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Live vor Ort, Luchs-lite - Folge 26 - Unbekannter Titel

Unbekannter Titel

April 11, 2025

In dieser Folge geht es um die folgenden 14 Tage: 21.03.2025 - 04.04.2025. Unsere Fortnight's Favourites sind: Otter: Dope D.O.D. - Branded | https://music.youtube.com/playlist?list=OLAK5uy_k9XUEV2iIqTZSBXAKXuMrAeb3sn8dMtWY Luchs: Deli Girls - I Don't Know How to Be Happy | https://music.youtube.
**SPEAKER_1** (0:12)
Hallo, wir sind's.

**SPEAKER_2** (0:14)
Herzlich willkommen liebe Zuhörer bei einer neuen Ausgabe eures Favourite Musik Podcasts Unbekannter Titel.

**SPEAKER_1** (0:21)
Ja, Folge 26 schon.

**SPEAKER_2** (0:23)
Auf jeden. Dabei läuft es sich über den Zeitraum des 21 März bis zum 4 April und diesmal ist die Folge wieder in Natura aufgenommen, denn wir sind mittlerweile professionell geworden.

**SPEAKER_1** (0:42)
Offline, ja.

**SPEAKER_2** (0:44)
Und offline. Der Otter ist zu Gast beim Luchs. Und wir chillen einfach nur.

**SPEAKER_1** (0:51)
Ja, ich glaube die Folge wird wahrscheinlich auch ein bisschen kürzer.

**SPEAKER_2** (0:55)
Denn der Luchs ist was, du bist ja nicht kürzer getreten, was Musik angeht. Du hast einfach nur nicht so viele aktuelle Findings. Wir haben ja gestern schon darüber gesprochen. Du hast sehr viel, er hört immer fleißig alte Diskografien, damit er die besten Favourites am Start haben kann. Aber bei den Findings ist er immer am Slacken. Ich dagegen habe zwei Hände voll Findings mitgebracht. Ach du Scheiße. Darum würde ich...

**SPEAKER_1** (1:22)
Das wird heute eine Otter-Folge.

**SPEAKER_2** (1:23)
Ja, es wird wieder so eine Otter-centric-Episode, die wir hier am Start haben. Und ich denke einfach mal, ich fange an und...

**SPEAKER_1** (1:32)
Das ist wie bei Dr. Who, da gibt es mal Companion-Lite-Folgen und Dr.Lite-Folgen. Das ist jetzt eine Luchs-Lite-Folge.

**SPEAKER_2** (1:41)
Starten wir einfach direkt rein. Ich hole mir direkt das erste Finding an den Start. Und zwar ist es ein Kollabo-Album. Zwei bekannte Berliner Rapper, und zwar MC Shaka One und Warlock Dilemma, haben zusammen ein Album namens Die Legende von Café Morena herausgebracht. Und ich bin bei der Ankündigung, dass dieses Album kommen soll, schon echt gespannt, wonach es klingen wird. Und die beiden haben diese Stahl-Volllage wunderbar genutzt. Und es ist einfach ein halbstündiger Bud Spencer und Terrence Hill Audio Movie geworden. Und was soll ich sagen? Warlock Dilemma hat hier immer wieder bewiesen, da er auch die gesamte Platte produziert hat, dass er nicht nur ein begabter Rapper, sondern auch ein begabter Produzent ist. Und dazu kommen perfekt gewählte Features. Vor allem habe ich mich über Heiko sehr gefreut. Manchen vielleicht bekannt aus Heikos Welt, dem Skits und Sketch-Format der Nordachse Group. Jedenfalls sorgt er mit den Interludes für die nötige Einbettung der Songs in gewisse Kapitel. Ansonsten geht es handlungsstrang. Es geht um das altbekannte, es geht um Stecks, es geht um Schmiers, es geht um Sufs.
Und Features bilden eine sehr gelungene Auswahl an Nebendarstellern. Und die stehen in wahren Händen der LP, aber niemals die Show. Und darum muss ich sagen, es ist ein geiles Ding geworden. Ich überlege tatsächlich, auf die Tour zu gehen. Vielleicht sogar nach Berlin.

**SPEAKER_1** (3:19)
Ui.

**SPEAKER_2** (3:20)
Auf jeden. Dann wird das noch mein Heimspiel. Ja, mein Bruder und ich überlegen, halt hinzugehen. Und die Wahl steht halt erst wieder zwischen Köln oder Berlin, weil das so die einzigen beiden Shows, Tourstopps sind, die passen würden zeitlich. Und da die beiden aus Berlin kommen, wäre Berlin wahrscheinlich schon die geilere Anlaufstelle. Einfach weil dann kommen noch vielleicht noch mal die einen oder anderen Special Guests, die dann auch in Berlin ansässig sind.

**SPEAKER_1** (3:48)
Das Gefühl ist halt auch anders, wenn der Künstler in seiner Heimat ist.

**SPEAKER_2** (3:52)
Definitiv. Und ich war schon länger nicht in Berlin. Ich meine, ich war auch nie in Köln, aber ich musste jetzt auch nicht so dringend hin.
Aber gut, machen wir weiter, bevor wir hier noch einiges auf dem Zettel haben. Bevor ich jetzt weiter in irgendwelche Schritte... Was heißt denn wir? Der Podcast ist ein Gemeinschaftsprojekt. Und ich trage auch deinen faulen Arsch durch diese Episode.

