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Welche nervigen Aufgaben kann KI mir heute wirklich abnehmen?

Der KI-Podcast

May 12, 2026

Mehr Zeit am See, weniger Zeit am Schreibtisch. Marie und Gregor zeigen, welche Routineaufgaben KI heute schon übernehmen kann - von der To-Do-Liste bis zum Kontoauszug. 
Speakers: Marie Kilg, Gregor Schmalzried, Kai Küstner
**Marie Kilg** (0:05)
Gregor, gehst du raus bei dem schönen Wetter?

**Gregor Schmalzried** (0:08)
Also wir haben ja erst vor, ich glaube, zwei Folgen darüber gesprochen, dass wir endlich jetzt im Frühling mehr Zeit vor dem Computer sitzen können.

**Marie Kilg** (0:15)
Genau. Hast du dich da drangehalten?

**Gregor Schmalzried** (0:19)
Einigermaßen, aber jetzt wo du es sagst, es ist schon ganz schön draußen und wir dachten uns vielleicht, machen wir doch jetzt, um unsere herannahrende schöne Jahreszeit zu zelebrieren, eine Folge, in der wir darüber sprechen, wie wir KI benutzen können, damit wir vielleicht auch ein bisschen mehr von dem See und vielleicht sogar dem Strand und Gras, schönen Gärten und so weiter haben.

**Marie Kilg** (0:46)
Ja, genau. Erst am Computer sein und dann rausgehen. Das ist vielleicht das Next Level, dass wir jetzt zwei Wochen später gekommen sind.

**Gregor Schmalzried** (0:53)
Aber möglichst wenig. Also was kann ich heute schon mit KI machen, damit es mir wirklich Zeit spart, die ich dann reinvestieren kann ins Stand-Up-Puddeln auf dem Chiemsee oder so. Wir reden im KI-Podcast ja viel über das, was KI machen kann, wie wir KI einsetzen können. Und heute wollen wir mal ganz bewusst über das sprechen, was KI machen kann, was uns dann Platz gibt für den eigentlichen Teil unseres Lebens.

**Marie Kilg** (1:18)
Ja, wir haben ganz viele Ideen dabei und wir haben sie aufgeteilt in drei Kategorien.
Es geht los mit Dingen, die wirklich jeder Einsteiger machen kann, die nicht schwer sind, wo man nichts können muss tatsächlich. Dann haben wir eine fortgeschrittenen Version für die, die schon ein bisschen länger mit KI arbeiten und am Ende auch noch so ein paar Profi-Tipps für wirkliche fortgeschrittene, die vielleicht nicht sofort heute raus wollen, sondern morgen und heute noch den ganzen Tag am Computer sein wollen.

**Gregor Schmalzried** (1:44)
Und es ist eine tolle Zeit dafür, nicht nur weil Frühling ist, sondern weil auch die Technik mittlerweile an dem Punkt ist, dass sich das wirklich lohnt, das so zu machen. Also Marie, vielleicht hast du gesehen, es gab letztes Jahr eine Untersuchung von einem Think Tank, der heißt Model Evaluation and Threat Research, was wirklich wunderbar klingt.
Die haben ein Experiment gemacht, wo sie Software-Entwickler mit KI haben arbeiten lassen, aber eben wahlweise auch ohne. Also es war so ein bisschen zufällig ausgewählt. Und sie haben festgestellt, dass einige von den Entwicklern, die KI benutzt haben, dachten, sie wären schneller, aber sie waren eigentlich langsamer, weil sie so viel Zeit damit verbracht haben, in der Regel die Ergebnisse der KI noch mal zu überprüfen und so weiter. Und jetzt haben sie vor wenigen Monaten mit den aktuellen Tools diesen Test noch mal durchlaufen lassen. Und jetzt sind die gleichen Entwickler, die damals 20 Prozent langsamer waren, 20 Prozent schneller. Also die KI ist schon auch wirklich auf einem ziemlichen Run. Und jetzt ist vielleicht der richtige Zeitpunkt, um sich endlich mal diese Stand-up-Puddle-Zeit freizuschaufeln.

**Marie Kilg** (2:53)
Der Zeitpunkt, auf den ich seit zehn Jahren gewartet habe. Also ich habe wirklich das Gefühl, ich rede seit Jahren über Automatisierung und habe natürlich auch, keine Ahnung, früher irgendwelche tollen E-Mail-Regeln mir gebastelt. Aber ja, vielleicht ist es jetzt wirklich so weit, dass man eine Vier-Stunden-Woche hat.

**Gregor Schmalzried** (3:10)
Was können wir automatisieren? Was sollen wir automatisieren? Und wie fangen wir am besten an? Darum geht es heute in Der KI-Podcast. Ich bin Gregor Schmalzried und ich bin Marie Kilg.
So Marie, dann fangen wir an mit unserer ersten, ich sag mal, Kategorie von möglichen Automatisierungen. Und die sind bewusst für Einsteigerinnen und Einsteiger. Das heißt, Leute, die vielleicht noch nicht so wahnsinnig viel gemacht haben mit KI oder die vielleicht schon ein bisschen tiefer drin sind, aber zumindest nur eine der Gratis-Varianten der großen Chatbots nutzen. Was, Marie, sollten die unbedingt mit KI automatisieren?

**Marie Kilg** (3:51)
To-do-Listen. Ich glaube, fast jeder hat mehr als eine Sache zu tun.

**Gregor Schmalzried** (3:56)
Das ist korrekt, glaube ich.

**Marie Kilg** (3:58)
Und nicht fast jeder hat einen ChatGPT-Account, aber man braucht auch keinen Account, um diese Sache zu machen. Wenn man auf chatgpt.com geht, dann kann man da einfach ein kleines Mikrofon anklicken und kann diktieren. Und wir haben das, glaube ich, schon mal erwähnt, damit ich es noch mal sage. Es ist super praktisch, da einfach seine Gedanken reinfließen zu lassen und zu sagen, morgen ist Muttertag, ich muss noch Kekse backen, ich muss noch einkaufen, ich muss nächste Woche dran denken, dass ich eine E-Mail an XY schreiben muss.
Und KI ist erstaunlich gut da drin, dir das schön zu strukturieren, dir eine tolle Liste rauszugeben und auch zu erkennen, ah, heute ist Samstag, das heißt, am besten du gehst jetzt direkt einkaufen, dann ist der Supermarkt nämlich noch nicht so voll, dann kümmerst du dich um die Kekse, weil Muttertag ist nämlich am Sonntag und das machst du dann und dann das mit der E-Mail, das klingt so, als könntest du das zur Not auch noch danach machen oder da hockst du dich am Abend noch mal hin. Das finde ich super.

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