhörung über AfD-Verbotsverfahren sprechen; Zugchef...
Speakers: Markus Feldenkirchen, Markus Preiß
**Markus Feldenkirchen** (0:00)
Es ist Donnerstag, der 16 Juli.
Apokalypse und Filterkaffee. Die frisch gebrühten Schlagzeilen des Tages. Mit Markus Feldenkirchen. Einen wunderschönen guten Morgen, herzlich willkommen zu Apokalypse & Filterkaffee, dem Nachrichten-Müsli am Donnerstag. Und gerade heute gibt es innenpolitisch so viele spannende Themen, dass wir nur darauf warten, hier besprochen und seziert zu werden. Und das darf ich mit jemandem, der für mich immer oder zumindest lange Zeit Mr. Brüssel der ARD war. Dabei ist er schon längere Zeit Mr. Berlin der ARD. Der Leiter des ARD Hauptstadtbüros im Presseclub durfte ich schon mit ihm sprechen. Heute ist er endlich auch hier. Ich sage guten Morgen, Markus Preiß.

**Markus Preiß** (0:50)
Guten Morgen und ich freue mich sehr über diese Einladung.

**Markus Feldenkirchen** (0:53)
Ja, schön, dass du da bist. Wir reden gleich über Sinn und Unsinn von politischem Sommer-Journalismus, über den Bruch zwischen Springer-Chef Matthias Döpfner und Bundeskanzler Merz und über AfD-Vorsitzende, die die DDR-Hymne mitsingen, über die Sehnsucht nach einem Bundespräsidenten, Happe Kerkeling, vermutlich auch. Aber zunächst reden wir über dieses Fußballspiel gestern Abend England gegen Argentinien, das zumindest in der ersten Halbzeit eher wie so ein Reenactment des Feiglandkrieges wirkte. Es wurde dann besser, auch spielerisch in der zweiten Halbzeit. Und am Ende hieß der Sieger Argentinien 2 zu 1 Markus, wie glücklich bist du über dieses Endergebnis?

**Markus Preiß** (1:35)
Also ich bin ein Sportsmann und muss anerkennen, das war die bessere Mannschaft, die alle im Fußball zur Verfügung stehenden, auch hässlichen Mittel genutzt hat.
Aber gerade auch, weil ich mich immer da sportlich sehe, hätte ich es eigentlich dem Engländern mal gegönnt. Denn die sind halt seit vielen Jahren eigentlich auch mal dran. Und ich hätte jetzt von den Verbleibenden, hätte ich eigentlich gesagt, ich wünsche es eigentlich den Engländern. Aber ja, da war nichts zu machen gegen die Zerstörer aus dem Feiglandkrieg.

**Markus Feldenkirchen** (2:06)
Ja, die Zerstörer, würde ich mal sagen, in der ersten Halbzeit, in der zweiten Halbzeit waren sie spielerisch auch besser und war dann schon auch Wahnsinn wie Messi, wo viele wieder geunt hatten.
Wird die FIFA dafür sorgen, dass er wieder ins Finale kommt, wie der Weltmeister wird? Also es brauchte da gar keine große FIFA-Hilfe. Er war gut, Argentinien war gut. Er hat dann auch die Flanke zum entscheidenden 2-1 gegeben. Ich fand, das war verdient. Ja, hast du aber auch gesagt.

**Markus Preiß** (2:31)
Irgendwie haben sie die von den Engländern in Flaschen abgefüllte Mentalität bekommen und konsumiert offenbar. Also ich meine, das ist ja das Schöne bei einer Sportart wie Fußball, die auch so ein Kontaktsport ist, wo halt auch die im ersten Moment vielleicht schlechtere Mannschaft gewinnen kann, einfach durch Willen, durch Kraft, einfach weil sie den Gegner treffen kann. Ich finde das immer Volleyball, Tennis, die sind halt getrennt. Da gewinnt eigentlich immer der Bessere, weil die den anderen nicht anders stören können. Und das hat man in der ersten Halbzeit sehr gut gesehen, dass Argentinien da die Flöcke eingerammt hat und in der zweiten dann eben auch die meisterlichen Fähigkeiten von Messi auspacken konnte.

**Markus Feldenkirchen** (3:09)
Ich muss gestehen, mir geht es ja so. Also man wurde ja als deutscher Fußballfan, auch als Nationalmannschaftsfan eher so sozialisiert, als sei England so der Hauptfeind und die Häme, wenn England ausscheidet, am meisten. Bei mir ist es auch gar nicht mehr so. Ich finde die sympathisch. Ich finde, hätte es ihn eigentlich als Land gegönnt, hätte es auch viele Spieler, Marc. Bei mir ist es ehrlich gesagt der deutsche Trainer, der jetzt dafür sorgt, dass ich das Ergebnis sehr, sehr gut finde, weil er einfach maximal unsympathisch ist. Für mich ist es sehr subjektiv.

**Markus Preiß** (3:41)
Ich habe die Briten einfach auch in der Brüsseler Zeit, die du ja schon kurz angesprochen hast, auch immer als so ein No-Bullshit-Volk erlebt. Und auch auf der politischen Ebene, die da einfach die ganze Folklohe rechts und links immer weggeschnitten haben und eigentlich cut to the chase gefunden haben, worum es eigentlich geht. Und das hat sie bei mir auch so unglaublich sympathisch gemacht, auch wenn sie dann leider am Ende gegangen sind.

**Markus Feldenkirchen** (4:07)
So, Finale jetzt. Spanien, Argentinien. Wer gewinnt?

**Markus Preiß** (4:11)
Ja, ich sage Argentinien mit der gleichen Gemeinheit wie gegen die Engländer.

**Markus Feldenkirchen** (4:18)
Ich auch. Dann legen wir los.
Glückwunsch.
CDU-Politiker Jens Spahn und sein Ehemann sind Papas geworden. Achtung, es folgt jetzt aller triefigste Lyrik von Tanja May von der Bild-Zeitung. Es ist eine Nachricht voller Liebe, Glück und einer großen Veränderung. CDU-Politiker Jens Spahn und sein Ehemann Daniel Funke sind Eltern geworden. Mein Mann ist Papa geworden und ich mit ihm freut sich Spahn gegenüber Bild. Dann verrät er stolz den Namen. George ist unser ganzes Glück und schwärmt. Dieses Gefühl lässt sich kaum in Worte fassen. Bild will aus dem Umfeld des Ehepaares erfahren haben, so steht es dort, dass das Baby per Leihmutter zur Welt gekommen und Daniel Funke der genetische Vater ist. Dazu sagt der Ehemann von Jens Spahn, uns ist bewusst, dass beim Thema Leihmutterschaft oft Unsicherheit herrscht und auch manches Vorurteil besteht. Aber, wie sagte der große Franz Beckenbauer, der liebe Gott freut sich über jedes Kind, ja sicherlich. Eine jahrelange Liebe, die gekrönt wird, so Tanja May. Der Name des Babys ist eine liebevolle Hommage an Jens Spahns Vater. George Spahn starb vor zwei Jahren im Alter von 77 Jahren. Ja, ich sage herzlichen Glückwunsch an die beiden Eltern. Was sagst du, Markus?

29 more minutes of transcript below

Feed this to your agent

Try it now — copy, paste, done:

curl -H "x-api-key: pt_demo" \
  https://spoken.md/transcripts/1000651996090

Works with Claude, ChatGPT, Cursor, and any agent that makes HTTP calls.

From $0.10 per transcript. No subscription. Credits never expire.

Using your own key:

curl -H "x-api-key: YOUR_KEY" \
  https://spoken.md/transcripts/1000777004183