**Benjamin Wüstenhagen** (0:00)
Statt meinen Software-Entwicklern irgendeine Idee für ein Produkt aufzumalen, wie ich es früher gemacht habe, entwickle ich heute einfach einen Prototyp und gebe dem einfach rüber.
**Moritz Heininger** (0:07)
Ich bin kein Programmierer und trotzdem habe ich letzte Woche zum ersten Mal Produktivcode vor unser Backend geschippt durch Claude Code.
Willkommen zurück zu CoIntelligence, eurem KI-Lernpodcast mit Moritz Heininger und Benjamin Wüstenhagen in Episode 51 Heute geht es um Claude Code.
**Benjamin Wüstenhagen** (0:33)
Keine Sorge, auch wenn ihr keine Ahnung von Coden habt, ich hab auch keine Ahnung von Coden, Benny auch nicht, werdet ihr heute was Spannendes lernen, weil auch Nicht-Coder, auch wenn der Name es nicht sagt, mit Claude Code viele gute Sachen machen kann.
**Moritz Heininger** (0:47)
Es gibt wunderbare Apps, nämlich für Mac und für Windows und für aufs iPhone. Ich mittlerweile komme mir vor wie beim C64. Ich bin jetzt recht viel im Terminal unterwegs, aber du bevorzugst noch die App.
**Benjamin Wüstenhagen** (0:58)
Genau, ich habe noch ein bisschen eine Terminal-Allergie. Ich glaube, viele Nicht-Coder, die Coder lachen jetzt über den Moritz, weil dieses Terminal für die Nicht-Coder ist diese blinkende Zeile, in der man einen Text reinschreibt und dann passiert irgendwas. Früher musste man immer alles genau richtig eingeben und die Punkte mussten richtig stimmen, sonst kamen immer Fehlermeldungen. Von daher habe ich noch ein bisschen eine Terminal-Allergie.
Wenn man mutig ist, wie der Benny, kann man da noch coolere Sachen machen. Aber auch für die Leute mit Terminal-Allergie wie mich, es gibt mittlerweile die Claude Code App.
Die funktioniert in der Bedienung einfach sehr ähnlich, wie alles, was ihr kennt von KI-Tools. Ihr habt ein Chatfenster, tauscht euch mit der KI aus und sagt der KI, was sie bauen soll. Also es gibt auch den leichten Einstieg.
**Moritz Heininger** (1:50)
Aber vielleicht nochmal eine Rolle rückwärts. Was ist Claude Code überhaupt? Das ist ein Produkt von Anthropic. Anthropic ist ein großer Konkurrenz von OpenAI, von ChatGPT. Auch von OpenAI gibt es eine Code-Version, nennt sich Codex.
**Benjamin Wüstenhagen** (2:05)
Ist ähnlich gut. Mal ist das eine Tool besser, mal ist es andere. Aktuell ist es sogar so, dass Claude aufgrund des, oder Anthropic aufgrund des Reason Runs auf der Nachfrage, häufiger mal Probleme hat zurzeit, was auch getrieben ist. Und da haben wir in der letzten Folge darüber gesprochen, über die ganze Pentagon-Thematik. Dann haben natürlich viele Menschen und Unternehmen, die eher auf der Seite von Anthropic stehen, was so der moralische Kompass angeht, gesagt, okay, jetzt gehen wir gerade, jetzt gehen wir zu Anthropic, was gerade dazu führt, dass tatsächlich die Qualität von Claude Code teilweise nicht so gut ist, wie es noch vor ein paar Wochen war, weil die einfach kaum mit daherkommen, mit diesen Server-Kapazitäten. Die haben jetzt quasi in den Off-Peak, in den amerikanischen Off-Peak-Zeiten, kann man jetzt doppelt so viel Tokens verwenden für den gleichen Preis und versuchen so ein bisschen den Run, diese Nachfragepeaks ein bisschen zu glätten.
Aber wir sind immer noch große Claude Code Fans und das ist auch einfach eine Frage der Zeit, bis da wieder die Server-Kapazitäten nachkommen. Aber für alle, es gibt auch Codex, wie Benni sagt. Codex ist die Open AI-Variante, die ist auch extrem gut. Und es gibt auch noch eine Google-Variante, wenn ich immer vergesse, wie die heißt.
**Moritz Heininger** (3:18)
Anti-Gravity.
**Benjamin Wüstenhagen** (3:18)
Anti-Gravity, genau, das mich immer an diesen Filme erinnert. Mit Sarah Bullock, wie heißt der? All Gravity heißt der, ne?
**Moritz Heininger** (3:25)
Die heißt irgendwie anders, aber ich weiß noch nicht.
**Benjamin Wüstenhagen** (3:27)
Doch Gravity, oder? Wo sie von einer Space Station zur nächsten fliegt und alles fliegt in die Luft und am Ende landet sie wieder auf die Erde. Man kann sich über den Film schreiten, ich finde den Katastrophen langweilig, aber das ist nicht das Thema von heute, das Thema ist Claude Code.
**Moritz Heininger** (3:41)
Genau, und Claude Code kann nicht nur Code generieren, sondern kann auch Dateien lesen, kann Dateien erstellen, kann Recherchen ausführen, kann als Internet, kann ins Internet, kann auf den eigenen Rechner, kann E-Mails formulieren, kann E-Mails lesen, kann alle möglichen Tools für euch bedienen, sowohl über die normale Oberfläche als auch über den Browser, über Chrome. Man kann Daten analysieren, man kann das alles in natürlicher Sprache steuern, in Deutsch, in Englisch, in Englisch, besonders für uns wichtig.
Also, es ist ein Schweizer Taschenmesser, aber der Name Code besagt schon, dass es eben auch auf GitHub-Repos zugreifen kann und ganze Apps, ganze Web-Apps eigenständig erstellen kann.
**Benjamin Wüstenhagen** (4:26)
Für die, die nicht wissen, was ein GitHub-Repo ist, das ist einfach eigentlich nur ein Speicherort für Code. Also, alles, was ich so entwickle, lokal auf meinem Computer, kann ich dann auf GitHub stellen, das ist wie so eine Datenbank, und dann haben andere Tools wiederum Zugriff auf diese Datenbank, beispielsweise. Und ja, was ist wichtig zu wissen?
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