**SPEAKER_1** (4:15)
Ich werde gecarried.

**SPEAKER_2** (4:17)
Ja man, mein Rückenschmerz. Und ich mach die Liste einfach weiter.
Ich habe einen Track in der Tracklist von zehn Stück. Und ich sag mal so, Dafellerious kommt nur schwer im Fahrt, gleich einem Kleinstwagen zum Bersten voll mit Menschen. Doch irgendwann kommt der Punkt und es gleicht mehr einem Felsen, der mit rasendem Tempo durch den heimischen Gehörgang rollt. Weil ab Gliptank ist die Tracklist dann auch wieder mit Bängern bestückt. Also das, was ich auch erwartet habe und mich dann auch sehr gefreut hat. Und ich denke wahrscheinlich braucht Dafellerious noch ein wenig Zeit, um an mir zu wachsen. Wahrscheinlich ist ein Hörer noch nicht genug, um da großartig irgendwelche Tendenzen aufzugeben.

**SPEAKER_1** (5:33)
Es sind ja manche Alben, da muss man sich erstmal dran gewöhnen.

**SPEAKER_2** (5:37)
Ja, ich könnte mir ja doch vorstellen, dass diese langsame Gangart, gerade wenn man vielleicht dann auch mal ein bisschen mehr auf die Text hört, sich auch irgendwie dann das Konzept des Albums halt wieder spiegelt. Aber ich habe halt nur auf so brachalen Stoner-Doom gehofft und am Anfang war es halt dann doch ein bisschen fast schon lahm, würde ich schon fast behaupten. Aber so kam es mir zumindest vor. Aber nun gut, wie gesagt, Hastages Albums ist trotzdem geil gewesen. Dementsprechend bin ich da nicht traurig drum. Ich glaube, dass sowieso eine Band live überzeugen, die einen dann nochmal um 100% mehr. Apropos live. Ich habe mich überreden lassen. Was heißt überreden lassen? Aber ich habe mich dazu hinreißen lassen, direkt nach der Aufnahme der letzten Episode, ich hatte es dir ja auch schon gesagt, nach Groningen zu fahren bzw. gefahren zu werden. Aber warum denn eigentlich? Nun ja, kolumbianische Musik spielt in meinen Hörgewohnheiten eigentlich eine eher untergeordnete Rolle. Aber um doch einen Blick über den Tellerrand zu werfen, habe ich mich dem Koch, nenne ich ihn jetzt einfach mal, ich weiß nicht, wie gewillt er ist, dass ich seinen Clan am Ausspreche habe, aber mit dem Koch bin ich nach Groningen, um bei der Europatournee des Cumbia Trios Los Piranhas beizuwohnen. Das Ticket sollte schlappe 13 Euro kosten und der Koch ist auch gefahren und da muss ich sagen, da lässt man sich nicht lumpen, da fährt man einfach mit, wenn man so konzertbegeistert ist wie ich. Und der Otter ist auf seine Kosten gekommen, weil Europatournee, Tourstopp Groningen. Zwei Wochen zuvor erschien deren aktuellstes Album Una Oportunidad, Mas de Triunfar en la Vida, also eine Möglichkeit mehr, um im Leben zu siegen. Für die, die kann Spanisch können. Und hatten für, sag ich mal, 80 Minuten ungefähr war die Spielzeit des Konzerts, hatten die Rhythmen und Sounds im Gepäck, die einen wirklich, also ich weiß nicht, ob das am Kumbia allgemein liegt, also das ist so die, der ist so quasi wie Flamenco oder ähnliches halt, so deren Folklore, deren Folkmusik, aber die Tanzbarkeit ist halt unbestreitbar. Und Lost Piranhas haben dabei eine fast schon psychedelische Spielart, gerade der Gitarrist hat mit seiner Loopstation, seiner Gitarre und seinem kleinen Synthie hat der da Klangwelten gezaubert, die, ich glaube auf der einen oder anderen Substanz können das den Trip auf jeden Fall sehr, sehr positiv beeinflussen. Und keine Gesangspassagen, einfach nur Musik. Zwischendurch wurden die einzigen englischen Brocken, die die konnten, waren Leute, es gibt auch Vinyls und Merch bei uns am Merchstern. Und ich war so frei nach diesem Konzert, war ich echt begeistert und mich auch beim Merchstern zu bedienen. Das fand ich sehr cool. Die drei haben das in Eigenregie gemacht. Das heißt, die sind direkt nach dem Konzert an den Merchstern, hatten Eddings dabei, haben mir meine Platte designiert. Vor allem das Geile ist, das aktuelle Albumcover von Una Opportunidad ist einfach nur die drei Counterfiles der Musiker. Jeder hat unter seinem quasi seine Unterschrift dagelassen. Das ist schon sehr, sehr geil, weil das hebt das Albumcover dann nochmal auf.

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