**Niklas Volland** (0:00)
Hi und herzlich willkommen zu einer neuen Folge KI TALK. Ich bin Niklas Volland, hab wieder den lieben Maxi Raabe dabei. Maxi, ja, jetzt ist schon ein bisschen her die letzte Folge. Zeit, dass es wieder losgeht, oder?
**Maxi Raabe** (0:12)
Ja, absolut. Ich hab gerade noch nebenbei bei meinem Handy das erste Mal wieder auf nicht stören drücken müssen, weil jetzt Podcast Zeit ist. Also ich bin happy und mir geht es soweit sehr gut. War auch wieder viel los. Allgemein im Leben, würde ich sagen. Aber war geil, macht sehr viel Spaß. Wie geht es dir?
**Niklas Volland** (0:28)
Ja, mir geht es auch gut soweit. Auch hier ist sehr viel los. Business ist generell halt eine sehr wilde Zeit gerade, würde ich sagen. Es passiert viel sowohl im KI-Kontext, aber auch in der Wirtschaft allgemein. Einige Herausforderungen in den Firmen. Da unterstützen wir auch ganz viel, halt auch viel mit KI. Und ja, da gibt es viel zu tun. Aber es ist auch unfassbar viel los, was jetzt auch der Grund war, weswegen wir es die letzten Tage nicht geschafft haben, eine Folge zu machen. Aber jetzt geht es wieder weiter. Diese Woche sind fest zwei Folgen eingeplant. Von daher könnt ihr euch darauf freuen. Und ich bin auch sehr happy, dass es jetzt wieder losgeht. Ja, Maxi, ja, es gibt auch viele News, einiges zu berichten. Deswegen würde ich sagen, verlieren wir keine Zeit. Gehen wir direkt mal rein in die Themen und starten mal mit OpenAI. Da ist wieder einiges los an der OpenAI Front. Es waren ja jetzt in den letzten Tagen die OpenAI Dev Days beziehungsweise der Dev Day, wo sie einige Updates angekündigt haben beziehungsweise davon erzählt haben. Und das war wieder echt spannend. Gehen wir es doch mal durch. Es war teilweise sehr technisch, aber wie immer geben wir uns natürlich Mühe, das Ganze hier nicht ganz so technisch darzustellen, so zu erklären, dass es jeder auch versteht. Wir starten mal mit, es gibt ja grundsätzlich die Möglichkeit, OpenAI Services auch über eine Schnittstelle zu nutzen. Das heißt, wenn jemand seine eigene Software hat und braucht dafür eine KI oder man könnte sagen einen Gehirn für seine eigene Anwendung, dann kann man die Services von OpenAI einfach über eine Schnittstelle anbinden. Und das wird immer schneller. Es gibt jetzt sozusagen eine Real-Time Schnittstelle von OpenAI, wo man in Real-Time Informationen zurückbekommt. Das heißt, man kann dann auch seine eigene Software bauen, wo man dann ähnlich wie in dem neuen Voice Mode von OpenAI in Real-Time eben kommunizieren kann. Wir hatten ja bisher bei den KI-Systemen immer diese Latenz, das heißt diese 2-3 Sekunden zwischen ich sage was und das System antwortet. Das wird jetzt immer weniger. Und das gibt es eben jetzt direkt bei OpenAI über den neuen Voice Mode oder auch in den eigenen Anwendungen, die man baut, wo man eben die Schnittstelle von OpenAI anbindet. Ziemlich cool. Dann gibt es das Thema Wish and Fine Tuning, das heißt OpenAI bietet jetzt auch einen Service, wenn man eine eigene Anwendung baut, die irgendwie Bilder erkennt oder Bilder interpretiert, gibt es jetzt auch die Möglichkeit, OpenAI Gehirn von OpenAI dafür zu verwenden und das Ganze eben auch auf den eigenen Anwendungsfall besser noch anzupassen, besser zu trainieren.
Zum Beispiel, wenn man über irgendwelche Karten, Daten seine eigene KI laufen lässt, dass die Dinge besser erkennen kann. Das ist eine coole Sache. Generell wird die Entwicklung günstiger. Das heißt, OpenAI Services für seine eigene Software zu verwenden wird günstiger. Die haben tatsächlich die Kosten für die Schnittstellennutzung, also OpenAI Schnittstelle, wenn du die nutzt, im Vergleich zu den oder vor zwei Jahren um 99 Prozent die Kosten gesenkt. Das heißt, es wird immer günstiger mit OpenAI Services zu arbeiten. Und das heißt, dass natürlich auch KI weiter auf dem Vormarsch ist. Also das war soweit die Updates. Maxi, ich hoffe, das war jetzt nicht zu technisch.
**Maxi Raabe** (3:30)
Ja, war doch genau richtig. Ich finde es aber super interessant jetzt für euch da draußen, wenn ihr jetzt einfach, die meisten sind ja keine Programmierer, ihr wollt einfach nur die Sachen verwenden. Aber was OpenAI hier gut versteht, aus meiner Sicht, auch wenn wir oft auf den Rumhaken ist, dass sie verstanden haben, dass zum Beispiel beim iPhone der entscheidende Faktor, warum es so gut läuft, der App Store war. Das bedeutet, dass Entwickler rangegangen sind und Apps kreiert haben, die dein Leben verbessern. Und OpenAI kümmert sich auch immer mehr darum, den Entwicklern das Leben einfacher zu machen und schöner, damit sie Dinge entwickeln mit OpenAI zusammen. Und wir wissen ja auch, dass es schon im GPT Store gibt. Das ist so was wie ein App Store, wo du halt selbst kreierte Chatpots, für gewisse Aufgaben, zum Beispiel, wenn du ja gewisse Studien suchen willst, dann gibt es da einen spezifischen Chatbot, der die alle hat und dann kannst du da halt suchen. Und sowas gibt es bereits schon. Und das machen die sehr gut, weil sie es so schaffen, dass Leute, die einfach nur etwas verwenden wollen, es auch mehr machen können, wenn sie es schaffen, die Entwickler zu fördern. Und das machen die dadurch, durch solche Real-Time Sachen, durch kostengünstigere Schnittstellen und so weiter. Und das sind einfach strategisch smarte Moves aus meiner Sicht.
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