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Geld macht nicht glücklich!! Oder doch?

YouTube? Gottlebe.

April 8, 2026

In dieser Folge sprechen wir ehrlich darüber, was Geld wirklich verändert und was nicht. Eine Folge, die deine Sicht auf Geld hinterfragt.
Speakers: Lisa, Nell
**Lisa** (0:02)
Geld macht nicht glücklich, sagen oft genau die Menschen, die jeden Tag acht Stunden für zu wenig Geld arbeiten müssen und sich trotzdem Sorgen machen müssen. Und wir haben uns irgendwann gefragt, ist das wirklich die Wahrheit oder nur ein Satz, dem man sich sagt, wenn man keinen anderen Weg kennt?

**Nell** (0:19)
Ja.

**Lisa** (0:20)
Wir sind Nell und Lisa. Wir haben uns in den letzten Jahren über zehn gesichtslose You Tube-Channel aufgebaut, haben uns damit ja unseren Traum erfüllt von finanzieller Freiheit, keine finanziellen Sorgen mehr, ortsunabhängigen Arbeiten. Und du kannst ja auch gerne nochmal unsere Website anschauen. Ja, da zeigen wir genau unsere Resultate, unsere Einnahmen. Und dann kannst du auch noch ein bisschen mehr über das Geschäftsmodell erfahren. Aber heute soll es eben genau darum gehen, Geld macht nicht glücklich oder doch?

**Nell** (0:56)
Ja, lass uns doch erstmal über die Realität sprechen, wie sie sich darstellt für die allermeisten von uns. Die Realität ist, wir bekommen Rechnungen und die müssen gezahlt werden. Wir hustlen den ganzen Tag, um Geld zu verdienen. Also wir haben Stress durch Geld, das ist einfach real. Und Einschränkungen sind auch real, dass wir uns sehr, sehr viel nicht mehr leisten können, dass wir ja sagen, okay, wir waren ja letztes Jahr schon im Urlaub, dieses Jahr Urlaub auf Balkonien, dass man sich nicht die Lebensmittel kauft, die man eigentlich kaufen möchte, dass man irgendwie jetzt mit dem Autofahren spart, weil das Ventilin so teuer ist, dass man sich nicht die Traumwohnung sucht, sondern vielleicht irgendwas ganz weit außerhalb, weil die Miete da bezahlbar ist. Also all das sind Fakten und ja grundsätzlich, wenn man nicht weiß, wie man seine Miete bezahlen soll, dann ist das kein Mindset-Problem, Lisa. Das ist ein echtes Problem.

**Lisa** (1:51)
Und hier auch ganz wichtig zu sagen, das ist ja jetzt keine Meinung von uns, wo wir sagen, hey, irgendwie ich bin der Meinung, das, sondern das ist eine Realität, die wir jeden Tag sehen, die wir selber auch gelebt haben. Und wir haben halt gemerkt, dass viele auch in unserem Umfeld damals gesagt haben, ja, aber Geld ist ja nicht alles, aber verbringen quasi 80 Prozent ihres Lebens damit, es zu verdienen. Und da haben wir halt gedacht, hä, also irgendwas passt doch da nicht zusammen.

**Nell** (2:21)
Genau, und das war auch für mich so ein unglaublicher Punkt, dass wenn man da mal diese Denkschale, die man so aufgedrückt bekommt, wegspringt und einfach versteht, dass man also den Hauptteil seines Lebens damit verbringt, so seine Piemünzen zu verdienen und das in einem immer geringeren Ausmaß zu dem, was also was die ganzen anderen Sachen kostet. Das ist also ja der absolute Irrsinn eigentlich.

**Lisa** (2:46)
Ja, das ist auch etwas, was halt wirklich keinen Spaß macht. Und Nell und ich, also ich habe ja gerade schon so ein bisschen geplaudert, was wir uns in den letzten Jahren aufgebaut haben. Und Nell und ich, wir kommen aus keiner Unternehmerfamilie. Wir haben keinen Vitamin B gehabt. Also wir haben uns das alles mit Schweiß und Blut von Null selber aufgebaut. Und deswegen kennen wir halt beide Seiten. Ja, also es ist jetzt nicht so, als hätten wir jetzt irgendwie, also ich meine, wirkliche Armut in Deutschland existiert die. Ja, also nicht so wirklich. Wenn du jetzt sagst, in Deutschland habe ich nicht viel Geld, dann kannst du das natürlich nicht vergleichen mit jemandem, der jetzt in Thailand ist oder was auch immer.
Aber wir wissen auf jeden Fall, wie es ist, dass man jetzt nicht einfach, ja kein Problem, die nächste Rechnung, ach bezahle ich einfach und okay dann den Urlaub noch.

**Nell** (3:41)
Ja, also einfach, ganz normal, wie das wahrscheinlich jeder macht. Wir haben halt einen Plan gemacht. Also wir hatten halt X zur Verfügung, das ist für Miete weggegangen. Wir haben uns auch bewusst entschieden, wir nehmen halt eine Miete, die eben nicht so unglaublich hoch ist, damit mehr übrig bleibt. Wir haben genau aufgeteilt, was wir für Lebensmittel ausgeben möchten, was wir zurücklegen, was wir sparen. Also wir haben einfach ganz vernünftig gewirtschaftet, aber immer, also nicht mit unglaublich viel und immer mit dem Bewusstsein, ok, wenn mal irgendwas passiert, weiß nicht, klassisch gar Waschmaschine kaputt, Auto kaputt, irgendwas.

**Lisa** (4:17)
Dann steht man schon halb vorm finanziellen Ruin. Und deswegen, also wir wissen es halt selber, wie es sich anfühlt, sich einzuschränken. Und wir wissen halt auch, wie es sich anfühlt, wenn diese Sorgen weg sind. Und Menschen, die sagen, Geld macht nicht glücklich, die haben wahrscheinlich zu 90 Prozent noch nie viel Geld in ihrem Leben gehabt. Und das ist nicht gemeint als, also als Angriff oder so, sondern einfach nur als Realität.

**Nell** (4:46)
Ja, wichtig ist also, dass wir auch nicht glauben, dass Geld automatisch glücklich macht. Ja, also dass es jetzt deine grundsätzlichen Probleme wegnimmt, die du mit dir selber hast, mit deiner Persönlichkeit, mit deinen Beziehungen, die du hast oder mit deiner Ehe oder was weiß ich nicht, oder mit deinem Gewicht, was auch immer. Also das ist ja natürlich etwas, was wir nicht sagen. Aber was wir sagen, ist, dass wenn man halt eine gewisse finanzielle Freiheit erreicht hat, dass sich das Leben wirklich komplett anders darstellt und auch komplett anders anfühlt.

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