**Benjamin Wüstenhagen** (0:00)
Fünf Menschen ohne Code-Erfahrung, zwei Coder, eine Woche lang am Mittelmeer. Das kam bald raus.
Willkommen zurück zu Co-Intelligence, eurem KI-Lernpodcast. Heute in Episode 59 mit Moritz Heininger und mir, Benjamin Wüstenhagen. Beim letzten Mal ging es um ein Hackathon, heute geht es um eine Hack Week. Wir sind hier ein KI-Lernpodcast und wollen von unseren Erfahrungen für euch berichten. Vielleicht könnt ihr was davon mitnehmen. Hack Week.
**Moritz Heininger** (0:33)
Du guckst mich an, du hast die Hack Week gemacht.
**Moritz Heininger** (0:36)
Was ist der Unterschied, von einer Hack Week zu einem Hackathon, Benjamin?
**Benjamin Wüstenhagen** (0:42)
Die Week war eine ganze Woche, derathon war nur eineinhalb Tage.
**Moritz Heininger** (0:47)
Okay, gut, dann sind wir jetzt hier mit dem Ende dieser Folge.
**Moritz Heininger** (0:50)
Ihr habt jetzt gelernt, dass der Unterschied von einer Hack Week zu einem Hackathon ist. In der nächsten Folge machen wir dann...
**Moritz Heininger** (0:56)
Nein, steigen wir vielleicht noch ein bisschen tiefer ein.
**Moritz Heininger** (1:00)
Was sind die Unterschiede neben der Zeit? Format, Größe, keine Ahnung, Zielgruppe, Zielsetzung.
**Benjamin Wüstenhagen** (1:10)
Ja, genau. Wir haben beim letzten Mal darüber gesprochen, über die ganze Gruppe, über verschiedene Unternehmen, uns überlegt haben, wie können wir mit KI besser werden. Bei der Hack Week ging es nur bei uns um die Key Academy und wir bauen ja eine Lerne-App, sowohl für die verschiedenen mobilen Devices, iOS, Android, aber auch im Web. Und das war bisher so, dass wir zwar Ideen hatten, die dann als Produktmanagement ging, das Produktmanagement, das übersetzt natürlich die Entwickler, die Entwickler das gebaut haben und es war einfach ein längerer Protest, bis dann ein Feature fertig war. Aber viele Menschen hatten Ideen und wollten irgendwie mitwirken.
Und jetzt wollten wir mal ausprobieren, können wir nicht selber nicht nur Prototypen bauen, sondern können wir tatsächlich in der App Features bauen, mit Menschen, die normalerweise keinen Code schreiben.
Und das war ein bisschen wild. Wir hatten erst überlegt, das mit Lovable zu machen, um Prototypen zu bauen, aber haben kurz davor entschlossen, nee, Cloud Code ist so weit, dass wir es mal ausprobieren können. Ich hatte damit mit so Hack Week-Formaten schon Erfahrungen gemacht in Firmen, wo ich vorher war. Da war ich dann oft irgendwie für Produkt verantwortlich und wir haben das nur mit dem Produktteam gemacht, um tatsächlich neue Dinge auszuprobieren. Das haben wir schon öfter mal gemacht, weil wir auch damals verteilte Entwicklerteams hatten, in verschiedenen Ländern, verteilte Menschen, die dann ab und zu mal zusammenkamen und an solchen Themen zu arbeiten. Das haben wir zum Kleinen aufgegriffen und sind mit fünf Personen, inklusive mir, nach Tunesien aufgebrochen, um dort diese Hack Week zu machen. Warum Tunesien? Da sitzen Entwickler von uns, mit denen wir eng zusammenarbeiten, die aber nicht so einfach nach Deutschland kommen können aufgrund von Visa-Thematiken. Außerdem ist es da wärmer und wir waren direkt am Mittelmeer.
**Moritz Heininger** (2:52)
Eigentlich wolltest du ein bisschen Urlaub machen und wolltest du die Campanys bezahlt und wolltest einen Grund finden, um nach Tunesien zu gehen.
**Benjamin Wüstenhagen** (3:01)
Das würde ich jetzt so nicht sagen, aber wenn du mir das unterstellst, dann ist das Robo-Bösartigkeit. Ich wollte das natürlich von meinen Mitarbeitenden haben.
**Moritz Heininger** (3:11)
Du hast gesagt, fünf Leute waren dabei. Also fünf Leute plus die Entwickler vor Ort.
Du warst einer davon, wer waren die anderen vier? Was haben die für Rollen und was machen die so den ganzen Tag normalerweise?
**Benjamin Wüstenhagen** (3:25)
Ja, es war eine Produktentwicklerin dabei, Pauline, die normalerweise den ganzen Tag Content entwickelt und mit der App selber nicht so viel zu tun hat, außer dass sie Ideen hat, wie sie den Content gerne anders darstellen würde.
Dann war Jona dabei, das ist die, die am nächsten am Code noch dran ist. Das ist unsere Produktmanagerin, die die ganze Produktentwicklung verantwortet. Dann war Magdalena dabei, kennt ihr vielleicht aus früheren Episoden, kümmert sich bei uns um das ganze Thema Go-to-Market. Ist also auch relativ codefern.
**Moritz Heininger** (3:56)
Magdalena.
**Benjamin Wüstenhagen** (4:00)
Und wir hatten auch Nathalie dabei, die uns vor allen Dingen zurzeit unterstützt bei dem ganzen Thema Discovery, die also mit vielen Nutzern spricht, mit vielen Kunden spricht, viele Interviews macht, das Ganze aufbereitet und dann in Opportunity Solution Trees übersetzt.
**Moritz Heininger** (4:13)
Also so. Was?
**Benjamin Wüstenhagen** (4:15)
Möglichkeitenbäume. Opportunity Solution Trees, OST. Da werden sich alle Produktmanager freuen. Haben das sicherlich schon mal gehört. Das ist einfach eine Möglichkeit, viel Feedback zu verarbeiten und dann zu gucken, was sind die Opportunities und was sind mögliche Lösungen und wie könnte das aussehen.
Die vier Damen und ich waren dabei und dann zwei Entwickler.
**Moritz Heininger** (4:36)
Hört sich wie eine schöne Reise an, Benni.
Gehen wir noch mal ein paar Schritte zurück. Wie seid ihr das ganze Thema angegangen? Wenn man wirklich Produkt entwickeln will, also wirklich Software schreiben will für das eigentliche Produkt, kann ich mir vorstellen, dass man sich jetzt nicht einfach hinsetzt, den Laptop aufmacht und sagt, let's go, sondern dass da so ein bisschen Vorbereitung noch dahinter steckt. Was habt ihr quasi in der Vorbereitung alles gemacht? Und wie seid überhaupt das Thema angegangen? Wie habt ihr es besprochen?
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