**Christian Krug** (0:00)
Agentic Setup mit Cowork.
App runterladen, Skills aus dem Git-Report ziehen, rein damit und dann sagen, hey, generiere mir meine Rechnungen, bau meine Präsentationen und dann, ups, das ist nicht Agentic Work, wie es sein sollte. Es gehört ein bisschen mehr dazu. Und wohin dich dieser Workflow, den ich gerade beschrieben hab, führt, das bespreche ich heute mit Barbara Lampl in der zweiten Folge Unicorns & Lightsabers.
**SPEAKER_2** (0:27)
Unfuck Your Data, Deine Marite im Datendschungel. Daten durchdringen immer mehr von uns und unserem Leben, sowohl privat als auch beruflich. Für Unternehmen werden sie vom Wettbewerbsvorteil zum Überlebensfaktor.
Wer seine Daten nicht effektiv nutzt, geht unter. Es wird höchste Zeit, das Datenchaos in den Griff zu bekommen.
Bei Unfuck Your Data spricht Christian Krug jeden Donnerstag mit Datenprofis darüber, wie du Ordnung in das Datenchaos bringen kannst. So holst du das meiste heraus. Für dein Unternehmen, deine Kundinnen und Kunden, so wie natürlich für dich.
**Christian Krug** (1:07)
Und damit Hallo und herzlich Willkommen zu Unfuck Your Data und der neuen Ausgabe von Unicorns & Lightsabers, wo einmal im Monat Barbara Lampl und ich uns ein Thema vorknöpfen und das mal durchgehen und ich dumme Fragen stelle und AI-Babsi uns die schlauen Antworten auf meine blöden Fragen liefert. Barbara, schön, dass du wieder da bist.
**Barbara Lampl** (1:33)
Christian, so dumm sind deine Fragen eigentlich immer gar nicht. Also deswegen.
**Christian Krug** (1:37)
Sehr gut. Wir haben uns heute mal, ich glaube die Folge steht unter dem Thema Cowork, das unbekannte Wesen.
**Barbara Lampl** (1:49)
Ja, Unicorns & Lightsabers heute mit einem Alien namens Cowork. Also zumindestens habe ich manchmal den Eindruck, dass manche den so bedienen. Also deswegen kann schon sein. Ja, ein sehr unbekanntes Wesen.
**Christian Krug** (2:01)
Jetzt fange ich dumm an. Was ist Cowork?
**Barbara Lampl** (2:05)
Okay.
Die meisten kennen LLMs werden bedient über ein sogenanntes Chatfenster oder in einem Chatbot. Also überwahrscheinlich allen bekannt, Chat-GPT, Claude Chat. Wir nennen zwar nie Claude Chat, aber Claude quasi ganz normal in deiner Web-Uberfläche, in irgendeinem Browser. Gilt aber genauso für Gemini und was nicht alles bei drauf den Bäumen ist. Aber du hast im Prinzip immer so eine Chatbox, da schreibst du irgendwas rein und dann arbeitet das irgendwie runter. Und dann haben vielleicht einige schon mal von diesen ganzen Coding-Tools gehört. Also Claude Code, Cursor, sonst irgendwas. Das ist die andere Seite.
**Christian Krug** (2:40)
Windsurf, Juni, wie die alle heißen.
**Barbara Lampl** (2:43)
Genau. Und was wir hatten, eigentlich nicht hatten, war das in der Mitte. Also ich habe quasi eine Chat-Anwendung auf der einen Seite.
Und die Code-Abteilung durfte da drin im Terminal arbeiten. Aber was, wenn ich eigentlich mehr mit Texten arbeite oder sonst was?
**Christian Krug** (2:56)
Da ist das erste schon. In dem Chat arbeitest du in dem Chat-Fenster, das heißt im Browser oder in der App.
Und im Coding arbeitest du in deinem Terminal und rufst dann aus deinem, wie die Nicht-Coder kennen das aus Filmen, wie aus den Hacker-Filmen. Da sitzt dann jemand mit blinkenden Zeilen vorm Rechner. Also da sitzen wir in der Entwicklungsumgebung und hat da eingebettet, dass man jetzt entweder Funktionsbausteine oder ganze Funktionen oder ganze Programme braucht und sagt so hier, das sind die Anforderungen, mach mal Python-Code, der das tut.
**Barbara Lampl** (3:27)
Genau. Und das nennt man halt Arbeiten im Terminal. So, jetzt haben wir aber eine große Gruppe von Menschen, die, also quasi auch mein Job, die labern hauptberuflich.
**Christian Krug** (3:38)
Ich dachte, also du fixst Modelle. Ach nee, Entschuldigung, du bist ja jetzt KI-Trainer.
**Barbara Lampl** (3:41)
Ich bin ja jetzt KI-Trainer. Ich laber jetzt ja nur noch. Nein, aber im Prinzip, du bist einfach in anderen Themenbereichen, die nicht unbedingt so hart im Code sind. Also quasi der ganze Rest des Unternehmens, egal ob das jetzt irgendwie die Finance-Abteilung ist, Marketing oder sonst irgendwas.
Und was uns fehlte, war eigentlich eine solide Variante, die auch in dieser Welt eben für dieses Themengebiet oder für diese Job-Beschreibung funktioniert und außerhalb von den in den Modellen liegenden agentischen Fähigkeiten, die ja so manche Modelle zwischenzeitlich mitbringen, eine, das was wir Agentic Working nennen, das heißt, dass wirklich Agenten im Hintergrund etwas abarbeiten. Recht legendär war ja so ein bisschen, wo alles so ein bisschen in dieses Agenting Working, mit eingestiegen ist Open Claw, Moldbook, oder wie es eine ganze Zeit lang hieß, also das Ding.
**Christian Krug** (4:29)
Das Ding da mit den Krustazien.
**Barbara Lampl** (4:32)
Genau, das mit dem Lobster oder mit der Krabbe oder was auch immer.
**Christian Krug** (4:35)
Da hat schon eine Biologe kommt durch mit den Krustazien.
**Barbara Lampl** (4:37)
Genau, ein Krustentier, ein beliebtes Krustentier. Ja.
**Christian Krug** (4:40)
Gut.
**Barbara Lampl** (4:42)
Und aber irgendwie, was halt doch abgesichert da ist, also das halt nicht irgendwie alles anfängt zu löschen oder sonst irgendwas. Und in diese Lücke hinein hat als großes Lab, als allererstes, ein Trophic Claude Cowork gelauncht. Erst in einem Preview-Modus und jetzt seit ein paar Wochen auch als Full Version, sodass man es auch wirklich im Enterprise-Umfeld sehr, sehr entspannt nutzen kann. Und das ist eben Agentic Working. Das heißt, du hast nicht, du chattest nicht mehr hin und her mit deinem LLM. Jetzt ratet mal, was ich auf dem Cowork sehe.
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